Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 11:29 
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Hallo zusammen!

Überall wird ja dem besonders ruhige Lauf der alten Maschinen gehuldigt...

Ich habe letztens etwas Leerlauf gehabt und meine 362 mal wieder auf den Tisch gestellt. Da ich ein längeres Stück Stoff hatte, wollte ich die Dame auch mal frei drehen lassen.

Hmmm. Soo toll war das jetzt nicht: So ab 3/4-Pedalweg fängt die Gute an, sich selbst mitsamt Tisch ordentlich durchzuschütteln. Nix mit "extrem ruhiger Lauf", eher "Wandermaschine".

Ich hab' dann kurz ins Web geschaut und hier und dort auch einen Hinweis darauf gefunden. Auch darauf, dass die Maschinen, die eben nicht in Muttis Haushalt, sondern tatsächlich bei einem Schneider landen sollten, extra bearbeitet wurden, um sie auch mit 3.000 Stichen/Minute laufen lassen zu können.

Und mit der Aussage stehe ich nun da. Und natürlich wünsche ich mir einen superruhigen Lauf. Vielleicht nicht unbedingt die 3.000 Stiche (ich hänge da als Anfänger ja auch noch am Ende vom Stoff) - aber die Vibrationen nerven schon! Und zeigen und vorführen möchte ich sie so auch nicht.

Kennt da jemand was von? Vielleicht sogar Abhilfemaßnahmen?

Weil: so ist das echt nicht prickelnd...

_________________
Beste Grüße!

Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 12:32 
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deine 362 ist schon vom Motor her nur bis 1500 Stiche/min ausgelegt

die Optimierung für gewerbliche Nutzung betraf ausschließlich die flachbettvarianten 260 und 262

dann zeig doch mal deine Maschine
eventuell ein Video mit ton

_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 17:25 
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mahlekolben hat geschrieben:
Hallo zusammen!

Überall wird ja dem besonders ruhige Lauf der alten Maschinen gehuldigt...

Ich habe letztens etwas Leerlauf gehabt und meine 362 mal wieder auf den Tisch gestellt. Da ich ein längeres Stück Stoff hatte, wollte ich die Dame auch mal frei drehen lassen.

Hmmm. Soo toll war das jetzt nicht: So ab 3/4-Pedalweg fängt die Gute an, sich selbst mitsamt Tisch ordentlich durchzuschütteln. Nix mit "extrem ruhiger Lauf", eher "Wandermaschine".

Ich hab' dann kurz ins Web geschaut und hier und dort auch einen Hinweis darauf gefunden. Auch darauf, dass die Maschinen, die eben nicht in Muttis Haushalt, sondern tatsächlich bei einem Schneider landen sollten, extra bearbeitet wurden, um sie auch mit 3.000 Stichen/Minute laufen lassen zu können.

Und mit der Aussage stehe ich nun da. Und natürlich wünsche ich mir einen superruhigen Lauf. Vielleicht nicht unbedingt die 3.000 Stiche (ich hänge da als Anfänger ja auch noch am Ende vom Stoff) - aber die Vibrationen nerven schon! Und zeigen und vorführen möchte ich sie so auch nicht.

Kennt da jemand was von? Vielleicht sogar Abhilfemaßnahmen?

Weil: so ist das echt nicht prickelnd...


Moin,

laut Servicehandbuch leistet der Motor 30 Watt bei 4700 rpm was für 1200 Stiche/Minute sorgen soll und damit nach Pfaffs Einschätzung dem Kraftbedarf einer Haushaltmaschine entspricht. Was das resultierende Drehmoment angeht also eher eine leistungsschwache Maschine. Für die gewerbliche Nutzung hatte Pfaff eine Version mit verstärktem Unterteil und Riemenscheibenhandrad für externen Antrieb, das direkt auf den stabilen Gewerbetischen verbolzt wurde und dann im geteilten Unterteil zu Wartungszwecken umgeklappt werden konnte. Das Freiarm-Gewerbemodell war die 368.

Die Flachbettvariante Pfaff 260 war mit dem internen Motor ebenfalls eher schnell als stark unterwegs: 45 Watt bei 7000 rpm was für 1500 Stiche/Minute sorgen sollte. Bei externer Motorisierung hat Pfaff 2200 Stiche/Minute genannt. Die gleiche Geschwindigkeit wurde auch schon für extern motorisierte Pfaff 130 und Pfaff 230 angegeben. Pfaff hat dabei nicht spezifiziert, ob das ihrer Meinung nach das technische Maximum der Maschinenbelastbarkeit war oder das eher zufällige Ergebnis eines 1:2 untersetzten Anlassermotors bei 4500 rpm. Pfaffmaschinen für 3000 oder mehr Stiche/Minute wurden meines Wissens nicht mit Schnurketten als Übertragungsmedium ausgestattet.

Eine solche Antirutschmatte wirkt Wunder bei der Lärm- und Schwingungsdämpfung und verhindert auch weitgehend, dass man bei größeren Werkstücken mit dem Werkstück die Nähmaschine über den Tisch schiebt https://www.snaply.de/antirutschmatte-f ... -67989502/

Gruß
Ralf C.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 17:34 
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Video mit Ton...

OK.

Das hier ist eine absolute Premiere: Ich habe noch nie vorher ein Video mit dieser Kamera gemacht und noch nie habe ich ein Video online gestellt.

Habe mich also auf alter Väter Sitte besonnen und erst mal nur bei mir hochgeladen. Dieses Youtube-Zeug... In Verbindung mit anderen Konten, die ich bei Google habe, führte das nur zu Verwirrungen. Ich hoffe, dass das nicht als Guerilla-Marketing aufgefasst wird.

Naja. Ich habe also den Tisch so einigermaßen frei geräumt, dann die Maschine darauf gepackt, die Kamera davor und dann wie ein Geisteskranker am Hebel gerissen.

Hier das Ergebnis (im Hintergrund rauschen ein paar von meinen Serverchen: nicht zu laut stellen):

Pfaff 362 Vibrationen

Mit Nadel, Faden und Stoff macht sich das allerdings noch etwas deutlicher bemerkbar.

1.200 Stiche sollten für mich mehr als ausreichend sein, so eilig hab ich's da nicht. Ein ruhiger Lauf wäre mir da schon wichtiger.

Ich schau' gleich mal aus Neugierde, wie eine 368 ausschaut.

Vielen Dank schon mal an Euch!

_________________
Beste Grüße!

Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 18:35 
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serv

deine Maschine scheint schon lange nimmer geölt worden zu sein

außerdem sollte man das Füßchen hochstellen

dann bitte nochmal neues Video (nur so zum Vergleich)

_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 19:16 
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mahlekolben hat geschrieben:

Pfaff 362 Vibrationen

Mit Nadel, Faden und Stoff macht sich das allerdings noch etwas deutlicher bemerkbar.

1.200 Stiche sollten für mich mehr als ausreichend sein, so eilig hab ich's da nicht. Ein ruhiger Lauf wäre mir da schon wichtiger.

Ich schau' gleich mal aus Neugierde, wie eine 368 ausschaut.

Vielen Dank schon mal an Euch!


Wird die noch mit der Lötlampe angelassen?

Gruß
Ralf C.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 19:18 
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mahlekolben hat geschrieben:
Hier das Ergebnis (im Hintergrund rauschen ein paar von meinen Serverchen: nicht zu laut stellen):

Pfaff 362 Vibrationen



Mit den Jahrzehnten verhärten auch die Gummifüße etwas.

Gruß
Ralf C.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Freitag 15. Februar 2019, 00:59 
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Gummifüße...

(Ich habe die Maschine gerade ein wenig geölt - dabei hat sich etwas entwickelt...)

Ich habe - gelinde ausgedrückt - die Schn**** voll von diesen drec** Händlern!

Wir haben hier doch mehrfach aufgezeigt, dass es Händler gibt, die bei eBay unter mehreren Accounts die selben Maschinen anbieten.

Was soll das? Zahle ich etwa mit Falschgeld? Habe ich nicht den vollen aufgerufenen Preis bezahlt? Ohne Fragen und Handeln? Warum werde ich dann immer noch verar****?

Wenn ich aber einen Satz (richtig guter!) Reifen einstelle, kommt: "Ey, was letzte Preis? Isch gäbbe dir halbe und komme hole! Was geht?"

Der Händler hat jetzt die Kohle für etwas, was er zwar versprochen, aber nicht geliefert hat. Ich bin sauer.

Und wenn ich damit zum Rechtsanwalt gehe, sagt der nur: "Was ist denn das für ein Händler? ... Aha ... Sollen wir da wirklich gegen vorgehen? ... Wie siehst Du Deine Chancen? ... Ich mach' ja gerne ein Schreiben fertig, so ist das ja nicht! ... Wie hoch ist denn Dein Verlust an der Sache, kannst Du das beziffern?" und so weiter und so fort.

Blabla.

Wenn mir einer sagt: "Wenn Du was zum Spielen, Probieren und Austoben suchst, kannst Du diese Maschine hier haben!" - dann ist das eine Sache. Vor allem ist das dann MEINE Sache und ich gehe darauf aus einem ganz bestimmten Hintergrund ein. Das ist dann MEIN Ding, weil ich basteln und die Technik kennen lernen will.

Wenn mir aber einer sagt (original aus der Anzeige):

  • Pfaff 362
  • Im Top Zustand
  • Frisch gewartet, gereinigt und geölt
  • Mit 6 Monaten Garantie

Dann hat das einen ganz anderen Geschmack, weil ich diese Maschine gekauft und bezahlt habe, um damit zu nähen.

Nun habe ich ja auf Euer Anraten hin die Ölkanne geschwenkt. Doch erst einmal musste ich "den Raum um den Transporteur von dort angesammelten Flusen reinigen" - genau so, wie es auch im Handbuch nachzulesen ist.

Bitteschön:

Dateianhang:
IMG_7876-kl.jpg


Dieser Knubbel befand sich oben links unter der Stichplatte.

Wenn ich eine solche Maschine zum Verkauf reinigen würde, würde ich zumindest mal ein paar Meter Druckluft da durch schießen. Dann wäre zumindest dieser Knubbel auf Nimmerwiedersehen weg.

Überall im Inneren: Fasern, Faseransammlungen, Verklebungen - es ist echt zum Ko**** (es lesen Damen mit).

Das kommt doch nicht von meinem halben Meter Probenähen! Oder doch?

Nee! Mann! Das darf doch nicht wahr sein!

Die ganze Maschine stinkt nach verpilztem Gammelkeller vonne Omma.

Ach, Mist...

Habe die Ölkanne geschwungen. Überall da, wo sich nur irgendwas bewegte, gab's 'ne ordentliche Ladung. Das ist das Ergebnis:

Pfaff 362 nach Ölung

Die ganze Maschine läuft wesentlich ruhiger. Der Motor brummt auch kaum noch beim Anlaufen - was dieser kleine Kerl alles hat überwinden müssen...

(Aber den Tisch ordentlich durchrappeln tut sie immer noch - das passt mir nicht!)

Ich kann's mir richtig vorstellen:

Omma kam wegen Demenz erst in die Geriatrie, dann ins Heim. Oppa hat's noch eine Weile geschafft - aber das Heim war teuer.

Dann hat's Oppa hinter sich gebracht, die Erben verscheuern das Haus weit unter Preis, damit es Omma noch eine Weile einigermaßen gut gehen kann.

Da kommt ein Entrümpler daher und holt sich gegen 2...3.000 Euro alles raus, was man noch irgendwie vermarkten kann. Darunter meine Nähmaschine. Den Rest des Lebens kippt er beim örtlichen Entsorger ab.

Omma rafft weder, was mit Oppa passiert ist, noch weiß sie von ihrer geliebten Nähmaschine, die sie irgendwann zu irgendeinem Hochzeitstag bekommen hat. Zu welchem auch immer - ist ja auch schon so lange her. Ihre Highlights sind jetzt nur noch das Mittagessen und der spärliche Besuch. Die ganze Bude stinkt nach (...), doch das ist nun mal eben so. Das steht uns allen bevor.

Jetzt muss nur noch ein Doofer gefunden werden, der die Maschine für ein ordentliches Geld abkauft. Versprechungen einlösen? Wartung und Service durchführen?

Nö.

Wozu auch: Wenn die Maschine doch gerade so noch ein halbes Jahr durchhält, ist ja alles gut gegangen und er hatte Recht.

Hallo doooofer?

Hallo? Hallo HIER ist einer!!!


Der ehrliche Nähmaschinenmechaniker macht sich krumm für Miete, Steuer, Kundenberatung und den sche** Alhambra auf der Straße - unser Betrüger fährt AMG. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Mehrfach abzocken - das ist die Devise! So kommt man zum AMG, sonst muss man halt Alhambra fahren...

(Hier stand ein richtig böser Satz! Ei... der war echt böse!)

Eigentlich ärgere ich mich ja nur über mich selbst, so einem auf den Leim gegangen zu sein. Für das gleiche Geld hätte ich entweder eine werksneue Maschine bekommen (z.B. eine Bernette b35) oder aber (für einen 100-er mehr) eine ehrliche, richtig gute Gebrauchte vom Fachhändler. Aber das wollte ich ja nicht. Weder die nagelneue Maschine, noch den 100-er mehr ausgeben.

Wahrscheinlich habe ich Euch nur zu spät kennen gelernt. Ich habe ich mich nicht richtig vorbereitet. Doof halt und selbst Schuld.

Ich wollte selber schau sein. Hat aber nicht geklappt...

Doof, wenn man sich auf Recht und Ordnung verlässt. Wirklich genäht habe ich noch keine 5 Meter.

Naja.

Nun stehe ich da mit dem Haufen.

[...]

Doch irgendwie hat mich diese alte, graue Dame gepackt. Sie ist mir sympathisch - und irgendwie schleicht sich in mir der Gedanke ein, dass wir beide uns gegenseitig was Gutes tun können.

Als ob das alles so sein sollte...


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

_________________
Beste Grüße!

Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Freitag 15. Februar 2019, 07:24 
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Edelschrauber
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Registriert: Freitag 20. Februar 2015, 11:01
Beiträge: 3392
Wohnort: unterer linker Niederrhein
Moin,
mahlekolben hat geschrieben:
Wenn mir aber einer sagt (original aus der Anzeige):

  • Pfaff 362
  • Im Top Zustand
  • Frisch gewartet, gereinigt und geölt
  • Mit 6 Monaten Garantie

Dann hat das einen ganz anderen Geschmack, weil ich diese Maschine gekauft und bezahlt habe, um damit zu nähen.
ich kann verstehen, dass du stinksauer bist.

Den Anzeigentext hat der Verkäufer wahrscheinlich nur anderswoher kopiert, wohlwissend, dass zwei Drittel der Käufer den Fake gar nicht merken und von den anderen die meisten den Stress mit Rücksendung, paypal-Käuferschutz etc. nicht haben wollen.

(Anm.: Wer das einmal durchgezogen hat - und auch sein Geld wiederbekommen - kann das gut verstehen. Denn nur vielleicht bekommt man dann sein Geld zurück, aber auf jeden Fall kostet es Nerven und Zeit)

Unterm Strich denke ich mal, dass du vielleicht 100,- Euro zu viel ausgegeben hast, was du in ein bis zwei Stunden beim Kunden wieder herausholst, also verkraftbar.

Andererseits hast du viel über die Technik gelernt und beim nächsten Angebot um's Eck kannst du dann schnell einschätzen, ob dir da ein Schrotthaufen oder ein tolles Teil, dem nur etwas Öl fehlt, angeboten wird.

Edit: Im Video hört man noch ein Ticken, kommt das von der Einfädlermechanik?
Dann müsste es verschwinden, wenn der Seitendeckel wieder montiert ist.

Gruß
Detlef

_________________
Ich wünsche mir - hier im Forum im Bereich Maschinentechnik - eigene Unterforen für Anker, Gritzner und Phoenix!

Anker Phoenix 549, Phoenix R, 236 & 249, Pfaff 38 & 138 sowie die 'eine oder andere' Haushaltsmaschine


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich und meine 362 - Vibrationen
BeitragVerfasst: Freitag 15. Februar 2019, 09:04 
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Edelschrauber
Edelschrauber

Registriert: Montag 23. Oktober 2017, 16:31
Beiträge: 538
Ich hatte Wanderbewegungen bei einer Veriats 8014-3, schwer aber sehr leichtgängig und nur einen 40W Motor dran, der Tisch hat bei Vollgas mitvibriert und die Vibrationen haben sich sogar im ganzen Raum verteilt, das hat sich nach einem schweren Arbeitsgerät angehört. Damals habe ich ein Stück Teppich drunter gelegt und das hat gut geholfen, Vibrationen sind so etwas wie ein Akkustik Signal, bzw Resonanz. Diese kann man abstellen in dem man die "Andokstelle" blockiert oder besser isoliert. Was man hört ist nicht nur die Maschine sondern der ganze Tisch wenn es brummt.

Die Maschine selbst ist nach meinem dafürhalten noch zu laut und da man an dem Schmutz der dran war sieht, dass gar nichts an ihr gemacht wurde um sie zu pflegen, ist es vielleicht gut den Pflegevorgang komplett durch zu gehen, Stück für Stück mit WD40 und dann ÖL.
Das Ticken hört sich nach Metall auf Metall an, es ist wichtig dass es analysiert wird wo es herkommt damit kein Verschleiss entsteht.

Deinen Zorn kann ich verstehen, ja es gibt auch bei Nähmaschinen echte Gauner, ich wollte mit vor zwei Wochen eine Vesta abholen, der Mann hat sie sich in den Garten gestellt, neben anderen Möbeln, hat drinnen gearbeitet, kommt wieder raus und ein paar Möbel und die Maschine sind geklaut!

Vielleicht sollte man bei einem Kauf einführen, dass der Verkäufer ein Video wie deines erstellen muss und Fotos von der geöffneten Maschine.

Viele Grüße Raul mx


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