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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 00:01 
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Anlasserzerleger
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det hat geschrieben:
lillllly hat geschrieben:
Das rot markierte Teil von Rosenthal?
Jepp
Dann kann ich ja morgen nochmal die einzelnen Widerstände in dem Rosenthal-Ding messen. Evtl. ist er ja doch nicht kaputt. sad

Hat das Teil einen bestimmten Namen? Leistungswiderstand plus evtl. noch was genaueres?

Ich würde den Anlasser soooo gerne retten, weil er einfach zur Maschine gehört.

Neuen Ersatz für den Widerstand wird es wohl nicht geben. Wie groß sind die Chancen, dass im Forum jemand einen intakten, alten verkauft? Wahrscheinlich eher gering, oder? Bis auf den Leistungswiderstand lässt sich ja alles reparieren und tauschen...

Sonst bleibt wohl echt nur den kaputten Teil zu überbrücken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 07:18 
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Edelschrauber
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lillllly hat geschrieben:
Neuen Ersatz für den Widerstand wird es wohl nicht geben. Wie groß sind die Chancen, dass im Forum jemand einen intakten, alten verkauft? Wahrscheinlich eher gering, oder?
Nach den ausführlichen Lubhudeleien, die hutzelbein zu diesem Anlassertyp geschrieben hat, gibt doch keiner hier noch freiwillig so einen Anlasser ab wink

Er funktioniert ja normalerweise wirklich sehr gut.

Bei ebay oder ebay-kleinanzeigen wird er immer mal wieder auch günstig angeboten, also einfach die Augen offenhalten.
Manchmal hängt an so einem günstigen Anlasser aber noch eine Nähmaschine mit Tisch usw. dran. rolleyes

Gruß
Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 08:53 
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Anlasserzerleger
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Haha, naja. Auf eine Maschine mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an...

Ich habe vorhin mal am Widerstand durchgemessen und es ist tatsächlich der letzte Widerstand, der kaputt ist. Alle anderen sind bei rund 100, wie wir es schon an den Platten gemessen haben.

Wie überbrückt man den denn jetzt? Den vorletzten Widerstand an zwei Plättchen anschließen und den letzten gar nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 10:28 
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Edelschrauber
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lillllly hat geschrieben:
..Wie überbrückt man den denn jetzt? Den vorletzten Widerstand an zwei Plättchen anschließen und den letzten gar nicht?
Ich würde empfehlen, den "Vielfachwiderstand" wieder an die Blchstreifen anzuschließen und dann die Lötstellen des vorletzten und letzten Blechstreifens mit einer gelöteten Drahtbrücke zu verbinden. Das ist wahrscheinlich am einfachsten.

Viele Grüße, Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 11:09 
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Anlasserzerleger
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Registriert: Freitag 11. Januar 2019, 09:59
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GerdK hat geschrieben:
lillllly hat geschrieben:
..Wie überbrückt man den denn jetzt? Den vorletzten Widerstand an zwei Plättchen anschließen und den letzten gar nicht?
Ich würde empfehlen, den "Vielfachwiderstand" wieder an die Blchstreifen anzuschließen und dann die Lötstellen des vorletzten und letzten Blechstreifens mit einer gelöteten Drahtbrücke zu verbinden. Das ist wahrscheinlich am einfachsten.

Viele Grüße, Gerd
Und den letzten, kaputten Widerstand nicht mehr anlöten?

Wieso ersetzt man denn nicht eigentlich den Teil des kaputten Rosenthal-Widerstands durch einen externen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 11:16 
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Edelschrauber
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Ja, fiel mir auch gerade ein... smile
-----------------------------------------
Man könnte zwischen dem vorletzten und letzten Blech einen externen 100 Ohm-Widerstand dranhängen als Ersatz für den durchgebrannten Originalwiderstand im Inneren des schwarzen Rohrs.
Für welche Leistung müßte er ausgelegt sein?
Wenn ich mal ganz über den großen Daumen rechne:
- Angenommene Motorleistung: 80 Watt
- Also hat die Motorwicklung etwa 660 Ohm
- Am 100 Ohm-Widerstand fallen dann (230 / 760 * 100) 30,3 Volt ab, es fließen 0,3 Amp.
- Verlustleistung am Widerstand dann 9,1 Watt.

Also würde ein 100 Ohm / 10 Watt -Widerstand funktionieren.
Sowas hier:
https://www.reichelt.de/drahtwiderstand ... D_BwE&&r=1
Von der Baugröße her sollte der unterzubringen sein, denke ich mal.

Viele Grüße, Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 12:13 
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GerdK hat geschrieben:
Ja, fiel mir auch gerade ein... smile
-----------------------------------------
Man könnte zwischen dem vorletzten und letzten Blech einen externen 100 Ohm-Widerstand dranhängen als Ersatz für den durchgebrannten Originalwiderstand im Inneren des schwarzen Rohrs.
Für welche Leistung müßte er ausgelegt sein?
Wenn ich mal ganz über den großen Daumen rechne:
- Angenommene Motorleistung: 80 Watt
- Also hat die Motorwicklung etwa 660 Ohm
- Am 100 Ohm-Widerstand fallen dann (230 / 760 * 100) 30,3 Volt ab, es fließen 0,3 Amp.
- Verlustleistung am Widerstand dann 9,1 Watt.

Also würde ein 100 Ohm / 10 Watt -Widerstand funktionieren.
Sowas hier:
https://www.reichelt.de/drahtwiderstand ... D_BwE&&r=1
Von der Baugröße her sollte der unterzubringen sein, denke ich mal.

Viele Grüße, Gerd
serv

hmm …
"Spannungsfestigkeit: 160 V"
ob das funktioniert ?

_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 12:45 
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Edelschrauber
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Hallo Dieter,

160 V ist nur die "Limiting Element Voltage", d.h., die Spannung, die an dem Widerstand maximal abfallen darf/soll. Die beträgt dann im Betrieb aber nur 30 Volt (der Rest fällt am Motor ab).
Die Isolationsspannung bei Gehäusemontage ("Voltage proof AC rms.") beträgt 1000 Volt.

Viele Grüße, Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 16:40 
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Anlasserzerleger
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GerdK hat geschrieben:
Ja, fiel mir auch gerade ein... smile
-----------------------------------------
Man könnte zwischen dem vorletzten und letzten Blech einen externen 100 Ohm-Widerstand dranhängen als Ersatz für den durchgebrannten Originalwiderstand im Inneren des schwarzen Rohrs.
Für welche Leistung müßte er ausgelegt sein?
Wenn ich mal ganz über den großen Daumen rechne:
- Angenommene Motorleistung: 80 Watt
- Also hat die Motorwicklung etwa 660 Ohm
- Am 100 Ohm-Widerstand fallen dann (230 / 760 * 100) 30,3 Volt ab, es fließen 0,3 Amp.
- Verlustleistung am Widerstand dann 9,1 Watt.

Also würde ein 100 Ohm / 10 Watt -Widerstand funktionieren.
Sowas hier:
https://www.reichelt.de/drahtwiderstand ... D_BwE&&r=1
Von der Baugröße her sollte der unterzubringen sein, denke ich mal.

Viele Grüße, Gerd
Super, danke!

Jetzt ist es nur so, dass der Motor 75 oder 90 Watt hat (90 Watt steht auf dem Motor, 75 Watt außen auf der Maschine) und am Motorkabel, das ins Pedal gesteckt wird, gemessen sind es 440 Ohm. Das ist doch der Wert, den du auf 660 Ohm geschätzt hattest, oder?

Welcher Widerstand wären denn mit den geänderten Daten zu empfehlen?

Und noch eine weitere Frage: woran erkennt man eigentlich, dass die Kohlenfeder-Dinger am Motor getauscht werden müssen?
Detlefs Schraube für die GU-K kam heute an (Tausend Dank dafür nochmal!) und als ich sie getauscht habe, kam die Frage zu den Kohlen auf..

_________________
Gritzner GU heart GU-L heart GU-K


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 17:57 
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Edelschrauber
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Wohnort: 51109 Köln
lillllly hat geschrieben:
..Jetzt ist es nur so, dass der Motor 75 oder 90 Watt hat (90 Watt steht auf dem Motor, 75 Watt außen auf der Maschine) und am Motorkabel, das ins Pedal gesteckt wird, gemessen sind es 440 Ohm. Das ist doch der Wert, den du auf 660 Ohm geschätzt hattest, oder?..
Bei 90 Watt Motor wären es ca. 11 Watt Verlustleistung am 100-Ohm Widerstand. Ich würde trotzdem den 10 Watt-Widerstand nehmen. Diese 11 Watt treten als Dauerbelastung nur auf, wenn man das Pedal lange Zeit mit dem Fuß gerade auf dem vorletzten Blechstreifen hält.
Die 440 Ohm, die Du gemessen hast, ist der reine Drahtwiderstand des Motors. Der Widerstand unter Wechselspannung ist höher (~ 590 Ohm bei einem 90 Watt-Motor).
lillllly hat geschrieben:
..Und noch eine weitere Frage: woran erkennt man eigentlich, dass die Kohlenfeder-Dinger am Motor getauscht werden müssen?
Wenn die Kohlenstückchen 5 mm oder kürzer sind, sollten sie ausgetauscht werden.

Viele Grüße, Gerd


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