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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 19:41 
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Edelschrauber
Edelschrauber

Registriert: Samstag 18. März 2017, 21:47
Beiträge: 594
Frickelhansen hat geschrieben:
Zitat:
Wenn ich für einen Servomotor einschließlich dem notwendig Zubehör etwa 250 Euro ausgebe, muss das sofort passen. Den Motor will ich dann später auch mit anderen Maschinen verbinden können.
Wenn Du darauf achtest, einen Motor zu nehmen der bei 0 U/Min beginnt, kannst Du Dir den Reducer-Kram schenken. Mein Motor beginnt bei 0 , allerdings habe ich mir einen Reducer eingebaut um die Geschwindigkeit im allgemeinen zu senken, dadurch wird die Bedienung (für grobmotoriker) feinfühliger und besser dosierbar.
Mein Motor kostet bei AliExpress 145€ incl Versand + ca.30€ Zoll und Steuer = ca. 180€ https://de.aliexpress.com/item/Industri ... 97036.html
Reducer im Selbstbau (wenn gewünscht) nochmals ca 50€
Mein Tisch nimmt alle Maschinen die ich habe auf und ich kann mit einem Motor alle Maschinen betreiben.
Tische bauen oder nachbauen kann ich gut, wenn ich das will. Jetzt erinnere mich auch wieder an deinen Tisch, der mir damals sehr gut gefallen hat. Aufgepasst habe ich allerdings damals nicht, welchen Motor genau du verbaut hast. Aber jetzt kann ich es nachvollziehen. Vor Importen aus China oder Taiwan scheue ich nicht zurück. Aber möglicherweise gibt es noch andere Alternativen, wo ich dann nicht beim Zoll vorbeimarschieren muss. Wie viel Watt hat dein Motor und um welche Modell-Nr. handelt es sich dabei und welche Reducer Teile hast du wo gekauft? Ich muss deinen Thread noch suchen, vielleicht finde ich dort ein Bild. Ich kann mich ganz dunkel erinnern, dass ich ein Bild von deinem Motor sehen wollte, aber möglicherweise dann später übersehen habe.

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Adler 8 - Meister ZZ Automatik - Pfaff 130 - 230 - Phoenix DD 6 - Singer 206D - (u.v.m.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 21:49 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
Benutzt Ölkännchen & Pinsel
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Registriert: Mittwoch 15. November 2017, 15:36
Beiträge: 176
adler104 hat geschrieben:
Das Problem mit der 13mm Welle hatte ich auch an einem der Servos - k.A. warum einer 15 hat aber der andere 13.
Handelt es sich denn um zwei unterschiedliche Modelle - also 550 und 750 - oder hast du zwei gleiche mit unterschiedlichem Wellen-Durchmesser?
Lässt sich der Unterschied der Wellen vielleicht mit dem Produktionszeitraum erklären? Welchen hast du später bestellt?
Ich will mir den 550er kaufen und hoffe die Riemenscheibe austauschen zu können ... ohne extra Speed-Reducer.
Ich hab auch noch nicht verstanden, was du wo warum vom Flansch absägst; wie kannst du damit den Durchmesser ändern?

Gruß - C


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Sonntag 13. Januar 2019, 22:13 
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Handraddreher
Handraddreher
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Registriert: Mittwoch 5. Juli 2017, 20:05
Beiträge: 53
Frickelhansen hat geschrieben:
Wenn ich für einen Servomotor einschließlich dem notwendig Zubehör etwa 250 Euro ausgebe, muss das sofort passen. Den Motor will ich dann später auch mit anderen Maschinen verbinden können.[/quote]

Wenn Du darauf achtest, einen Motor zu nehmen der bei 0 U/Min beginnt, kannst Du Dir den Reducer-Kram schenken. Mein Motor beginnt bei 0 , allerdings habe ich mir einen Reducer eingebaut um die Geschwindigkeit im allgemeinen zu senken, dadurch wird die Bedienung (für grobmotoriker) feinfühliger und besser dosierbar.
Mein Motor kostet bei AliExpress 145€ incl Versand + ca.30€ Zoll und Steuer = ca. 180€ https://de.aliexpress.com/item/Industri ... 97036.html
Reducer im Selbstbau (wenn gewünscht) nochmals ca 50€
Mein Tisch nimmt alle Maschinen die ich habe auf und ich kann mit einem Motor alle Maschinen betreiben.[/quote]

Ich willnicht klugscheissen , aber einen Servo der wirklich mit 0 anläuft habe ich nochnicht gesehen wink


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 01:41 
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Edelschrauber
Edelschrauber

Registriert: Samstag 18. März 2017, 21:47
Beiträge: 594
Der Dieter hat schon recht. Wenn wir Deutschen nicht aufpassen, wird demnächst bei uns nur noch chinesisch gesprochen. Sobald ich mit Google nach AX-WX400 suche, ist alles nur noch chinesisch.

Hersteller ist:
Yiwu Yuma Mechanical & Electrical Equipment Co., Ltd., China

Die englisch-sprachige Webseite ist leider auch nicht besonders ergiebig:
http://www.yumamotor.com/EnProducts.asp

Ein Moretti oder EFKA Motor wäre mir lieber. Ich glaube, da werde ich zunächst mal bei einem Fachhändler vorbeischauen, vielleicht hat er was genau passendes für mich, was ich gleich ausprobieren und mitnehmen könnte. Der Preis ist für mich nicht immer der wichtigste Aspekt. Manchmal bin ich auch großzügig. Chinesische Fleischwölfe aus Aluminium mit Plastikkurbeln kenne ich bereits. So etwas will ich mir kein zweites Mal billig einkaufen. Damit will ich nicht sagen, dass der Motor von Frickelhansen schlecht sein muss. Aber die möglichen Alternativen will ich auch kennen.

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Zuletzt geändert von hutzelbein am Montag 14. Januar 2019, 01:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 01:42 
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Edelschrauber
Edelschrauber
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Registriert: Sonntag 6. Januar 2019, 23:12
Beiträge: 634
Vielleicht ist das ja von Interesse:

Ich betreibe einen Motor (FCA 71B-2) für meine Drehmaschinen an einem Hitachi SJ100 Frequenzumrichter, um von 230 auf 400V zu kommen. Es gibt sicherlich besseres, doch das ist der Kram, der hier rumsteht und über den ich berichten kann.

Es sind etwa 30 Umdrehungen pro Minute, mit denen der Motor startet. Maximal sind es 2.740 RPM, 550 Watt liefert der Motor.

Der FU ist von einem Fachmann (oder von jemandem, der sich das Handbuch antun will) sehr vielseitig einstellbar. Bei mir läuft er in den Standard-Einstellungen, für den Rest habe ich entweder keinen Nerv oder keine Verwendung. Ich kann noch nicht einmal sagen, ob der FU Einstellungen nach langer Nichtverwendung wieder vergisst...

Mittlerweile gibt es auch FU, die per serieller oder USB-Schnittstelle am PC "komfortabel" eingerichtet werden können.

Für Euch interessant sind sicherlich die Rampen, in denen beschleunigt und (vor allem!) abgebremst werden soll - schließlich soll die Maschine beim Lupfen des Fußes auch direkt stehen bleiben. Die Rampen sind im unten verlinkten Manual auf Seite 3-8 (Seite 79) beschrieben. Per Default sind 10 Sekunden eingestellt (Rampen von 0 bis Höchstdrehzahl und von Höchstdrehzahl wieder zurück auf 0), 0,1s ist einstellbar. Sollten schwere Massen bewegt werden, kann der Motor aktiv zum Abbremsen eingerichtet werden. Neben den Rampen ist z.B. auch einstellbar, dass der Motor bei Last die Drehzahl halten soll - oder ob noch mal richtig Druck gemacht werden soll.

(usw.)

Ein NotAus-Schalter ist anschließbar, ein Poti zur Steuerung ebenfalls. Vielleicht eröffnen sich so neue Möglichkeiten, günstige und am Markt verfügbare Anlasser zu nutzen.

Mein Motor läuft ruhig und sehr kräftig, nur das Fiepsen des FU kann unter Umständen nerven - wird aber vom Radio locker untergebuttert. Da brummt meine Pfaff 362 lauter.

Mal angenommen, ihr hättet an dem Motor eine Riemenscheibe mit 50mm Durchmesser und an der Nähmaschine (wie bei meiner Pfaff) eine Scheibe mit 100mm, dann würde die Maschine mit mindestens 15 Umdrehungen pro Minute bzw. einem Stich alle vier Sekunden angetrieben werden. Größere Maschinen werden auch eine größere Riemenscheibe haben, ich schätze (ohne es zu wissen) gut 150 bis vielleicht 200mm - da wird's halt noch langsamer: Ein Stich alle sechs bis acht Sekunden.

Passen die Maße etwa? Das sollte langsam genug sein, schließlich kann der Antrieb ja auch jederzeit abgestellt werden.

Wichtig für mich war, keinen Starkstrom durch die Hütte ziehen zu müssen und trotzdem meine Maschinen einfach und kraftvoll betreiben zu können. Wichtig auch (zumindest an den Drehmaschinen): der Antrieb über einen Riemen, da sich verzahnte Antriebe auf dem Werkstück abbilden würden.

Hier noch der Link zum Manual:

http://www.hitachi-america.us/supportin ... B585XF.pdf

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Beste Grüße!

Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 12:49 
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Edelschrauber
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Registriert: Samstag 18. März 2017, 21:47
Beiträge: 594
Es wird wieder elektronisch und kompliziert lol. Ich hatte schon Probleme, mit den alten Kondensatoren in Nähmaschinemotoren angemessen umzugehen. Mechanische Speed Reducer könnte ich gerade noch verstehen. Aber elektronische FUs will ich mir nicht antun. Im Grunde suche ich eine ganz einfache Technik in guter Qualität, die bestens funktioniert. Ich weiß wie lange ich gebraucht habe, um herauszufinden, dass die alten Pfaff Widerstandsanlasser mit die besten waren, die es jemals gegegeben hat. Möglicherweise gibt es elektronische Anlasser, die das ähnlich gut können. Von einem billigen Anlasser Made in China würde ich das allerdings nicht erwarten. Da müsste ich mir vermutlich die alten von Berina etwas genauer ansehen, um das zu finden, was meinen Ansprüchen genügen könnte.

Ähnlich erwarte ich das auch bei Servo-Motoren. Ich suche nicht das Unmögliche oder Komplizierte, bei dem ich erst eine Elektronikstudium absolvieren müsste, um das Problem zu begreifen. Ich suche eine robuste Technik, die nicht so leicht defekt geht und der ich möglichst langfristig vertrauen kann. Ich will das Rad nicht neu erfinden. Ich will nicht lange suchen und erst begreifen müssen, was ich mir mit aufwändigen Experimenten an Wissen bereits erarbeitet habe. Die Vorstellung, dass ich erst etwa 10 unterschiedliche Servo-Motoren ausprobieren müsste, um das zu finden, was ich suche, ist nicht gerade angenehm. Mein Ansprüche sind hoch und möglicherweise höher, als sich das mancher vorstellen mag. Ich will die bestmögliche und möglichst einfache Lösung für eine alte mechanische Präzisions-Nähmaschine finden. Mehr will ich nicht.

_________________
Adler 8 - Meister ZZ Automatik - Pfaff 130 - 230 - Phoenix DD 6 - Singer 206D - (u.v.m.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 18:01 
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Greiferpolierer
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Beiträge: 426
[/quote]Ich willnicht klugscheissen , aber einen Servo der wirklich mit 0 anläuft habe ich nochnicht gesehen wink[/quote]



Ich kann nur sagen, ich habe den JM9180 (800W), der beginnt definitiv bei "0 U/Min" ich kann die Höchstdrehzahl aber in 100ter oder 200ter Schritten auf min 200 U/Min runterregeln.
Dateianhang:
Unbenannt.PNG
Wenn Du etwas weiter runtergescrollt hättest, wäre es Dir sicher auch aufgefallen wink


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 18:05 
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Handraddreher
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Registriert: Mittwoch 5. Juli 2017, 20:05
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Frickelhansen hat geschrieben:
farbenstrolch hat geschrieben:
Ich willnicht klugscheissen , aber einen Servo der wirklich mit 0 anläuft habe ich nochnicht gesehen wink


Ich kann nur sagen, ich habe den JM9180 (800W), der beginnt definitiv bei "0 U/Min" ich kann die Höchstdrehzahl aber in 100ter oder 200ter Schritten auf min 200 U/Min runterregeln.
Unbenannt.PNG

Wenn Du etwas weiter runtergescrollt hättest, wäre es Dir sicher auch aufgefallen wink
mein Fehler dann ! FORUMSRUNDE beerchug und Asche auf mein Haupt .


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 19:03 
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Edelschrauber
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Registriert: Samstag 11. Mai 2013, 21:19
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Natürlich fängt jeder Servo Motor bei 0 U/Min an - was sind denn 0 U/min - das ist Stillstand.
Frage ist was kommt danach und bei meinem Jack Servo sind es 200/Umin.

Das was man als minimale Obergrenze (kleinste einstellbare Maximal Geschwindigkeit wenn man das Pedal voll durch tritt) sind 500U/min aber die unterste Anlaufgeschwindigkeit sind 200/Umin.

Und soweit ich das sehe ist College Sewing der günstigste Anbieter auf europäischem Boden (inkl. Insel rolleyes), es sei denn irgendwo in Ost Europas ist noch wer günstiger aber da wäre dann evtl. die Sprachbarriere.

Bevor ich mir also son Teil in China ordere, bestelle ich lieber in Europa und muss mich nicht mit Zoll usw herumschlagen. Und was ist wenn er nicht funktioniert? Garantie beim Händler aus China? Guter Scherz :lol27: Und zudem hält CS auch Ersatzteile vor. Selbst beim BREXIT weiß ich wo man (zur Not) noch Ersatzteile bekommt. Wobei ich dem BREXIT noch nicht wirklich sehen aber das ist ein anders Thema.

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Mit'm Öl nich sparsam sein!

--- Singer 111G156 - Singer 307G2 - Singer 29K71 - Singer 34K S.V. 5 - Singer 212G141 - Singer 45D91 - Singer 132K6 - Singer 108W20 - Singer 107W1 - Singer 51WSV2---


Zuletzt geändert von adler104 am Montag 14. Januar 2019, 19:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 19:10 
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Handraddreher
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Registriert: Mittwoch 5. Juli 2017, 20:05
Beiträge: 53
adler104 hat geschrieben:
Natürlich fängt jeder Servo Motor bei 0 U/Min an - was sind denn 0 U/min - das ist Stillstand.
Frage ist was kommt danach und bei meinem Jack sind es 200/Umin.

Das was man als minimale Obergrenze (minimal einstellbare Maximal Geschwindigkeit wenn man das Pedal voll durch tritt) sind 500U/min aber die unterste Anlaufgeschwindigkeit sind 200/Umin.
...deswegen schrieb er auch weiter oben , hat er ( der Farbenstrolch ) noch nicht gesehen , aber heute ist Montag , das streite ich mich nicht biggrin


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