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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 19:16 
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Edelschrauber
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farbenstrolch hat geschrieben:

...deswegen schrieb er auch weiter oben , hat er ( der Farbenstrolch ) noch nicht gesehen , aber heute ist Montag , das streite ich mich nicht biggrin
habe den Satz jetzt nicht verstanden aber wenn Du´s erwähnt hast ist´s gut biggrin Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread noch mal gelesen. wink

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Montag 14. Januar 2019, 19:24 
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Edelschrauber
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Registriert: Samstag 11. Mai 2013, 21:19
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caroe hat geschrieben:
adler104 hat geschrieben:
Das Problem mit der 13mm Welle hatte ich auch an einem der Servos - k.A. warum einer 15 hat aber der andere 13.
Handelt es sich denn um zwei unterschiedliche Modelle - also 550 und 750 - oder hast du zwei gleiche mit unterschiedlichem Wellen-Durchmesser?
Lässt sich der Unterschied der Wellen vielleicht mit dem Produktionszeitraum erklären? Welchen hast du später bestellt?
Ich will mir den 550er kaufen und hoffe die Riemenscheibe austauschen zu können ... ohne extra Speed-Reducer.
Ich hab auch noch nicht verstanden, was du wo warum vom Flansch absägst; wie kannst du damit den Durchmesser ändern?

Gruß - C
der 550W hat (zumindest bei mir) die 13mm Welle, der 750er die 15mm Welle.

Flansch habe ich gekürzt weil sonst die Scheibe nicht auf der Welle passt (zu lang) denn die Scheibe wird mit einer Mutter gesichert.

Du kannst die fehlenden 3mm aber auch mit einem 1,5m starken Blechstreifen ausgleichen. Habe ich beim Speed Redcuer am Singer 108w20 Gestell auch gemacht - keine Problem.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 09:32 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
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Danke für die Aufklärung, jetzt verstehe ich.
Bis Ende März ist ja noch etwas Zeit und zur Not könnte man auch noch in Ungarn bestellen (hier z.B.) - wäre sprachlich aber um einiges umständlicher. Dieser ESDA wäre vielleicht auch noch eine Alternative - kennt den hier jemand?

Noch zwei (Detail-)Fragen zur Blechstreifenlösung: Muss der Streifen noch (senkrecht zur Welle) fixiert werden? Könnte mir vorstellen, dass sonst Riemenscheibe und Blech im Gebrauch aufeinander 'gleiten'.
Macht es technisch/physikalisch einen Unterschied, ob eine Spalte bzw. Nut offen bleibt oder der Blechstreifen 'Kante-an-Kante' die Welle umschließt, dessen Länge also dem Umfang der Welle entspricht?

Gruß - C


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 11:01 
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Edelschrauber
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Kante an Kante (also geschlossen rund nehme ich an) wird nicht gehen, weil die Riemenscheiße ja ein Passfedernut hat und die brauchst Du damit die Scheibe auf der Welle nicht verdreht, es sei denn Du schneidest ein Gewinden in die Scheibe und setzen eine Madenschraube aber das muss ja nicht sein. Einen Blechstreifen zuschneiden ist ja kein Akt, wenn man ne Blechschere hat. Falls die orig. Passfeder zu flach ist muss man die ggf. auch tauchen oder sich wie gesagt mit Gewinde scheinen und Madenschraube helfen.

Man muss ja nicht zwingend in der "Walachei" bestellen, ist ja nicht so dass es in Deutschland keine Servo Motoren gibt. Für mich ist College Sewing halt die 1 Wahl, weil: guter Preis, schnelle Lieferung, akzeptieren Paypal, sind nicht weit weg (Porto mäßig), haben super prompten Service per Email, haben Ersatzteile und ich spreche deren Sprache.

Wer wo und warum bestellt muss halt jeder für sich entscheiden, der eine will den Service Vor Ort, der andere braucht den Service nicht und ist eher preisbewusst... what ever.

EDIT:
Zitat:
Du kannst die fehlenden 3mm aber auch mit einem 1,5m starken Blechstreifen ausgleichen. Habe ich beim Speed Redcuer am Singer 108w20 Gestell auch gemacht - keine Problem.
meinte natürlich die fehlenden 2mm und mit 1mm Blechstreifen ausgleichen - war gerade in einem anderen Projekt rolleyes

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 12:39 
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Edelschrauber
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Ich will Euch das nicht madig reden, aber ich glaube, das mit dem Blechstreifen wird schwer: gute Riemenscheiben gehen nur stramm auf die Welle.

Der Streifen muss ganz genau geschnitten und (besonders!) gebogen sein, Oberflächen und Kanten müssen glatt sein, sonst schiebt und faltet sich der Streifen in sämtliche Richtungen, wenn die Riemenscheibe aufgesetzt werden soll.

Gerade das Rundbiegen um die Welle herum halte ich für extrem schwierig. 1mm ist jetzt nicht so dick - aber der Radius ist eng...

Den größten Teil der Flucherei und Würgerei würde ich mir sparen:

Ich würde mir ein Stück passendes Rohr bestellen, z.B. hier: https://www.conrad.de/de/messing-rohr-p ... 20645.html und passend auf Länge zusägen. Es gibt noch andere Quellen, Materialien und Preise - das soll nur ein Beispiel gewesen sein.

Es gibt noch genug zu fluchen und zu würgen: Eine Nut für den Keil sägen und ausfeilen, dann noch das (etwas größere) Loch für die Madenschraube bohren, sodass sie direkt auf die Welle durch geht. Kanten brechen und prüfen, ob die Madenschraube noch lang genug ist.

Ein zart eingesetzter Holzhammer kann beim Aufsetzen helfen, eventuell das Rohr ein wenig erwärmen, damit es sich etwas weitet.

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Beste Grüße!

Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 13:18 
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Edelschrauber
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mahlekolben hat geschrieben:
Ich würde mir ein Stück passendes Rohr bestellen, z.B. hier: https://www.conrad.de/de/messing-rohr-p ... 20645.html und passend auf Länge zusägen. Es gibt noch andere Quellen, Materialien und Preise - das soll nur ein Beispiel gewesen sein.
Uff, nein in der Apotheke Conrad kaufe ich so etwas nicht. ProKilo ist da deutlich besser und noch besser ist ein kleiner metallverarbeitender Betrieb den ich kenne. Dort zahle ich freiwillig 2 Euro in die Kaffeekasse und bekomme so ziemlich alles, was ich gerade will. Auch geschenkt würde ich es da bekommen, wenn ich es darauf anlegen würde. Ich müsste dazu dort nur die Metallreste-Abfalltonne durchwühlen.

Bohren, Sägen, Gewindelöcher in beliebiger Größe herstellen oder spezielle Halterungen bauen, kann ich mit jeder gewünschten Metallstärke, vorzugsweise Aluminiumplatten, nahezu umsonst. Auch dazu muss ich nur in die Abfalltonne greifen. Auch Edelstahl-Platten sind da dabei. Muss mir nur einer zeigen, was ich machen muss, dann kann ich es sofort nachmachen, wenn ich weiß, für was ich das brauche. Wenn ich eine besondere Biegung auf starken Alu- oder Edelstahl Platten brauche, machen mir die das in diesem Betrieb auch sehr schnell. Da kann ich sogar drauf warten. Auf dünneren Platten, die nicht schnell brechen, kann ich das idR auch selbst.

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Zuletzt geändert von hutzelbein am Dienstag 15. Januar 2019, 14:01, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 13:30 
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Rohr geht sicherlich besser und ist einfacher anzupassen, wenn die Wandung stimmt. Bei mit hat Kupferblech sonst gut funktioniert - viele Wege führen nach Rom. wink

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 15:52 
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adler104 hat geschrieben:
Rohr geht sicherlich besser und ist einfacher anzupassen, wenn die Wandung stimmt. Bei mit hat Kupferblech sonst gut funktioniert - viele Wege führen nach Rom. wink
Meiner auch biggrin
https://naehmaschinentechnik-forum.de/v ... f=41&t=680
Hab ich jetzt gefunden, wo hast du da ein Kupferblech verbaut?

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 17:43 
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Und wieder hast Du es nicht verstanden.

Auch wenn es in diesem Beitrag um einen Servo geht, so ist dem aufmerksamen Leser sicherlich aufgefallen, dass ich mich auf eine andere Maschine und nicht auf den Servo im von Hutzelbein verliknten Thread gezogen habe - ist ziemlich eindeutig, finde ich, aber für den weniger aufmerksamen Leser soll dieser Hinweis geben sein. Das Prinzip ist aber das Gleiche - oder anders gesagt, auf andere Bereiche mit verwandten Themen anwendbar - Ausgleich von Wellendurchmessern. So was nennt man zwischen den Zeilen lesen. Oder: anderes Thema - gleicher Kontext.

Dennoch will dem Märchenonkel Hutzelbein (Hutzel hin und her...) und seinem Hündchen (naaa wer hats erkannt) ein Beispiel geben wo ich Kupferblech auch einer Welle als Ausgleichsmaterial verwendet habe.


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anlaufverhalten Servomotoren
BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 18:07 
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Michael, wieso madig machen? Für genau solche Diskussionen ist das Forum doch gerade nützlich und wertvoll.
Das mit dem Rohr ist ein guter Anstoß.
mahlekolben hat geschrieben:
Es gibt noch genug zu fluchen und zu würgen: Eine Nut für den Keil sägen und ausfeilen, dann noch das (etwas größere) Loch für die Madenschraube bohren, sodass sie direkt auf die Welle durch geht. Kanten brechen und prüfen, ob die Madenschraube noch lang genug ist.
Um das im Einzelnen nachvollziehen zu können, brauch ich wohl das konkrete Anschauungsobjekt - auch was die erwähnte 'Passfedernut' betrifft. Solange ich die jeweiligen Teile nicht vor mir habe, abstrahiere ich nur anhand von Erfahrungen mit den kleinen Pfaff-Motoren/ -Ritzeln.
Bei Fragen weiß ich dann wenigstens, an wen ich mich wenden kann.
Nur mal so: welches Material wär eigentlich am besten: Alu, Kupfer, Messing, Edelstahl?

Dank&Gruß
C


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