Naehmaschinentechnik-Forum

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BeitragVerfasst: Montag 7. Dezember 2015, 18:44 
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Anlasserzerleger
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Ich habe für einen Bekannten eine Altenburg Klasse 50 besorgt, allerdings hat er keinen Platz für einen zweiten Nähschrank (hat schon eine Singer 15-irgendwas).
Deshalb mal eben den Motor und das Pedal was noch da war rangepappt, und ja da müsste ja noch ein Kasten drunter.

Das Wochenende kam ich endlich mal dazu, er ist noch nicht fertig, aber ich mal versucht zwischendurch mal paar Bilder zu machen.
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Ich hab irgendwo ein Zettel wo "Gesellenbrief Tischler" und mein Name draufsteht, und meine Eltern haben eine 2Mann-Tischlerei,
allerdings ist das fast nur Montage von gekauften Elementen. Das nur zu Erklärung woher die Werkzeuge, Maschinen und Kenntnisse.
Als ich noch als Tischler gearbeitet habe, hab ich auch nur Fenster, Türen usw gewechselt und repariert, soll heißen Möbelbau ist absolut nicht mein Gebiet !
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Das Material ist 15mm Birkensperrholz, das Zeug ist schön stabil und gefällt mir viel besser als Spanplatte. Die Maschine steht auf dem Kasten oben drauf, der Kasten ist 90mm hoch,
die Länge ist so gewählt das die Maschine hinten und vor 6mm aufliegt, der "seitliche Deckel" wurde nötig um die normalen Kippbeschläge verwenden zu können,
auch sollte das ein Umfallen der Maschine zur Seite im gekippten Zustand verhindern.
Verleimt habe ich das ganze mit PU-Leim, da hat man mehr Zeit beim Zusammenbau, und PU-Leim wirkt beim Zusammenbau deutlich besser als "Schmiermittel" als Weißleim dies tut
(das ist gerade beim Zusammenfügen von Sperrholz praktisch, mit Weißleim "klemmt" das teilweise, und bis man es fertig ausgerichtet hat ist irgendwo der Leim schon fest).
Die Lamellos sind Größe 10, ich hab die Lamellos in der Gehrung etwas weiter nach inne versetzt, weil man sonst gerade so nach aussen durchfräst.
Die originale Tischplatte der Nähmschine (wo die Beschläge drinne waren) war eben circa 19-20mm dick, um dies auszugleichen hab ich 4mm dazwischengepappt.

Fragen/Anregungen ?

immer her damit !

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Dateianhang:
Bild020.jpg

Dateianhang:
so_soll_das_werden.jpg

Dateianhang:
gehrung.jpg

Dateianhang:
lamellos_rein.jpg

Dateianhang:
detail_lamello.jpg


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BeitragVerfasst: Montag 7. Dezember 2015, 19:06 
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Anlasserzerleger
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Ich hab die Dateinamen selbsterklärend gehalten (meist..)

Dateianhang:
ecke.jpg

Dateianhang:
verleimen1.jpg


Korpus ausklinken wo der "seitliche Deckel" draufkommt; das Wort was man schwer erkennt soll "ergibt" heissen
Dateianhang:
ausgeklinkt_b.jpg


Die Löcher für die 4x40 Spaxschrauben hab ich mit der Ständerbohrmaschine (damit es rechtwin.klig wird) erstmal nur 2,5mm gebohrt, später wird der Deckel draufgelegt,
die Löcher dienen als Führung zum Vorbohren in den Korpus (damit man nicht schief kommt).
Später kann man die dann auf 4mm aufbohren.
Dateianhang:
beschlaege_2.jpg


Die Maschine taugt nicht viel, die Welle hat nen Treffer weg, aber dafür reicht sie.
Und sie ist vom Schrottplatz (Kostenpunkt 3Euro)
Dateianhang:
beschlaege_ausfraesen.jpg


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BeitragVerfasst: Montag 7. Dezember 2015, 19:09 
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Anlasserzerleger
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diese Kante an die Kontur des Unterteils des Nähmaschinenkopfs anpassen (dort wo die Beschläge drinne stecken)
Dateianhang:
kante.jpg


Dateianhang:
beschlaege_dran.jpg

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Nächstes Wochenende gehts weiter.


Gruß Kauz


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. Dezember 2015, 00:35 
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Edelschrauber
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Hallo Kauz,

man sieht, daß da ein Profi am Werk ist.
Sieht so aus, als wenn die Maschine einen adäquaten Unterbau verdient. Ich hoffe wir sehen die Maschine noch von vorne.

Jetzt weiß ich wenigstens wieso Du so auf Lamellos steht. Du hast dafür eine Maschine!!
Die Gehrungsschnitte werden leider auch nur auf Profimaschinen richtig gut.

Gespannt bin ich auf die Oberflächenbehandlung. Wäre schön wenn Du da auch ein paar Bilder machen könntest.

Eine Frage zu PU- Leim. Was ist der Unterschied zu Weißleim. Gibt es ein bekanntes Fabrikat des PU-Leims? Z.B. Ponal Express? Ich dachte das wäre beides das gleiche.

Schöner Bericht! Bitte weitermachen.
Ich möchte auch noch ein paar Kisten machen, allerdings auf Metallbearbeitungsmaschinen.

Grüße
Klaus

_________________
Pfaff 297, 260, 130-6, 130-115 114, 30,11, A(B), K, Adler 30-1, 67-73, 52, Dürkopp 212-13, 207-5, Singer 18-2, 215 G4, 66, Symphonie 300, Victoria Artisan 400


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. Dezember 2015, 20:11 
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Anlasserzerleger
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@Klaus

Ich bevorzuge eigentlich viel mehr Fingerzinken, finde ich ästhetisch schön, und abartig stabil.
Da gibts auch schöne Vorrichtungen die man sich dafür bauen kann (https://www.youtube.com/watch?v=JYxDXHGRRrk z.B.)

Allerdings hab ich noch keine derartige Vorrichtung, und die Lamellos waren noch da.
Die Gehrungen hab ich auf einer 20 Jahre alten Elu-Kappsäge geschnitten, und die musst ich auch erstmal einstellen.
Beim Bund gabs den Spruch "erstes Rennen - Schweinerennen" soll heisse der erste Durchgang wird eher suboptimal.
Das hier war der erste Durchgang, und ich hab am Wochenende wie gesagt eh wenig Zeit. Also erwartet hier bitte nichts perfektes.

Oberflächentechnisch wird das nichts wildes, Kanten runden und Klarlack drauf. Mein Kumpel braucht einfach die Maschine.
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PolyUrethan-Leim ist ungefähr wie Bauschaum, er härtet aus unter Wasseraufnahme und schäumt dabei leicht auf. Weißleim ist dispergiertes Polyvinylacetat, soll heissen das ist extrem fein verteilt im Wasser aufgeschwemmt, und klumpt dadurch nicht zusammen, sobald das Wasser aber weg geht werden die Anziehungskräfte zwischen den sehr kleinen Partikeln so gross das sie dann zusammenhängen.
Daher reicht es bei Weißleim um fest zu werden das er trocknet, wärend bei PU-Leim in einer Reaktion des Leims mit dem Wasser ein neuer Stoff entsteht. Und wenn du eben Zeug verleimst, welches das Wasser des Weißleims schnell aufsaugt wird der eben ruckzuck fest, egal ob fertig ausgerichtet oder nicht.

Allerdings scheint man PU-Leim als Normalbürger dank der Regelwut der EU nicht mehr so einfach zu bekommen. Frag mal einen Tischler in deiner Nähe. Das Zeug wird selbst wenn man die Flasche nicht angerissen hat an der Innenwandung der Plasteflasche fest, weil Wassermoleküle durchdiffudieren. PU-Leim nimmt man für Außenanwenundungen, damit auch zum Verleimen von Türen und Fenstern.

Ich war wärend des Schreibens auf die neuerlichen Einschränkungen wegen PU gestossen, allerdings gibts in der Bucht trotzdem welchen zu kaufen.

Für vorliegenden Fall habe ich das genommen was bei uns da war, das war in meinem Falle Soudal Pro40P.
Er hat funktioniert, ob und in wie fern es Geeigneteres gibt weis ich nicht.

Ponal Express ist ein klassischer PVAC-Weißleim


Gruß Kauz


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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Dezember 2015, 00:15 
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Edelschrauber
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Hallo Kauz,

das hört sich aber mehr nach einem Chemiestudium als einer Schreinerlehre an!
Danke für die ausführliche Erklärung. Ich wollte natürlich auch wissen was mir da entgangen ist und bin bei den Recherchen auch nur auf Hinweise gestoßen, daß der PU- Kleber in Baumärkten nicht mehr erhältlich ist. Ich komme aber bei meinen einfachen Sachen mit Ponal Express einigermaßen zurecht. Es wird mit deiner Erklärung allerdings einiges klarer warum der Leim so reagiert.

Über die Oberflächenbearbeitung bis Du zu selbstverständlich hinweg gegangen. Schade, daß Du da nicht für uns Laien etwas ins Detail gegangen bist und erklärst warum Du was und womit machst.

Das Video ist mal wieder genau nach meinem Geschmack. Ich schaue gerne und oft solche Videos. Unter Anderem habe ich genau zu diesem Thema diese Woche schon ein Dutzend davon gesehen. Eigentlich will ich gar keine Verzinkung machen, aber es ist manchmal ein Genuss den Leuten bei der Arbeit zuzusehen und ihren Erklärungen zuzuhören.

Das absolute Highlight in deinem Video ist aber die Ansicht seiner Werkstatt. Das muß man sehen!
Was immer Du auch jetzt machst - kommt da nicht Lust auf, als Möbelschreiner in einer schönen Werkstatt zu arbeiten?

Grüße
Klaus

Ich schau jetzt das Video zu Ende!

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Dezember 2015, 16:10 
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Meine Grosseltern waren beide Drogisten, ja da ist bei mir etwas davon hängen geblieben...

Die Oberflächenbehandlung kommt noch, es wird nichts wildes, aber ich werde es dokumentieren wenn du es wünschst. rolleyes
Nur wie gesagt, ich bin kein Möbeltischler, also erwarte bitte nicht zu viel.

Lust etwas zu machen heisst nicht automatisch das man davon leben kann.
Aber das ist eine längere Geschichte die hier nicht zwingend hergehört.


Gruß Kauz


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Montag 14. Dezember 2015, 17:42 
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Es geht weiter. Auf Wunsch wird dieser Abschnitt jetzt etwas ausführlicher.
Leider hatte ich die Digicam vergessen, deshalb nur Handyqualität.
Zuerst ein Nachtrag, dort hinten ist bei der Altenburg 50 ein Vorsprung, dafür lässt sich der Korpus mit der Oberfräse in gezeigter Art leicht aussparen.
Dateianhang:
0_nachtrag.jpg


Als nächstes habe ich den "seitlichen Deckel" von Grobzuschnitt (90mm Standard) auf das passende Maß geschnitten. Da die Kanten trotzdem etwas überstehen, hab ich die an der Fräse mit einem Bündigfräser (normaler Fräser mit Anlaufring) allseitig bündig mit dem Korpus gefräst. Zur Not tut es auch eine Feile in gezeigter Art. Mein Daumen zeigt die Kanten die zueinander bündig werden sollen.
Dateianhang:
1_buendig.jpg


Danach habe ich die Kanten leicht angefast (45 Grad).
Dateianhang:
2_fase.jpg


Hier mal der Fasefräser mit Anlaufring, das Ding wo ich mit dem Daumen rangreif ist ein Ring der mit einem Kugellager auf der Welle befestigt ist, der dient als Abstandshalter.
Dateianhang:
3_anlaufring.jpg


Wenn keine grosse (Tisch-Unter-)Fräse vorhanden ist, gibts sowas auch für Verwendung einer Oberfräse, links der Bündigfräser, rechts Fasefräser. Beide habe wie die der große Fräser Anlaufringe (die kleinen Kugellager vorne drauf). Funktion ist denkbar einfach genau wie beim Grossen, die gewünschte Höhe einstellen, und mit dem Anlaufring an den entsprechenden Kanten langfahren.
Dateianhang:
4_buendig_fase.jpg


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BeitragVerfasst: Montag 14. Dezember 2015, 20:15 
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Eigentlich kommt da noch so ein "Gummifinger" an den Anlaufring, der diesen festhält damit er sich nicht dreht, weil er sonst dann beim Kontakt mit dem Werkstück solche Abbremsspuren hinterlässt.
Naja, es wird eh noch geschliffen. Der Querschliff oben muss genauso weg geschliffen werden.
Der entsteht im Werk wenn die Platte auf Dicke geschliffen werden, quer zur Faser sieht zwar scheisse aus, gibt aber am schnellsten den meisten Abtrag (merken !)
Dateianhang:
5_spuren_quer_b.jpg


Das soll heissen das Ganze Ding wird in Faserrichtung geschliffen (die grünen Pfeile), das hab ich mit 120er Papier gemacht.

Achja, nicht das jemand denkt weil auf dem Foto der Schleifklotz mit dem Papier oben drauf liegt soll er ihn auch so benutzen, sicherheitshalber mal die Anmerkung rolleyes :lol27:

Man neigt beim Schleifen immer zu einer Verrundung der Kanten, also aufpassen, zumal man das bei Sperrholz an den Kanten recht deutlich sieht,
wo direkt unter der Längslage die nächste Schicht Holz querliegt (und vorher eine dünne Schicht dunkler Leim)
Dateianhang:
6_120er_b.jpg


Als nirgendwo mehr Querschliff oder sonstiges Zeug was rausgeschliffen werden muss zu sehen war, bin ich mit 220er Papier nochmal leicht drüber gegangen.
Das soll kein Hochglanzschrank werden, aber kurz mit 220er drüber bringt schon viel.
Dateianhang:
7_220er.jpg


Erst wenn aussen alles geschliffen ist (inne wird eh nicht wirklich geschliffen) werden die Schrauben vorsichtig rausgedreht.
Vorsichtig falls man sie zu weit reingedreht hat, kann beim Rausdrehen das Sperrholz leicht ausplatzen.

Damit sich bei den Senklöchern wo die Schrauben später wiederreinkommen keine kleinen Splitter aufstellen,
hab ich die Löcher mit 180er flexiblen Papier (lässt sich leichter falten) "entgratet".
Einfach das Papier so fallten und bissel drehen (Grüner Pfeil)
Dateianhang:
8_senk.jpg

Dateianhang:
9_senk_daumen_dreh.jpg


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BeitragVerfasst: Montag 14. Dezember 2015, 20:46 
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Jetzt geht es ans Streichen, ich bevorzuge bei Holz wo der Lack schützende Wirkung haben soll Streichen über Spraydose.
Hier ist es nicht so kritisch, aber wenn man Holz mit grossen Poren hat (Esche, Eiche z.B.)
kriegt man die mit den Pinsel schön "zugeschmiert" wärend ich bei Spritzen immer das Gefühl hab wie wollen nicht zugehen.
Aber wie gesagt nicht mein Fachgebiet.
Alte Schraubdeckelgläser eignen sich ganz gut als zeitweilige Lackgefäße. Ich habe hier einen lösemittelhaltigen (nicht wasserverdünnbaren) Lack genommen.
Holz hat die unangenehme Eigenschaft empfindlich auf Wasser zu reagieren. Besonders bei wasserverdünnbarem Lack stellen sich die teilweise eingedrückten Holzfaser auf, und bilden so einen "Igel".
Das passiert bei Lösemittellack viel weniger.
Ich hab eine kleine Menge des Lacks in dem linken Glas mit vielleicht 1/3 Verdünnung verdünnt. Das nehme ich als Grundierung.
Dateianhang:
10_glaeser.jpg


Die Holzleisten die dort liegen haben ein dreieckiges Profil, dadurch hat nur eine schmale Kante Kontakt mit dem Werkstück.
Trotzdem sieht man die Spuren später. Daher wird erst die Unterseite gestrichen, und dann umgedreht (die Unterseite sieht niemand), gleiches gilt für den seitlichen Deckel.
Dateianhang:
11_unten.jpg


Wenn man gleichmässig viel Farbe auftragen will streicht man zuerst QUER zur Faser,
danach könnt ihr das beliebig (kreisend, schräg, usw.) verteilen.

Wenn nirgends mehr blankes Holz rausguggt, wird der Lack LÄNGS zur Faser ich sag mal "glattgezogen".

Ich habe den Lack derartig stark verdünnt damit er gut einzieht, schnell zu streichen geht (fast wie Wasser) und schnell trocknet, damit ich am nächsten Tag die Deckschicht drauf pinseln kann.
Allerdings glänzt dieser Lack nicht mehr, und man muss etwas zügig arbeiten, was aber geht.
Wenn ihr Holz mit so einer dünnen, durchsichtigen Brühe streicht kann bei grossen Flächen der Anfang wieder "trocken" oder zumindest wie "zu wenig" aussehen, einfach weil der dünne Lack schnell ins Holz einzieht.

Inne wird ganz zum Schluss gestrichen, dort kommt es am wenigsten drauf an. Zuerst die Wandungen, weil es von dort immer auf den Boden läuft, und man den Kasten nicht mehr drehen kann.
Dateianhang:
12_wandung.jpg


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