Naehmaschinentechnik-Forum

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BeitragVerfasst: Samstag 8. April 2017, 16:43 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
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hallo Ich habe eine Gritzner aus der Bucht gefischt. smile Die Maschine selbst ist äußerlich sehr gut erhalten, auch das Innenleben macht, abgesehen davon, dass alles festbappt (WD40 ist bereits im Einsatz), einen sauberen, kaum benutzten Eindruck. Einige Füße dabei, gut geölt dank eines bereits geöffneten Zubehör-Ölfläschchens. Der Koffer, typischerweise stark vergilbt, ansonsten aber intakt.
Leider gab es einen Transportschaden, da der Verkäufer wohl meinte, ein stabiler Karton sei ausreichend zur Transportsicherung und Polstermaterial überflüssiger Schnickschnack. Der Motor ist aus der Halterung herausgebrochen, funktioniert aber noch. (Zumindest gehe ich wohlwollend davon aus, dass dies ein Transportschaden ist.)
Ich hoffe, man kann auf den Bildern das Malheur erkennen. Auch der Kunststoffteil des Schraubenkopfes hat einen Riss abbekommen.
Dateianhang:
GNa.jpg
Dateianhang:
gns.jpg


Gibt es diese Kunststoffteile mit integrierter Mutter und vermutlichem Innengewinde auf der Unterseite noch irgendwo oder gibt es eine Alternative zur Befestigung?

Dateianhang:
GNfilz.jpg

Auf diesem Bild ist ein so ein Stück Filz o.ä. zu erkennen. Muss das? Oder kann das weg? Ist das sowas wie ein Tropfenfänger für Öl?

Mit sonnigen Grüßen vom Rhein


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Gruß Gudrun
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BeitragVerfasst: Samstag 8. April 2017, 17:06 
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Edelschrauber
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Glückwunsch zur Gritzner, Gudrun wink
GudrunDu hat geschrieben:
Gibt es diese Kunststoffteile mit integrierter Mutter und vermutlichem Innengewinde auf der Unterseite noch irgendwo oder gibt es eine Alternative zur Befestigung?
Gibt es prinzipiell noch. Da wissen Alex und Dieter mehr.
GudrunDu hat geschrieben:
Auf diesem Bild ist ein so ein Stück Filz o.ä. zu erkennen. Muss das? Oder kann das weg? Ist das sowas wie ein Tropfenfänger für Öl?
Sieht nach Schmierdocht aus. Würde ich lassen und gelegentlich Ölen.

Gruß
Detlef

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BeitragVerfasst: Samstag 8. April 2017, 17:46 
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serv

Pfaff-Elte hat diese durchgehenden Motorbolzen bei 2 typen verwendet

einmal bei der 200-Serie (204 bis 212)

zum anderen im Motor DE70, den du hast

schraub den noch nicht auseinander

Ersatzteil gibt es

für die hutmuttern nimmst du aus dem proxxon-kasten das 7-er Nüßchen (andere haben einen zu dicken "Hals")

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gruß dieter
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BeitragVerfasst: Montag 10. April 2017, 15:26 
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hallo
dieter kohl hat geschrieben:
...für die hutmuttern nimmst du aus dem proxxon-kasten das 7-er Nüßchen (andere haben einen zu dicken "Hals")

Bezieht sich das mit dem "dicken Hals" jetzt auf Proxxon? (ich muss ja zugeben, dass ich erst Tante Google fragen musste, wer oder was denn proxxon ist. O.k. Steckschlüsselsatz. Ich habe einen unbekannter Herkunft, der mir seit über 20 Jahren treue Dienste leistet. Nur leider fehlt just die 7er Nuss. dodgy Werde mich also mal durch die benachbarten Bastelkeller fragen.

Die ZZ-Einrichtung fängt an, sich zögerlich zu lösen. Beim Ändern der Stichauswahl kommt auch allmählich Bewegung in die Mechanik - in Zeitlupe ändert sie die Position.

Unterirdisches Fettdepot entdeckt.
Dateianhang:
schmiere.jpg

Ziemlich viel Schmiere. Muss das so? Wenn ja, muss das erneuert werden? Wenn ja, was nimmt man da am besten?


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BeitragVerfasst: Montag 10. April 2017, 15:31 
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Edelschrauber
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Ob das ausgetauscht werden muß ?
Hängt denke ich ein wenig von der Konsistens des alten Fettes ab .
Meines habe ich bei meiner Gritzner GU drin gelassen , da es noch weich war.
Ansonsten würd ich neues reinmachen ..........

Deines sieht recht dunkel und fest aus.......( am Deckel ist noch die "richtige" helle Farbe zu erkennen ............)

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LG Bianca
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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 10:58 
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hallo
Lanora hat geschrieben:
Ob das ausgetauscht werden muß ?
...
Deines sieht recht dunkel und fest aus.......( am Deckel ist noch die "richtige" helle Farbe zu erkennen ............)

Das zähe Zeug habe ich jetzt entfernt und vorerst durch das geschmeidigere Fett vom Deckel ersetzt.

ZZ-Vorrichtung ist jetzt auch geschmeidig!

@ Dieter: Bleibt jetzt nur noch die Sache mit dem Motor. Mit dem passenden Nüsschen konnte ich inzwischen die Hutmutter lösen - und siehe da... jetzt verstehe ich auch deinen Hinweis, den Motor noch nicht auseinanderzunehmen. In meiner Blauäugigkeit nahm ich an, der Motorbolzen ließe sich nun einfach herausziehen. Nö!

Bei meinen diversen Reisen durch das Internet ist mir aufgefallen, dass es häufiger passiert, dass der Kunststoffkopf, in den der Motorbolzen eingelassen ist, an just dieser Stelle bricht: nämlich genau zwischen dem Ende der Gewindestange und der Mutter, die am anderen Ende in den Kunststoffkopf eingelassen ist. Es gibt keine Verbindung zwischen Motorbolzen und Mutter, was fast einer (seinerzeit vielleicht nicht beabsichtigten) Soll-Bruchstelle gleichkommt.

Dient diese Trennung zwischen Motorbolzen und Mutter evtl. der elektrischen Isolation? Falls nicht, könnte man dann diese Motorbolzen durch entsprechend langere ersetzen und mit passenden Muttern ander Halterung befestigen. Ergäbe dies nicht eine stabilere, sprich bruchsichere Verbindung?

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Zuletzt geändert von GudrunDu am Dienstag 18. April 2017, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 12:21 
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Diese Kunststoffenden der Bolzen sind deswegen aus Isolierendem-Kunststoff, damit eine Schutzisolierung zwischen Motorblechpaket und dem Nähmaschinenkorpus entsteht.

Die neuen Bolzen sind im übrigen aus Nylon gefertigt, kosten das Paar unter 20€ (mit Porto) und HALTEN!!

Diese Nähmaschinen sind in der sogenannten (nach VDE) "Schutzklasse II", auch "Schutzisolierung" genannt aufgeführt, haben eine "verstärkte" oder "doppelte Isolierung zwischen aktiven-elektrischen und berührbaren Teilen" (VDE 0100). Haben KEINEN Anschluss an den Schutzleiter (Gelb-Grün), auch wenn sie, wie bei Deiner Nähmaschine, elektrisch leitende Metall-Oberflächen haben. Wird (nachträglich) eine Zu-Leitung mit Schutzleiter verwendet, darf der Schutzleiter (Gelb-Grün) nicht an das Gehäuse angeschlossen werden.

Die Bolzen dürfen also durch KEINE Bastelkonstruktion (wie ich es hin und wider leider sehe) mit bspw. Gewindestangen repariert(?) werden!!! Dies ist unter umständen, sollte einer der Y-Kondensatoren (Funkentstörung), im Motor, defekt gehen (und die geben schon mal auf!!), LEBENSGEFÄHRLICH für die/den NäherIn!!!

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Maschinen: Angela 40, Elna Lotus SP, Pfaff tipmatic 6122, Veritas Famula 4891, Famula 4892, Singer 81A1, Victoria Artisan 400, Singer 14U454B + Singer's, Pfaff's, Victora's, Privileg's, Husqarna's, ... im Familienzentrum Rinteln, zw. techn. Betreung


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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 12:39 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
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Alex.. hat geschrieben:
Diese Kunststoffenden der Bolzen sind deswegen aus Isolierendem-Kunststoff, damit eine Schutzisolierung zwischen Motorblechpaket und dem Nähmaschinenkorpus entsteht....
Die Bolzen dürfen also durch KEINE Bastelkonstruktion (wie ich es hin und wider leider sehe) mit bspw. Gewindestangen repariert(?) werden!!! Dies ist unter umständen, sollte einer der Y-Kondensatoren (Funkentstörung), im Motor, defekt gehen (und die geben schon mal auf!!), LEBENSGEFÄHRLICH für die/den NäherIn!!!


Deshalb habe ich gefragt. Danke für deine fachfrauliche Auskunft. Und wenn die Bolzen inzwischen verbessert worden sind, dann kann ich mich nun ganz "entspannt" an den Austausch machen.

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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 13:30 
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die motorbolzen für die Pfaff 209 werden mittlerweile mit Nylonkopf in der länge gefertigt, daß für den DE70 das Gewinde passend abgesägt werden kann

daher den motor erst weiter zerlegen, wenn du diese bolzen hast
dann baust du erst einen aus und nimmst den als muster für die baulänge

wenn du die nacheinander ersetzt, fällt dir nicht alles auseinander angel


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BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 14:38 
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Schau hier: http://www.naehzentrum-braunschweig.de/Ersatzteile/Motorgewindebolzen-DE-70-UUS-2102::1769.html?MODsid=42eb39dff9d9d3ee1d82cc3c08ba9609 >>> Kurze Bolzen = 98mm bestellen! Und der Preis ist nicht zu unterbieten!!
Lange Ausführung 105mm für Motor UUS2102
Kurze Ausführung 98mm für Motor DE70

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