Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 17:15 
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Greiferpolierer
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Nochwas zu deinem Nadelhalter, das "Kästchen" da wird ebenfalls getrocknetes Öl drin sein und der "Trick" ist WD40 oben hinein geben und dann etwas heiß Föhnen, auch Entroster Spräay eignen sich hervorragend für Metallteile die ineinander geklebt sind.
Wenn du die Maschine wieder zusammenbaust kannst du Montagefett nehmen und auf die Schrauben auftragen, dann gehen sie beim nächsten aufschrauben ganz leicht raus.
Wie du die Stoffdrückerstange ausbaust kann ich erst beurteilen wenn du ein Foto machst das sie koplett zeigt, da muss eine Schraube dran sein die sie hält, die müßtes du finden. smile


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 17:36 
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Veritas_now hat geschrieben:
Nochwas zu deinem Nadelhalter, das "Kästchen" da wird ebenfalls getrocknetes Öl drin sein und der "Trick" ist WD40 oben hinein geben und dann etwas heiß Föhnen, auch Entroster Spräay eignen sich hervorragend für Metallteile die ineinander geklebt sind.
Wenn du die Maschine wieder zusammenbaust kannst du Montagefett nehmen und auf die Schrauben auftragen, dann gehen sie beim nächsten aufschrauben ganz leicht raus.
Wie du die Stoffdrückerstange ausbaust kann ich erst beurteilen wenn du ein Foto machst das sie koplett zeigt, da muss eine Schraube dran sein die sie hält, die müßtes du finden. smile


serv

bitte keine fette verwenden
das war nämlich der Fehler bei den ZZ-Einrichtungen der Pfaff 230, 260
und bei den Füßchenstangen und Handradauslösungen bei den Tipptasten-Modellen

_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 17:58 
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Greiferpolierer
Greiferpolierer

Registriert: Montag 23. Oktober 2017, 16:31
Beiträge: 421
Gemeint waren Schrauben, die lange nicht bewegt werden und sich mit dem Material verbinden, Montagefett ist genau dafür da die Festigkeit der Schrauben bleibt aber die Trennung der Materialien sorgt für die Möglichkeit dass nach sehr langer Zeit das entschrauben wieder problemlos möglich wird, oder ist das den Maschinen anders? huh huh
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren...


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:28 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
Benutzt Ölkännchen & Pinsel

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Beiträge: 182
Danke schon mal für die Antwort.

Das braune Ekelzeug ist weg. Passt das jetzt so?

Handrad dreht sich jetzt super leicht, die Nadelstange bewegt sich auch schon leicht nach links. lol Rechts hakt es noch, aber kommt Zeit, Wärme und WD40, kommt auch Beweglichkeit.
Füßchenstange habe ich ohne Abmontieren sauber bekommen. Das Nadelkästchen kriege ich nach wie vor nicht ab. Zwei kleine Schräubchen habe ich weggemacht, aber unten ist noch eine Feder dran, die sich mir noch widersetzt. Foto dazu erst morgen, gerade ist das Licht ungünstig.

Ansonsten habe ich jetzt mal sämtliche Elektrik inkl. Kabel raugepfriemelt, da das WD40 und das Petroleum lauter braune Siffe rausgespült haben. Das ist wahrscheinlich eher nicht so gut auf irgendwelchen Kabeln.

Außen ist sie jetzt super sauber, abmontierbare Teile sind auch wieder top. Madame steht jetzt gebadet in Petroleum und WD40 auf der Heizung und wird im Vorbeigehen immer wieder etwas gedreht.

1) Kriegt man das Zeug vom Füßchenhebel noch ab? Fühlt sich an wie Rost, aber ich kann mich auch täuschen.

2) Hat schon mal jemand solche Stellen nachlackiert?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Montag 11. Februar 2019, 08:00 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
Benutzt Ölkännchen & Pinsel

Registriert: Freitag 11. Januar 2019, 09:59
Beiträge: 182
Grrrr, jetzt ist ALLES leicht beweglich außer das Einstellrad für die Zierstiche. Das kann ich eindrücken oder den Pfeil nach oben oder unten drehen, aber normales Drehen geht weder nach links noch nach rechts. Nicht mal einen fitzelkleinen mm will sich das Mistding bewegen. boewu

Nachher mal gründlich föhnen... dodgy

An Fragen übrig ist noch:
1) Kann man den abgesplitterten Lack an der Kopfseite ausbessern?
2) Lässt sich der Rost? am Füßchenverstellhebel irgendwie entfernen? Wenn ja, wie?
3) Wo bekomme ich den Spulergummi ersetzt? Und welche Maße benötige ich da genau?
4) Wie bekomme ich den Plastikböppel vorne in der Maschine raus, damit ich das Kabel da durchführen kann? Das ist Hartplastik und sitzt echt bombenfest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Montag 11. Februar 2019, 08:52 
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Greiferpolierer
Greiferpolierer

Registriert: Montag 23. Oktober 2017, 16:31
Beiträge: 421
Hallo, das sieht erst mal sehr gut aus, zu deinen Fragen:

1.Ich gebe die Frage mal ans Forum weiter, für mich sieht es so aus als ob nicht nur der Lack abgesplittert ist, sondern eine Art "Emaille", weiß jemand genau wie die Maschine lackiert wurde, das müßte man vorher wissen, denn wie gesagt einfach Lack ist das nicht oder?

2.Das sieht danach aus als ob die Verchromung durch die Benutzung des Hebels abgetragen ist, das Chrom ist weg und damit der Schutz und das Metall darunter ist errodiert. Ich hatte dieses Schadbild mal an einem verchromten Handrad, Verbesserung hat sich mit Colabad, Citronensäure (vorsicht!!), Apfelessig eingestellt aber zur Sicherheit mal so was wie "verchhromtes reinigen, Hausmittel" in die Suche eingeben.

3.Den Durchmesser abmessen und dich auf die Suche machen, vorrätig haben ihn zumeist die Werkstätten von den Schlachtmaschinen oder hier mal unter der Rubrik "Suchen" einstellen ,mit den Maßen.

4.Was ist ein Plastikböppel? Kannst du ein Bildchen machen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Montag 11. Februar 2019, 09:55 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
Benutzt Ölkännchen & Pinsel

Registriert: Freitag 11. Januar 2019, 09:59
Beiträge: 182
Zu 1) stimmt, das ist gut möglich, dass es kein normaler Lack ist.

Zu 2) Danke, dann suche ich mal nach Chrom reinigen

Zu 3) Ahh, danke. Ich dachte da gäbe es, ähnlich wie bei Nadeln, bestimmte Systeme. Aber wenn es nur nach der Größe geht, dann messe ich einfach nach.

Zu 4) Den Böppel sieht man, wenn man das ‚Vorne‘-Bild in meinem letzten Beitrag anklickt. Rechts unten neben der Stichlängen-Verstellung. Da kommt eigentlich das Anlasserkabel raus, wenn die Maschine nicht in einem Tisch montiert ist.

PS: Jetzt ist alles frei beweglich lol lol lol
Zuerst ging das große Zahnrad zum minimal hin- und her bewegen, dann nochmal WD40 und jetzt eben konnte ich alle Räder für die Zierstiche-Verstellung in Bewegung setzen. Hab direkt nochmal mit WD40 geduscht und es hat wieder braune Fussel-Öl-Bröckchen rausgespült. sad Jetzt ist hoffentlich alles ziemlich draußen...

Nachher also wieder zusammenbauen, damit ich sie schnell durchlaufen lassen kann, damit es den restlichen Schmodder auch noch rausspült.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Montag 11. Februar 2019, 17:47 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
Benutzt Ölkännchen & Pinsel

Registriert: Freitag 11. Januar 2019, 09:59
Beiträge: 182
Sooo, fertig zusammengebaut. biggrin

Sie läuft auch, ABER: das Pedal reagiert nur, wenn man es komplett durchdrückt und rast dann direkt auf Vollgas los. Zusätzlich eiert die Maschine ziemlich am Tisch herum. huh

Hängt das zusammen? Woran kann das liegen?

Und welche Unterfadenspulenkapseln passen in die GU-L? Es war eine komplett verrostete Kapsel dabei, die ich aber nur sehr ungern nutzen würde. Spulenkapsel ist eine CB-Greifer-Kapsel, richtig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Montag 11. Februar 2019, 18:39 
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Edelschrauber
Edelschrauber
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Registriert: Freitag 20. Februar 2015, 11:01
Beiträge: 3198
Wohnort: unterer linker Niederrhein
lillllly hat geschrieben:
Sie läuft auch, ABER: das Pedal reagiert nur, wenn man es komplett durchdrückt und rast dann direkt auf Vollgas los. Zusätzlich eiert die Maschine ziemlich am Tisch herum. huh

Hängt das zusammen? Woran kann das liegen?
Wahrscheinlich ist es ein Kohleplättchen-Anlasser mit gebrochenen/fehlenden Kohleplättchen.
Kaufe dir einen neuen Hufeisenanlasser (ca. 20,- Euro bei Ebay) und bereite dein Pedal in Ruhe auf (Zerlegen, Reinigen, Kohleplättchen austauschen und auffüllen usw.)

Durch den CB-Greifer läuft diese Maschine nicht so vibrationsarm wie die GU-K mit ihrem Doppelumlaufgreifer.

lillllly hat geschrieben:
Und welche Unterfadenspulenkapseln passen in die GU-L? Es war eine komplett verrostete Kapsel dabei, die ich aber nur sehr ungern nutzen würde. Spulenkapsel ist eine CB-Greifer-Kapsel, richtig?

Stinknormale CB-Greifer-Spulen passen hinein.

Gruß
Detlef

_________________
Ich wünsche mir - hier im Forum im Bereich Maschinentechnik - eigene Unterforen für Anker, Gritzner und Phoenix!

Anker Phoenix 549, Phoenix R, 236 & 249, Pfaff 38 & 138 sowie die 'eine oder andere' Haushaltsmaschine


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 Betreff des Beitrags: Re: Gritzner, die Zweite - GU-L
BeitragVerfasst: Montag 11. Februar 2019, 18:54 
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Benutzt Ölkännchen & Pinsel
Benutzt Ölkännchen & Pinsel

Registriert: Freitag 11. Januar 2019, 09:59
Beiträge: 182
Danke!
Sind die Kohleplättchen diese Kohlestückchen mit Feder dran? Da habe ich von der GU-K recht viele übrig. Vielleicht ist da ein passender dabei, der noch gut ist.

Was mir noch aufgefallen ist: der Transporteur transportiert nicht und bewegt sich auch nicht, wenn man ihn versenken will. Er ist quasi dauerhaft versenkt. dodgy


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