Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Friedor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Mittwoch 16. September 2020, 10:43 
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Schoenen Dank an alle die mir hier zu helfen versuchten.
Ich werde weiter an der Maschine arbeiten und wenn sie perfekt laeuft ein paar Bilder von den Stichen mit den Schablonen beifuegen.
Soweit ich das beurteilen kann ist die Zig-Zag Automatic eigentlich ganz fernuenftig gebaut. Nicht viel daran das schief gehen kann. Nur die Einstellung brauch Geduld da ich nicht die richtige Reihenfolge der einzelnen Schritte kenne. Also man kann da was einstellen das dann die vorherige Einstellung verdirbt. Aber mit der Zeit kricht man das schon hin.
Ich bin mir immer noch nicht sicher ob die Farbe meiner Maschine Original oder Nachlackierung ist. Bis auf die Abdeckung des Freiarms und das Teil rechts from Handrad ist dieses Silberblau die einzige Farbe bis runter aufs Metal. Nur die zwei erwaehnten Teile haben ein Oliven Gruen unter dem Blau. Vieleicht wurde das von der Fabrik her getan weil diese Teile die groesste Abreibung haben.
Die wenigen Bilder die ich im Internet gefunden habe zeigen die Maschine auch in Silberblau.
Da meine Maschine mechanisch so sehr verstellt war, nahm ich an dass sie jemand auseinander genommen haette und sie neu lackiert haette. Ausser an den zwei erwaehnten stellen ist die Silberblaue Farbschicht sehr duenn. (Wie aus 'ner Spruedose.) An einigen Stellen ist die Farbe abgebroeckelt und das Metal schaut durch.
Die untere Plattform ist nur das, eine Platform. Man koennte die Maschine auch mit drei Schrauben auf einen Tisch schrauben. Trotzdem wiegt diese Platform ueber 1500g. (Zink/Aluminum Guss?)

Uebrigens ist mir im Titel ein Fehler unterlaufen: Es ist eine FRIDOR , keine Friedor. Kann der Fehler noch behoben werden?
Gruesse aus Kanada,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Fridor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Mittwoch 16. September 2020, 21:29 
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Danke schoen fuer die Korrektur des Thema Namens.
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Fridor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Mittwoch 16. September 2020, 21:39 
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Hier ist noch ein ganz interessanter pdf. von dem Patent der Fridor fuer die Nadelstange mit Obereinwurf.
Hab ich noch bei keiner anderen Maschine gesehen.
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Fridor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Donnerstag 17. September 2020, 09:57 
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serv

das interessante daran ist : US Patent

_________________
gruß dieter
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 Betreff des Beitrags: Re: Fridor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Freitag 18. September 2020, 10:44 
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WolfgangMPZ hat geschrieben: *
Hier ist noch ein ganz interessanter pdf. von dem Patent der Fridor fuer die Nadelstange mit Obereinwurf.
Hab ich noch bei keiner anderen Maschine gesehen.
Wolfgang
Die Idee ist "mal etwas anderes" - wie so einiges an dieser Maschine.

nun stelle ich mir vor, was passiert wenn
- man eine "falsche Nadel" einwirft
- irgend ein Stäubchen im Nadeleinwurf steckt
- die Nadel festgeklebt oder festgammelt ist

dann nimmt man den Mechanismus raus und versucht die Nadel da wieder rückwärts zu schieben...

Ich finde ein schicker Einfädelmechanismus wäre passend gewesen.
Die Lupe ist ja nett, aber Pfaff hatte da schon was gut funktionierendes zum Einfädeln


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 Betreff des Beitrags: Re: Fridor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Samstag 19. September 2020, 01:19 
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Nopi,
der obere Teil des Nadeleinwurf hat schon das Nadel Profil. Also wenn sie reinpasst, dann faellt sie auch runter.
Wenn das natuerlich alles verschmutzt ist dann bleibt sie wohl schon oben stecken. Das ist ja wie bei allen Maschinen, wenn sie vernachlaessigt werden dann gibt's Probleme.
Wenn man die Einstellung hat dass alles das meine Maschine nicht hat, nur ein Problem ist, dann ist auch ein Nadel Einfaedler ein potentialer Problem Punkt. Ich habe auch eine Pfaff 1222 and kenne das System. Gefaellt mir auch gut, aber es macht die Maschine "unnoetigerweise" komplizierter. Dadurch, dass man durch das Nadeloehr anstelle eines Fadens jetzt den Doppelfaden und noch den Haken durchkriegen muss ist man gezwungen ein groesseres Nadeloehr als notwendig zu benutzen. Ein Kompromiss.
Je mehr Technik, je mehr Kompromisse and je mehr kann kaputt gehen. Am sichersten waehre es einfach eine Nadel und einen Faden zum Naehen benutzen.
Aber wo waehre da der Spass? Und wo waehre unser Hobby dann, denn ehrlich gesagt, ich repariere Naehmaschinen fasst ausschliesslich weil ich von der Technik begeistert bin. Es macht mir Spass die Technik auszutuefteln.
Nach Jahren von Naehmaschinen reparaturen erreicht man dann einen Punkt wo man sich sagt, "ja, das hab ich schon bei dieser oder jener Maschine gesehen". Deshalb ist es besonders schoen wenn man dann mal eine Maschine findet die etwas von der Norm abweicht. Es macht die ganze Sache wieder ineressant.
Schoene Gruesse,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Fridor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Samstag 19. September 2020, 11:04 
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WolfgangMPZ hat geschrieben: *
Nopi,
der obere Teil des Nadeleinwurf hat schon das Nadel Profil. Also wenn sie reinpasst, dann faellt sie auch runter.
Wenn das natuerlich alles verschmutzt ist dann bleibt sie wohl schon oben stecken. Das ist ja wie bei allen Maschinen, wenn sie vernachlaessigt werden dann gibt's Probleme.
Wenn man die Einstellung hat dass alles das meine Maschine nicht hat, nur ein Problem ist, dann ist auch ein Nadel Einfaedler ein potentialer Problem Punkt.
Ich habe auch eine Pfaff 1222 and kenne das System. Gefaellt mir auch gut, aber es macht die Maschine "unnoetigerweise" komplizierter. Dadurch, dass man durch das Nadeloehr anstelle eines Fadens jetzt den Doppelfaden und noch den Haken durchkriegen muss ist man gezwungen ein groesseres Nadeloehr als notwendig zu benutzen.
Ein Kompromiss. Je mehr Technik, je mehr Kompromisse and je mehr kann kaputt gehen. Am sichersten waehre es einfach eine Nadel und einen Faden zum Naehen benutzen.
Aber wo waehre da der Spass? Und wo waehre unser Hobby dann, denn ehrlich gesagt, ich repariere Naehmaschinen fasst ausschliesslich weil ich von der Technik begeistert bin. Es macht mir Spass die Technik auszutuefteln.
Nach Jahren von Naehmaschinen reparaturen erreicht man dann einen Punkt wo man sich sagt, "ja, das hab ich schon bei dieser oder jener Maschine gesehen". Deshalb ist es besonders schoen wenn man dann mal eine Maschine findet die etwas von der Norm abweicht. Es macht die ganze Sache wieder ineressant.
Schoene Gruesse,
Wolfgang
serv

also ich sehe das anders :
der Faden kann durch ein größeres Öhr besser gleiten
zu kleine Öhre provozieren doch durch den "Scheuervorgang" das Fadenreißen

_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Fridor Super Zig-Zag
BeitragVerfasst: Sonntag 20. September 2020, 07:15 
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Registriert: Sonntag 8. September 2019, 08:38
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Ja, das war vielleicht nicht das beste Beispiel, denn das Nadeloehr ist sowieso laenglich und da passen schon zwei Faeden und der Haken durch.
Aber du verstehst sicher was ich meine, dass mit jedem Stueck extra Technic das zugefuegt wird, die Maschine anfaelliger wird und mehr Wartung benoetigt.
Und ich weiss aus eigener Erfahrung dass der Nadeleinfaedler der Pfaff nicht Idoten sicher ist, denn ich hab den auch runtergedrueckt bevor ich wusste was der ueberhaupt tut, und natuerlich war die Nadel nicht in der oberen Stellung. (Wenn der Idioten sicher waere wuerde sich der Mechanismus nicht runterdruecken lassen, oder er wuerde sich nicht drehen, wenn die Nadel nicht in der richtigen Stellung ist. Und sag mir bitte nicht das liesse sich nicht machen). Zum Glueck bin ich vorsichtig wenn ich so was tu und nichts is passiert, aber der vorherige Besitzer meiner Maschine hat da was abgebrochen. Da ist noch ein Haken links bei der Stange und der fehlt bei meiner. Kanns aber trotzdem benutzen. Vielleicht gibt es das Teil noch zu kaufen, oder ich werde es reparieren.
Ehrlich gesagt mag ich das nicht die Maschinen zu kritisieren oder zu vergleichen. Meine ist besser als deine usw. Ich habe Bernina, Elna, Pfaff, Husqvarna, Singer, Kenmore und Fridor, und finde alle toll. Vergleichen tu ich sie schon. Aber alle habe ihre Vor und Nachteile.
sd12
Wolfgang


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