Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Montag 5. Oktober 2020, 21:12 
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Handraddreher
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Guten Abend

Normale Nähmaschinennadeln sind ja üblich so in Stärke 70, 75, 80, 90 und 100 im Handel.

So wie ich das verstanden habe, haben alle diese Stärken auch unterschiedlich breite Flächen oben und ich könnte mit einer Schieblehre anhand der übrig bleibenden Dicke deren Nadelstärke zuordnen.

Gibt es dazu schon eine Tabelle? Ich kann diese kleinen Zahlen auch mit Lupe kaum noch entziffern...

Gruss Jürg

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Singer 421G, meine Wertvollste,
Singer 676G, mit Einfädler, meine Arbeiterin,
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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Montag 5. Oktober 2020, 22:13 
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Registriert: Dienstag 30. Juni 2020, 01:14
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Servus Jürg,

ich verstehe Deine Frage nicht ganz ... aber Nadelstärke 100 sagt das die Nadel hundert hunderstel Milimeter dick ist ... also 1mm.
Nadelstärke 90 = 0,9mm dick ... etc
Natürlich kann ich das direkt mit der Schublehre messen.

Wegen schlecht sehen bist Du nicht der Einzige ... ich empfehle eine stärkere Lupe und eventuell in Verbindung mit einer passenden Lesebrille. Ich brauch mittlerweile manchmal meine standard Arbeitsbrille + Lesebrille + grosse Werkstattlupe + zusätzliche Lupe. Alle Linsen gibt es mit unterschiedlichen Stärken und die müssen passen.
Meine Standardbrille (Gleitsicht von ~35cm - 80cm) brauche ich wegen meinem Astigmatismus ... die zusätzliche Lesebrille damit ich näher herankomme ... und die Lupen um winzige Dinge (wie z.B Nadelspitzen) überhaupt noch brauchbar gross wahrnehmen zu können.

Herzliche Grüsse vom
Sputnik


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Montag 5. Oktober 2020, 23:02 
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Handraddreher
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sputnik hat geschrieben: *
Servus Jürg,

ich verstehe Deine Frage nicht ganz ...
Güezi Sputnik

Die Fläche der Flachkolbennadeln ist je dicker die Nadel je kleiner und umgekehrt, damit alle Nadeln den selben Abstand haben zum Greifer. Je mehr Fläche, je dünner der Kolben und umgekehrt.
Zitat:
aber Nadelstärke 100 sagt das die Nadel hundert hunderstel Milimeter dick ist ... also 1mm.
Nadelstärke 90 = 0,9mm dick ... etc
Natürlich kann ich das direkt mit der Schublehre messen.
Messe ich da die 1 mm in der breite?
ganz unten, weiter oben?
Ist es nicht einfacher den Kolben zu messen?

Aber da bräuchte ich eben eine Tabelle.
Bei meinen Nadeln hat es noch eine ca. 80 er Singer Nadel, die hat einen dickeren Kolben als die 80 er von Schmetz. Irgendwo existiert da eine DIN Norm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Montag 5. Oktober 2020, 23:26 
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Edelschrauber
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Hallo,
ich messe am Nadelschaft und drehe die Nadel dabei etwas.
Ein Satz Billignadeln aus China schert sich so gar nicht um die unterschiedlichen Kolbendicken bei unterschiedlichen Nadelstärken, da ist die Abflachung bei der 75 oder 80er Nadel viel zu gering, sprich der Kolben ist dicker, als er sein sollte.
Wobei ich auch bei identisch gestempelten Markennadeln immer wieder Toleranzen feststelle (oder ich bin die Messtoleranz und die Nadeln sind identisch.

Gruß
Detlef

_________________
Ich wünschte mir - hier im Forum im Bereich Maschinentechnik - eigene Unterforen für Anker, Gritzner und Phoenix!

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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Dienstag 6. Oktober 2020, 12:01 
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serv

die Nadelstärke wird immer am Schaft gemessen

das Maß des Kolbens ist für die Nadelstärke nicht von Belang
eine Tabelle dafür gibt es daher nicht

_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Dienstag 6. Oktober 2020, 19:30 
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Handraddreher
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det hat geschrieben: *
Hallo,
ich messe am Nadelschaft und drehe die Nadel dabei etwas.
Ein Satz Billignadeln aus China schert sich so gar nicht um die unterschiedlichen Kolbendicken bei unterschiedlichen Nadelstärken, da ist die Abflachung bei der 75 oder 80er Nadel viel zu gering, sprich der Kolben ist dicker, als er sein sollte.
Wobei ich auch bei identisch gestempelten Markennadeln immer wieder Toleranzen feststelle (oder ich bin die Messtoleranz und die Nadeln sind identisch.

Gruß
Detlef
Ich verstehe... letztendlich muss das Nadelöhr zum Faden passen und fertig. Die Masse am Kolben lassen nur theoretisch auf die Nadelstärke schliessen.

Danke, habe wieder etwas dazu gelernt!

Gruss Jürg

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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Oktober 2020, 10:39 
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HusPfaSing hat geschrieben: *
det hat geschrieben: *
Hallo,
ich messe am Nadelschaft und drehe die Nadel dabei etwas.
Ein Satz Billignadeln aus China schert sich so gar nicht um die unterschiedlichen Kolbendicken bei unterschiedlichen Nadelstärken, da ist die Abflachung bei der 75 oder 80er Nadel viel zu gering, sprich der Kolben ist dicker, als er sein sollte.
Wobei ich auch bei identisch gestempelten Markennadeln immer wieder Toleranzen feststelle (oder ich bin die Messtoleranz und die Nadeln sind identisch.

Gruß
Detlef
Ich verstehe... letztendlich muss das Nadelöhr zum Faden passen und fertig. Die Masse am Kolben lassen nur theoretisch auf die Nadelstärke schliessen.

Danke, habe wieder etwas dazu gelernt!

Gruss Jürg
serv

die Maße des Kolbens schwanken fertigungsbedingt und haben keinen Bezug zur realen Nadelstärke

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gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Oktober 2020, 21:33 
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Edelschrauber
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Die Diskussion hatten wir schon im "blauen" Forum.
Wer eine Schieblehre zur Hand und Langeweile hat kann ja mal seine (Marken-)Nadeln durchmessen und wird höchstwahrscheinlich eine Korrelation zwischen Nadel- und Kolbenstärke finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelstärke?
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Oktober 2020, 23:34 
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Die Nadel hat oben den Kolben ... darunter den Schaft bis zum Öhr und unten die Spitze.
Der Schaft ist üblicherweise zylindrisch und da mit der Schublehre messen.


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