Naehmaschinentechnik-Forum

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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 18:22 
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Hallo Allesamt!

Jetzt habe ich bei meinen Nähmaschinen soweit alles vorbereitet, aber noch keine Nähnadeln.
Daher suche ich Einkaufsquellen für Industrienähnadeln (nicht um die Ecke im kleinen Handwerksbedarfsladen), wo ich beim Einkauf einer Grundausstattung Geld sparen kann. Ich habe mich dumm und dämlich gesucht, bin aber nicht wirklich fündig geworden. Die Preise sind mir einfach zu hoch, zumal man immer wieder mal sieht, dass es weitaus günstiger geht.

Ich brauche Nadeltypen für eine Singer 20U 53, also den Nadeltyp 134 K und
für eine Adler 30-3 den Nadeltyp 332.

Wobei ich bei der Adler nicht recht weiß, ob ich mit allen Typen nähen kann, da es da ja anscheinend unterschiedliche Längen der Nadeln gibt. Mache ich da etwas falsch, wenn es eine lange Nadel wäre, die ich benutze, wenn das Maschinenmodell aber für kurze Nadeln ist?

Hat jemand gute Adressen für günstige Nadeleinkäufe?

mfG


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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 19:12 
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serv

bezüglich billignadeln stell ich hier mal einen link ein

https://www.hobbyschneiderin24.net/port ... llignadeln

wenn du dir genügend billig gekauft hast, …

wirst du erkennen, daß Qualität eben doch ihren preis hat

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gruß dieter
der mechaniker


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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 19:45 
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Bitte nicht falsch verstehen, es geht nicht darum billige Nadeln zu verwenden!

Dass es bei meiner Frage nicht um die Qualität der Nadeln ging, sollte eigentlich klar sein. Selbstredend möchte ich Quälitätsnadeln verwenden, doch die Bezugsquellen für eben die Profis interessiert mich, denn da bin ich im Neuland und verzweifle so langsam bei meiner Suche.
Darum schrieb ich auch, dass ich nicht "um die Ecke einkaufen wolle", da das dann meistens Apothekerpreise sind.

Und außerdem sind meine Nadeltypen nicht die Gängigsten, so dass nicht jeder die vertreibt. Da stellt sich nicht einmal die Frage nach "Billigprodukten in der Produktion".

Nochmals, wenn gute Bezugsquellen (für Qualitätsnadeln!!!) bekannt sind für die Nadeltype 134 K und 332, dann würde ich mich über einen Tip freuen.

mfg


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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 19:54 
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Edelschrauber
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die lange 332 (332L) passt nur in der Adler 30-7 und Adler 30-5 - aber nicht in der 30-3


Tipp:

stell die 20U auf 135x17 Nadeln ein (Nadelstange nach oben verstellen) und dann kannst die 135x17 sowohl in der 20U wie auch in der Adler 30-3 verwenden - kein Scherz! 135x17 ist genau so lang wie 332 mit dem Unterschied, dass die 135x17 eine Hohlkehle hat!

Vorteil - Du musst nur 1 Nadelsystem bevorraten und kannst die gleiche Nadel in beiden Maschinen verwenden. wink

Ich werden in meiner 29K auch 135x17 Nadeln statt 29x1 / 332

Ich kaufe meine Groz Beckert Nadeln immer bei College Sewing, wenn ich mal was bestelle, bestelle ich immer 1 -2 Päckchen Nadeln mit.

Sonst mal Ebay prüfen:

https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R4 ... =0&_sop=15

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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 21:23 
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Ja..........., klingt gut, aber auch wie ein Genickschuss bei mir. Ich bin sicher, dass das geht, insbesondere wenn Sie das sagen, dann glaube ich das tatsächlich.
Aber...., ich muss erst mal schlucken!

Ich bin handwerklich nicht schlecht, habe mir stets viel zugetraut und die meisten selbsterarbeiteten neuen Felder dann auch zu guter Ernte gebracht, doch darf ich das wirklich wagen in die fein abgestimmte Mechanik der Singer 20U 53 reinzugehen und so gravierende Veränderungen vorzunehmen?

Immerhin hämmert die Industrienähmaschiene mit 2800 Stichen in der Minute, wären da Fehler bei einer solchen Veränderung nicht unverzeihlich?
Doch doch, ich hätte gerne noch die Fähigkeiten eines Nähmaschinenmechanikers, doch dagegen steht wohl noch die Vernunft und die Einsicht mit dem altbekannten Satz "Schuster, bleib bei deinen Leisten".

Und dennoch haben Sie meine Neugierde geweckt, was soll ich davon halten?

Würde ich es sehen, wie es geht und könnte ich zusehen, was zu machen ist, wären meine Bedenken sicherlich schnell hinweg, doch ohne auch nur eine Ahnung davon zu haben, wo und was ich auf, zu oder verändern muss, wäre so wie einem Blinden das Fliegen beizubringen und ihn wieder sanft zur Landung zu begfeiten.

Ihre Einschätzung, bekäme ich als "Unwissender" das hin, mal ganz ehrlich? Was müsste ich mir vorher an Wissen aneignen, damit das klappt? Gibt es irgendwo Bildmaterial oder schlaue Texte, die ich hierzu vorher wissen oder sehen sollte?
Ich bin glücklich und stolz endlich mit den Nähmaschinen nähen zu können (wenn das Nadelproblem dann durch ist), der Gedanke der einheitlichen Nadeln ist aber trotzdem wirklich verlockend.

Bekomme ich das hin oder ist das die Oberliga der Nähmasdchinenheilkunde?

mfG


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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 22:03 
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Anlasserzerleger
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Beiträge: 299
Ohne den Vorgang des Verstellens der Nadelstange erklären zu können, so ist es doch von jedermann machbar. Hilfreich ist ein Fotoapparat um Bilder einzustellen, dann findet sich immer jemand der anhand der Bilder erklären kann, was die nächsten Schritte zum Erfolg sind.
ich selbst habe erst vor ca 6 Monaten die Nähmaschine für mich erkannt und bewege mich inzwischen recht unerschrocken in den Eingeweiden meiner Maschinen.
Nur zu...

Viele Grüße Thomas


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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2018, 07:39 
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Edelschrauber
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Du musst die Maschine natürlich nicht auf eine neue Nadel einstellen, niemand zwingt dich (wie auch) wink.
War auch nur als Tipp gedacht.

Nadelstange bei "einfachen" Nähmaschinen verstellen ist kein Hexenwerk. Meist ist die Nadelstange nur mit 1 Schraube befestigt. I.d.r. verstellt man die Nadelstange um die Länge um die die neue Nadel länger ist als die Alte. Deine Maschine hat vermutlich Einstellmarken auf der Nadelstange, die stimmen mit einer längeren Nadel dann natürlich nicht mehr überein. Das ist aber unproblematisch, man muss es nur im Kopf behalten oder irgendwo vermerken, dass man eine andere Nadel verwendet.

Hast Du eine Einstellanleitung für die Singer 20U? ich habe eine in Englisch, die ist ziemlich gut, vielleicht hilft die etwas


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2018, 10:20 
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Herzlichen Dank für die PDF, sie ist sehr hilfreich, auch wenn ich zur Zeit in der englischen Ausgabe mich noch nicht wirklich zurecht finde.

Das liegt natürlich auch daran, dass die Fachbegriffe für mich noch etwas "schwedisch" sind. Trotzdem habe ich die besten Bedingungen, irgendwann an die deutsche Übersetzung heran zu kommen, da meine Frau Fremdsprachenfachübersetzerin ist und solche Übersetzungen täglich macht. Sie hat grundsätzlich auch schon zugesagt, wird aber aus Zeitgründen noch ein Weilchen dauern, bis ich die deutsche Version in Händen halte.

Wenn die Übersetzung dann fertig ist, kann ich sie gerne auch Interessierten zukommen lassen, fragt halt noch mal nach in ein paar Wochen.

Was mir eher Sorge bereitet, sind die exakten Maße, die bei den Einstellungen einzuhalten sind, ich weiß gar nicht, wie ich die 10tel und 100tel mm messen soll?!
Gibt es da spezielle Werkzeuge oder darf man das nicht so genau nehmen mit den Maßen? Verhuntze ich da nicht alles, wenn ich unsauber arbeite?

Wenn es hierfür Hilfmittel oder Werkzeug gibt, das ich für derlei Arbeiten an der Nähmaschine (Versetzen der Nadelstange) unbedingt benötige, würde ich mich freuen, wenn mir jemand mitteilen könnte, was ich brauche.

Gruß, Thomas


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BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2018, 12:31 
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Edelschrauber
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Beiträge: 735
Wohnort: 51109 Köln
Kötting hat geschrieben:
...Gibt es da spezielle Werkzeuge oder darf man das nicht so genau nehmen mit den Maßen?
Verhuntze ich da nicht alles, wenn ich unsauber arbeite?

Wenn es hierfür Hilfmittel oder Werkzeug gibt, das ich für derlei Arbeiten an der Nähmaschine
(Versetzen der Nadelstange) unbedingt benötige, würde ich mich freuen, wenn mir jemand mitteilen könnte,
was ich brauche.

Gruß, Thomas
Also aus meiner Erfahrung braucht man unbedingt eine Fühlerlehre..
https://www.amazon.de/dp/B001C9Z3UU/ref=asc_df_B001C9Z3UU54143718/?tag=googshopde-21&creative=22398&creativeASIN=B001C9Z3UU&linkCode=df0&hvadid=255989693737&hvpos=1o5&hvnetw=g&hvrand=16868156821441858651&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9044737&hvtargid=pla-347395158420&th=1&psc=1
...und eine Schieblehre:
https://www.amazon.de/Messschieber-Nabance-Messwerkzeug-Stahlma%C3%9Fstab-Reinigungstuch/dp/B078YR4SQD/ref=sr_1_1_sspa?ie=UTF8&qid=1532168590&sr=8-1-spons&keywords=schieblehre&psc=1
Wer ganz tief in die Mechanik einsteigen will (also z.B. Wellendurchmesser exakt nachmessen etc.),
sollte sich auch eine Mikrometerschraube anschaffen. Die habe ich allerdings auch nicht und bin bísher auch gut ohne ausgekommen.
https://www.hoffmann-group.com/DE/de/hom/Messtechnik/Messschrauben/B%C3%BCgelmessschraube/p/420200-0-25?adword=google/shopping/feed&gclid=CjwKCAjws8vaBRBFEiwAQfhs-FNtU7xupaOlYNZPl8sCz0Cnbcl_isrdiBRAAVPD0hjA52pUCNkmSRoC0OwQAvD_BwE
Manchmal muss man sich behelfen an Stellen, an die man mit der Schieblehre nicht herankommt
und z.B. einen Alublechstreifen zusägen/-feilen, der dann das richtige Maß hat und mit dem man
an die entsprechend zu messende Stelle herankommt.
Es gibt auch "Schlingenhublehren", die aber m.E. nicht unbedingt erforderlich sind,
da das Schlingenhubmaß (2 - 3mm) in den meisten Fällen so kritisch nicht ist.

Viele Grüße, Gerd


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BeitragVerfasst: Montag 23. Juli 2018, 11:15 
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Wohnort: 97440 Werneck - Ettleben
serv

wer sich allerdings an eine total "verschraubte" Maschine rantraut, ist gut beraten zuerst den schlingenhub mit lehre einzustellen, oder zumindest zu kontrollieren, bevor die Nadelstange versetzt wird

_________________
gruß dieter
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