Naehmaschinentechnik-Forum

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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 10:42 
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Edelschrauber
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Eigentlich sollte 1 cm Weg reichen, in den Pedalen ist es auch nicht mehr. Habe das Bild mal etwas nachbearbeitet, kenne das Teil leider nicht.


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 10:46 
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Edelschrauber
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Beiträge: 503
Ja, dort wo du den Pfeil eingezeichnet hast bewegt es sich ca. 1 cm, vielleicht 2-3 mm mehr.

Aber sollte sich nicht der starre braune Hebel bewegen, an dem die Kette hängt?

Gestern hat hier ja jemand nachgefagt ob sie der Anzugshebel um 180 Grad gedreht hätte... deshalb dachte ich dass sich der bewegben müßte.

Muß sich überhaupt irgendwas an diesem braunen Teil bewegen? also ich meine mit der Hand?


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 10:51 
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lunetta hat geschrieben:
Es gibt zwischen Motor und Anlasser keine feste Verbindung, nur die ganzen Kabeln, die ich euch aufgezählt und fotografiert habe.

Aber mittlerweile sind wir sicher, dass es an diesem Zuganlasser liegen muß.

Wenn man nur das Stromkabel hinten an die Maschine steckt, kann man das Licht anschalten, sonst passiert nichts. Das hat gestern auch nicht funktioniert, ständig Schalter gefallen.
Heute hat mein Mann alle Stecker, alle Buchsen, alles aufgemacht, neu zusammengeschraubt, alle Isolierungen Kontrolliert, einfach da mal alles durchgeschaut.

Jetzt bleibt nur mehr dieser Zuganlasser, von dem ich keine Ahnung habe wie er funktionieren sollte.

Soll sich bei dem irgendwas bewegen oder wie ist die Funktionsweise von dem?

Vorderseite habe ich euch fotografiert, da ist der Hebel seitlich weg, an dem die Kette eingehängt wird, der Hebel ist fix, der ist angeschraubt und macht keine Bewegung.

Rückseite schaut eigentlich gleich aus, bis auf dass kein Hebel weggeht. Es ist nur so ein Propeller-artiges Rädchen hinten, mit einem Stift ganz durch, auch dieses Rädchen ist aber ganz fest und bewegt sich nicht. Das ist genau die Gegenseite wo der Hebel vorne weggeht.

Ich blicke bei der Funktion dieses Zuganlassers nicht durch.
serv

dieser hebel ist aber die eigentliche Betätigung des anlassers

du hast drei Möglichkeiten :
1. prüfe ob eventuell diese schraube, an der die Kette hängt, den Hebel blockiert
2. aufschrauben und die Innereien zeigen, damit wir helfen können (da scheint sich was verklemmt/blockiert zu haben)
2. neuen Hufeisenanlasser an das Kabel dranschrauben (ist schneller und sicherer)

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gruß dieter
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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 10:57 
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Edelschrauber
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Registriert: Donnerstag 9. August 2018, 11:23
Beiträge: 503
Ich sag das meinem Mann und schau gleich mal wo ich einen herbekomme.

Ich hätte ein altes pfaff Pedal so ein weiß-schwarzes, wo der mittlere Trittteil schwarz ist - würde so eines auch gehen?


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 11:20 
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Edelschrauber
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Registriert: Donnerstag 9. August 2018, 11:23
Beiträge: 503
Ich habe auch 2 Hufeisenanlasser - bei einem ist der Kondensator hinüber, das Pedal aber in Ordnung, beim anderen ist der Teil wo man drauftritt gebrochen, aber der Kondensator junfäulich.

Wie kriegt man diese genieteten Hufeisenanlasser auseinander ohne sie kaputt zu machen?
Unterteil abschrauben ist klar, hab ich schon gemacht, aber ich muß die beiden Teile ja untereinander austauschen, damit ich einen funktionierenden zusammenbringe - von einem den Korpus mit dem Kondensator drin, und vom anderen das bewegliche Oberteil auf das man drauftritt.

Ich trau mich nicht da ganz roh aufzuhebeln... soll ich?


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 13:28 
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lunetta hat geschrieben:
So gemacht wie det empfohlen hatte, beide Möglichkeiten Fi Schalter gefallen,

Variante wie Rolf empfohlen hat - Maschine rast Vollgas. Da paßt irgendwas nicht.

Gute Nacht ihr Lieben Helferlein!
Nach all den Schilderungen und Versuchen sehe ich die Schaltung wie folgt:

Das Netzkabel gehört an den Maschinenkopf hinten dran. Es wird das Licht versorgt und im Kopf muss es eine weitere Verbindung zum Motor geben und zum herunterhängende Kabel geben, an das der Zugregler angeschlossen wird). Daher wollte ich ein Foto vom Maschinenkopf von unten.

Wenn das Netzkabel unten angesteckt wird, hängt den Regler direkt am Netz und verursacht den Kurzschluss (er ist ja aktuell niederohmig).

Dass die Maschine mit voller Drehzahl läuft, liegt dann definitiv am Zugregler. Der scheint defekt zu sein (blockiert? und/oder kurzgeschlossen). Ein anderer Regler testweise zu versuchen bringt Klarheit. Der Regler wird an die Stifte des Steckers angeschlossen.

Will man die bequeme große Wippe als Pedal erhalten, sollte man den Zugregler reparieren.
Da sich der Hebel wohl nicht bewegt ist da mechanisch was nicht in Ordnung. Der Zugregler muss in Ruhestellung aus sein. Mache bitte Bilder vom Zugregler von allen Seiten. Wenn er sich öffnen lässt, mache ihn auf und poste auch Bilder vom geöffnetem Regler.

Bitte bei diesen Untersuchungen den Netzstecker ziehen, und nicht unter Spannung arbeiten!!

LG Rolf


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 15:31 
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Edelschrauber
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Registriert: Donnerstag 9. August 2018, 11:23
Beiträge: 503
Bin grade erst heimgekommen - wir fahren ja jeden Tag meinen Papa auf Intensiv besuche - entschuldigung dass ich euch so lange hab warten lassen.

Ja, es ist so wie vermutet, dass am Maschinenkopf angeschlossen das Netzkabel für das Licht ist.

Nun laß ich meinen Mann erstmal einen Kaffee trinken, dann geht`s weiter.

Bis dann!


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 15:56 
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Registriert: Mittwoch 8. August 2018, 14:08
Beiträge: 98
Wohnort: Schutterwald
Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen, es gibt Dinge mit höherer Priorität als Nähmaschinen. Dafür haben hier alle Verständnis.
Und ne Tasse Kaffee hat Dein Mann auch verdient, ohne Frage smile

LG Rolf


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 16:22 
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Edelschrauber
Edelschrauber

Registriert: Donnerstag 9. August 2018, 11:23
Beiträge: 503
Er ist schon am Werkeln;) Haltet mir die Daumen:)

Danke für die lieben Worte, mein Papa liegt jetzt schon die 4. Woche auf der Intensivstation des Unfallskrankenhauses.

Er ist vor 4 Wochen sehr schwer gestürzt, Beckenbruch, Schambeinbruch, Schultertrümmerbruch.

Er bekam dann eine Schulterprothese in einer 6 stündigen OP, und 3 Tage nach der OP bekam er einen septischen Schock mit einem Multiorganversagen. Seitdem auf Intensiv, beatmet, nur an Maschinen, Kabeln, Infusionen, Perfusoren usw.
Zweimal hat ein Aufwachen nicht funktioniert, immer wieder zurück ins künstliche Koma, da sein Herz zu schwach war, der Kreislauf kollabierte, die Atmung schwierig war, die Entzündunsgwerte immer wieder anstiegen, die Nieren nicht mehr funtionierten, und und und.

Wir leben seit 4 Wochen wie in einer Blase, ständig in Angst und angespannt, weil man uns immer wieder schlechte Neuigkeiten sagen mußte und wir seit Wochen um das Leben von meinem Vater bangen.
Er ist 80 Jahre, alt, hätte jetzt am 9. seinen 80 Geburtstag.

Er war jetzt wochenlang in einem lebensbedrohlichen Zustand, und wir haben mit allem gerechnet
Seit gestern gibt es eine leichte Verbesserung, er wir langsam wach, macht die Augen auf, aber ich glaube er erkennt niemanden, er ist noch wie in einem Wachkoma. Aber wir haben wieder ein wenig Hoffnung.

Danke dass ich euch davon erzählen durfte!


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BeitragVerfasst: Freitag 2. November 2018, 16:44 
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Registriert: Dienstag 18. Dezember 2012, 19:50
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Wohnort: 97440 Werneck - Ettleben
serv

nimm dir die zeit, die ihr braucht

unsere Gedanken sind bei euch

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gruß dieter
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