Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Oktober 2019, 14:54 
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Lupomita hat geschrieben: *
Nähmanfred hat geschrieben: *
Meine Maschine hat das System 287H. Die Nadeln sagen dies auch. Ich hoffe, das passt. Ob es das richtige ist? Auf jeden Fall passt es wohl.

Zur Zeit ist eine 80er Nadel drin. Nicht ganz einfach einzufädeln.
Das ist aber komisch. Meine baugleiche Maschine hat 705 er Nadeln, seit ihrer Geburt.
Ist da die Nadelhalterung bei Dir auch getauscht? Oder sind die falschen Nadeln der Grund für die ZICKZACK Probleme?

Schönen Gruß
Wolf
heart -lich [ img ] im Forum

wir freuen uns auf einen regen Austausch mit dir

für Fragen zu deinen Maschinen bitte immer ein neues Thema eröffnen,
am besten gleich mit Fotos

Bilder bitte als Anhang hochladen
verlinktes verschwindet meistens nach kurzer Zeit und macht damit das Thema unbrauchbar

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gruß dieter
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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Oktober 2019, 16:01 
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Lupomita hat geschrieben: *
Nähmanfred hat geschrieben: *
Meine Maschine hat das System 287H. Die Nadeln sagen dies auch. Ich hoffe, das passt. Ob es das richtige ist? Auf jeden Fall passt es wohl.

Zur Zeit ist eine 80er Nadel drin. Nicht ganz einfach einzufädeln.
Das ist aber komisch. Meine baugleiche Maschine hat 705 er Nadeln, seit ihrer Geburt.
Ist da die Nadelhalterung bei Dir auch getauscht? Oder sind die falschen Nadeln der Grund für die ZICKZACK Probleme?

Schönen Gruß
Wolf
Hi Wolf,

das steht genau so in der Anleitung. Und in den Vorräten meiner Mutter waren die drin. Gibt auch kein Problem mit dem Einsetzen. Es ist nur für meine alten Augen etwas schwierig, die Nadeln korrekt auszurichten. Sie haben ja keine Abflachung, um das sicherzustellen. Ich kann bis zu vier Nadeln gleichzeitig einsetzen. Zwei normale an den Seiten und zwei spezielle, die direkt nebeneinander statt einer einzelnen eingesetzt werden. Allerdings habe ich diese nicht.

Zum Kopf weiss ich nichts, ist ja ein Erbstück. Eine Ansicht ist in meinem Beitrag mit Bild zu sehen. Ist das ein anderer?

Wie kann die Nadelhalterung den Zickzack beeinflussen? Käme es da nicht eher auf das Öhr und die (passende) Fadenstärke an, oder?

_________________
Viele Grüße
Manfred

ADLER 153AB


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Oktober 2019, 17:14 
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Hi Wolf,

das steht genau so in der Anleitung. Und in den Vorräten meiner Mutter waren die drin. Gibt auch kein Problem mit dem Einsetzen. Es ist nur für meine alten Augen etwas schwierig, die Nadeln korrekt auszurichten. Sie haben ja keine Abflachung, um das sicherzustellen. Ich kann bis zu vier Nadeln gleichzeitig einsetzen. Zwei normale an den Seiten und zwei spezielle, die direkt nebeneinander statt einer einzelnen eingesetzt werden. Allerdings habe ich diese nicht.

Zum Kopf weiss ich nichts, ist ja ein Erbstück. Eine Ansicht ist in meinem Beitrag mit Bild zu sehen. Ist das ein anderer?

Wie kann die Nadelhalterung den Zickzack beeinflussen? Käme es da nicht eher auf das Öhr und die (passende) Fadenstärke an, oder?
[/quote]

Hi Manfred,
das mit dem Nadeltyp-Einwand von mir war nicht lange genug nachgedacht, Du hast ja 153AB und damit den anderen Nadelhalter.
Aber ich könnte mir schon vorstellen, das die genaue Lage des Nadelöhrs zum Greifer einen Einfluß auf Fehlstiche hat. Damit käme auch eine Überprüfung der Höhe der Nadelstange in Betracht.
schönen Abend
Wolf

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Video zur Adlermatic 153a
https://www.youtube.com/watch?v=Ja5WORI78-c


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Oktober 2019, 21:29 
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Lupomita hat geschrieben: *


Hi Manfred,
...
Aber ich könnte mir schon vorstellen, das die genaue Lage des Nadelöhrs zum Greifer einen Einfluß auf Fehlstiche hat. Damit käme auch eine Überprüfung der Höhe der Nadelstange in Betracht.
schönen Abend
Wolf
Ich werde jetzt alle Einstellungen nochmal durchgehen.
  • Zickzack-Bewegung habe ich schon mal ganz gut eingestellt. Das ist irgendwie nicht so richtig exakt zu machen. Ich habe dazu auf die Gabel gestarrt und den Beginn der Seitwärtsbewegung zu erfassen versucht. Dabei dann die Nadelhöhe gemessen. In Gedanken habe ich mir eine Vorrichtung vorgestellt, die die Bewegung auf ein Blatt Papier überträgt. So wie man das beim Indizieren von Dampfloks macht.
  • Greifer steht auch richtig zur Nadelachse. Nur der Abstand macht noch Probleme.
  • Nadelstange muss noch. Den Nadelhub habe ich schon erledigt.
  • Ich habe auch Quellen gefunden, die mir Hinweise auf die richtige Spannung des Unterfadens geben: Den Faden in die Hand nehmen und Kapsel baumeln lassen. Die Kapselfeder darf nicht so lose eingestellt sein, dass der Faden von allein durch das Kapselgewicht abrollt. Nur wenn man ein bißchen Jo-Jo spielt, muss sich der Faden durch den Ruck etwas abrollen lassen. Das war viel zu fest eingestellt, weil ich keine Ahnung hatte. Vielleicht hilft das auch mit dem Problem der ungleichen Lage im Zickzack des Unterfadens? Ich hatte einen Thread gefunden, wo jemand das gleiche Phänomen hatte. Leider gaben die Antworten nur unspezifische Hinweise. Und dann brach er ab ohne Lösung ...
    huh
  • Transporteur sieht i.O. aus.

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Viele Grüße
Manfred

ADLER 153AB


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Samstag 19. Oktober 2019, 14:48 
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Nach viel Öl, ein paar kräftigen Argumenten und dem Zeigen von Folterinstrumenten gaben die Schrauben nach und das Getriebe ist ab. Aber nun zeigt sich, dass die Lage nicht verändert werden kann. Man hat vom Werk aus einen Passstift und eine Passfeder eingebaut. Somit ist die Lage vordefiniert. huh
Dateianhang:
Einstellungen Montageort Greiferbahnlager sm.JPG

Damit bleibt nur noch die Nadelstange als Verstellmöglichkeit. Wo?


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Viele Grüße
Manfred

ADLER 153AB


Zuletzt geändert von Nähmanfred am Samstag 19. Oktober 2019, 22:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Samstag 19. Oktober 2019, 15:50 
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Nähmanfred hat geschrieben: *
Nach viel Öl ein paar kräftigen Argumenten und dem Zeigenn von Folterinstrumenten gaben die Schrauben nach und das Getriebe ist ab. Aber nun zeigt sich, dass die Lage nicht verändert werden kann. Man hat vom Werk aus einen Passstift und eine Passfeder eingebaut. Somit ist die Lage vordefiniert. huh
Einstellungen Montageort Greiferbahnlager sm.JPG


Damit bleibt nur noch die Nadelstange als Verstellmöglichkeit. Wo?
serv

da brauchen wir Fotos von Nadelstangenrahmen oben

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gruß dieter
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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Samstag 19. Oktober 2019, 16:47 
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dieter kohl hat geschrieben: *
Nähmanfred hat geschrieben: *
Nach viel Öl ein paar kräftigen Argumenten und dem Zeigenn von Folterinstrumenten gaben die Schrauben nach und das Getriebe ist ab. Aber nun zeigt sich, dass die Lage nicht verändert werden kann. Man hat vom Werk aus einen Passstift und eine Passfeder eingebaut. Somit ist die Lage vordefiniert. huh
Damit bleibt nur noch die Nadelstange als Verstellmöglichkeit. Wo?
da brauchen wir Fotos von Nadelstangenrahmen oben
Das Merkwürdige ist, das im Renters gesagt wird, dass "die Greiferbahn" einzustellen ist. Das kann ich mir nur vorstellen, wenn man den Passstift als Exzenter gestaltet _hätte_. Aber dann würde er nicht mehr in die Greiferbahn passen, da diese seitlich durch die Passfeder ausgerichtet wird. Für den Passstift müsste dann ein Langloch senkrecht zur Passfeder vorhanden sein. Ist aber nicht.

Kann es sein, dass der Passtift erst nachträglich eingebracht wurde? Also etwa bei einer Reparatur? Aber wieso? So etwa wie bei dem Schalter, der nicht ausgetauscht sondern nur überbrückte wurde? Wenn der Stift nicht da wäre, könnte man den Greiferbahndeckel und somit die Greiferbahn, ist alles ein Teil!, verschieben und neu festschrauben. Die Passfeder sorgte dabei für die Ausrichtung. Da aber der Abstand zwischen Nadel und Greiferspitze gefühlt dem Abstand Erde - Mond entspricht, kann ich mich nur wundern, wie die Maschine durch die Kontrolle gekommen ist und wie meine Mutter so 40 Jahre lang (real) darauf prima nähen konnte. An der Nadelführung sehe ich nichts, was sich einstellen lassen könnte, um die Nadel weiter zurück (weg von Nähender/em) zu bringen. Außer man macht in die Nadel einen S-Knick hinein. huh

Nadelstange von unten:
Dateianhang:
Einstellungen Unterseite Nadelstange sm.JPG
Nadelstangenführung:
Dateianhang:
Einstellungen Nadelstangenführung sm.JPG


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Viele Grüße
Manfred

ADLER 153AB


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Sonntag 20. Oktober 2019, 09:52 
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da sich die Nadelstange mit dem Rahmen kreisförmig um die Füßchenstange dreht, kann die Mittelposition ungünstigerweise zu weit vom Greifer entfernt sein

ich sehe daher keine Einstellmöglichkeit

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gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Sonntag 20. Oktober 2019, 12:46 
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dieter kohl hat geschrieben: *
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da sich die Nadelstange mit dem Rahmen kreisförmig um die Füßchenstange dreht, kann die Mittelposition ungünstigerweise zu weit vom Greifer entfernt sein

ich sehe daher keine Einstellmöglichkeit
Danke. Kann es sein, dass man das durch eine extrem tiefe Position der Nadelstange zu kompensieren versucht hat? Nach dem Renters sollte in der rechten Nadelstellung die Oberkante Öhr mit der Unterkante des Greifers zusammenfallen. Bei mir ist das Öhr so 6mm tiefer. Dadurch entsteht wohl eine Schleife mit sehr großem Durchmesser, welche der Greifer dann leichter erwischen kann.

In den äußeren Stellungen ist der Abstand allerdings auch unirdisch groß! Zumindest dort sollte er ja dann den Vorgaben entsprechen?

Im Renters wird eine Maschine mit Zickzack dargestellt. Wieso kommen dann diese merkwürdigen Abweichungen zur Realität zustande? Die Erzeugung des Zickzacks durch Schwenken der Nadelstange ist dort vorhanden. Auch die Einstellmöglichkeit des Nadelabstands durch den Greiferbahn(deckel) ist dort erwähnt.

Alles sehr merkwürdig. Als wenn meine Maschine (Bj. 1955) aus einer anderen Welt stammt.

Wie sieht das denn bei den anderen 153 aus? Ist dort auch die Greiferbahn fabrikmäßig fest eingestellt?

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Viele Grüße
Manfred

ADLER 153AB


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 Betreff des Beitrags: Re: Adler 153AB, Zahnriemen
BeitragVerfasst: Sonntag 20. Oktober 2019, 14:19 
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ich kenne CB-Maschinen, bei denen ist der Greifer-Block innerhalb der Toleranzen von Schraubenlöchern einstellbar

ich hatte aber auch schon mal eine "Sturz"-Bernina auf der Werkbank, da konnte ich nur durch lösen der Schrauben zwischen Freiarm und Maschinen-Oberteil nachjustieren

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gruß dieter
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