Naehmaschinentechnik-Forum

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BeitragVerfasst: Sonntag 23. April 2017, 05:41 
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Edelschrauber
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Beachten: Infos zum Reinigen von Platinenelementen und Kunststoffzahnrädern aufgenommen.
Neue Infos werden bis zur nächsten Änderung jetzt rot markiert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Juni 2017, 19:17 
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Zur Beseitigung von dem ein oder anderen Fragezeichen, habe ich noch ein paar Detailfragen.

Entfettet / Reinigt ihr separate Metallteile (unlackierte Abdeckungen, Nähfüße, etc.) vorzugsweise nur mit Petroleum und co. oder nehmt ihr in solchen Fällen auch normales Wasser mit einfachen Seifen und anschließendem Abtrocknen? Gudrun hat ja wohl Allzweckreiniger verwendet, das ist ja auch nichts groß anderes als aufgehübschte Seife mit Parfüm und weiß ich was? Hat irgendwer Erfahrung mit so etwas Banalem wie Kernseife? Hinterlässt das irgendwelche häßlichen Rückstände?

Gleiches gilt für einzelne / separate Kunststoffteile - hat da jemand schlechte Erfahrungen gemacht? Wenn es um solchen Kram geht, habe ich einfache Seife schneller zur Hand, sie ist einfacher zu transportieren und die Reste kann ich besser entsorgen / abwaschen.

Hängt ihr textile Lappen mit Petroleum (u.ä.) einfach bis zur Verdunstung auf oder geht auch auswaschen, bevor sie irgendwann vollends bereit für die Tonne sind?

Verbrennt ihr Restpetroleum (z.B. von einem Teilebad) einfach zur nächsten Gartenfeier?


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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Juni 2017, 19:40 
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Edelschrauber
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Für Oberflächen nehme ich Sodasan Orangenreiniger.Der hat gute Reinigungswirkung und greift bei neueren Maschinen nichts an.


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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Juni 2017, 22:18 
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Schnurkettenwechsler
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Vidue hat geschrieben:
Entfettet / Reinigt ihr separate Metallteile (unlackierte Abdeckungen, Nähfüße, etc.) vorzugsweise nur mit Petroleum und co. oder nehmt ihr in solchen Fällen auch normales Wasser mit einfachen Seifen und anschließendem Abtrocknen? Gudrun hat ja wohl Allzweckreiniger verwendet, das ist ja auch nichts groß anderes als aufgehübschte Seife mit Parfüm und weiß ich was? Hat irgendwer Erfahrung mit so etwas Banalem wie Kernseife? Hinterlässt das irgendwelche häßlichen Rückstände?

Also Nähfüße oder die reinen unlackierten Metallabdeckungen kannst Du auch mit Spirttus reinigen, danach mit Wasser abspülen und abtrocknen dann nochmal mit Nähmaschinenöl drüber. Seifen entfetten altes Öl/Harz/Fett nicht gut. Und einen langen Wasserkontakt würde ich auf jeden Fall vermeiden. Metall und Wasser mögen sich nicht unbedingt.

Aber: Ich habe auch bemerkt, dass Fett mit Fett auch sehr gut weggeht. Mein neues Baby, die Phoenix reagiert an manchen Stellen beim Lack sehr empfindlich auf Petroleum. Da ist die obere Schicht weg und der schwarze Lack drunter wurde sofort weißlich als er mit Petroleum in Kontakt kam. Also habe ich aus reiner Not und Angst mehr kaputt zu putzen schön brav nur mit Nähmaschinenöl geputzt. Es ist erstaunlich wieviel alter Schmodder (eine Mischung aus altem Fett und Jahrzehnten Staub) damit wegging und das sogar relativ leicht und der Lack drunter hat nur davon profitiert.

Zitat:
Gleiches gilt für einzelne / separate Kunststoffteile - hat da jemand schlechte Erfahrungen gemacht? Wenn es um solchen Kram geht, habe ich einfache Seife schneller zur Hand, sie ist einfacher zu transportieren und die Reste kann ich besser entsorgen / abwaschen.


Bei Kunststoff wäre ich wirklich vorsichtig. Jeder Kunststoff reagiert anders auf Reinigungsmittel. Ich denke auch, dass Wasser und Seife oder Spülmittel wenig angreift. Alles andere würde ich vorsichtig testen. (Ich hatte mal im Haushalt einen speziellen und angeblich auch sanften Kunststoffreiniger für eine vergilbte Steckdose ausprobiert. Das Ende vom Lied war, die Steckdose war stumpf und vergilbt war sie trotzdem noch.

Zitat:
Hängt ihr textile Lappen mit Petroleum (u.ä.) einfach bis zur Verdunstung auf oder geht auch auswaschen, bevor sie irgendwann vollends bereit für die Tonne sind?


Wenn sie richtig dreckig sind, dann werden sie ausgelüftet und weggeworfen. Gewaschen wird da nichts.

Zitat:
Verbrennt ihr Restpetroleum (z.B. von einem Teilebad) einfach zur nächsten Gartenfeier?


Bei mir bleibt davon nichts übrig. Ich gebe viele Teile in kleine oder größere verschraubbare Glasflaschen zum Einwirken lassen. Essiggurkengläser oder Marmeladengläser ect. Ist dieses Petroleum irgendwann mal sehr verdreckt, dann kann ich dies immer noch zum ersten Putzen von sehr dreckigen Teilen hernehmen.

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Liebe Grüße Christine

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BeitragVerfasst: Sonntag 4. Juni 2017, 23:12 
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Edelschrauber
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Dem kann ich mich nur anschließen. Niemals Wasser auf metallische Oberflächen. Welche Alternative du wählst, hängt ganz stark mit der Art des Schmutzes und der Art der metallischen Oberfläche zusammen. Je nachdem, was dir die Teile versaut, braucht das Reinigungsmittel gewisse Eigenschaften. Manchmal rockt Spiritus einfach nicht genug, dann kommt Aceton zum Einsatz. Wobei ich Aceton klasse finde, weil es wirklich auch komplett verdunstet und keine Rückstände hinterlässt. Aceton und Spiritus nehme ich nur, wenn es wirklich sein muss - und nur auf Metall - überwiegend auf den roheren Flächen und extremer Verschmutzung aus ranzigem Fett - also organischen Schmutz. Für glänzende Teile wie Füße und Abdeckplatten, wo auch Rost ins Spiel kommt, habe ich eine Reinigungspaste - die steht irgendwo im Text und liefert super Ergebnisse. Schau doch mal hier rein - die Maschine habe ich parallel zu dieser Infosammlung gereinigt. Vor allem der Spulermechanismus ist wirklich wieder super geworden: http://naehmaschinentechnik-forum.de/viewtopic.php?f=26&t=2580
Wenn eine metallische Oberfläche eine mechanische Funktion erfüllt, und die Orte schlecht erreichbar sind, Petroleum drauf geben und die Maschine ohne Last laufen lassen. Wenn es wurde flutscht, Nähmaschinenöl hinterher. Zahnrädchen werden von mir mit einer Zahnbürste und Petroleum bearbeitet. Petroleum reinigt und schmiert dabei zumindest kurzfristig.

Mancher Schmutz erfordert einfach mehrere Stufen. Als Beispiel meine letzte Gritzner HZB - der Lack sah schrecklich aus und weder Nähmaschinenöl noch der von mir für Lacke verwendete Kunststoffreiniger haben das Problem in den Griff bekommen. Allerdings stellte ich fest, dass ein Einreiben mit Nähmaschinenöl die Behandlung mit dem Kunststoffreiniger um längen effektiver machte. Die Maschine glänzt jetzt wie neu.
vorher:
Dateianhang:
img20170605_093618.jpg

nachher (nebenbei während eines Telefonates wie oben beschrieben drüber gewischt):
Dateianhang:
img20170605_093431.jpg


Manchmal muss man halt etwas experimentieren. Allerdings bitte immer an einer verdeckten Stelle. Und auch immer wie oben beschrieben, die Art des Schmutzes berücksichtigen. Keine Ahnung, ob die Liste vollzählig ist, aber folgender Dreck ist bei mir Standard:
- feste Schichten aus altem festgebackenem Öl und Staub
- Rost
- Schmauch und Ruß
- altes zähes oder verfestigtes Öl
- Fliegen oder sonstiger Tierdreck
- schimmelähnlicher Gammel

Zu deiner Kunststofffrage gibt es definitiv keine einfache Antwort - Kunststoff ist halt nicht gleich Kunststoff. Manche Kunststoffe sind sehr empfindlich. Manche Kegelräder wollen offenbar etwas Fett, andere Zahnräder gehen sogar von Nähmaschinenöl kaputt. Ich würde den Kunststoff nicht einmal mit den gängigen Reinigungsmitteln in Kontakt bringen. So lange du nicht weißt, was es für welcher ist oder in den Anleitungen etwas steht ... lieber Finger weg. Skundären Kunststoff wie Abdeckungen und Knöpfe bearbeite ich mit dem Kunststoffreiniger, der hier auch schon erwähnt wurde und den ich auch für Lacke verwende. Der ist übrigens auch Decal-freundlich.
https://wackchem.com/kunststoff-pflege#


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BeitragVerfasst: Montag 5. Juni 2017, 11:22 
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Edelschrauber
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Auch weil's billig ist: Nagellackreiniger mit / mit ohne Aceton - hilft bei Fremdlacken und auch gegen einen gewissen Dreckschleier bei neueren (d.h.<40J) grauen Pfaffen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Juni 2017, 19:24 
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Danke euch für die detailreichen Ausführungen.

Da ich einmal beim Recherchieren war, packe ich mal ein paar Ergebnisse (keine persönlichen Erfahrungen von mir) und neue Fragen mit dran:

Zum Schmieren von Kunststoffen findet man übrigens sowohl hier im Forum (z.B. Beiträge von hutzelbein, adler104 und Hagen, außerdem das Thema zum Schmieren / Fetten von Kunststoffzahnrändern direkt hier im Werkzeuge & Maschinen Unterforum, welches inhaltlich auch schon im Startbeitrag integriert ist), als auch in anderen Näh-, Modellbau- bzw. ganz allgemein Technikforen die Empfehlung von (technischer) Vaseline (kurze Diskussion über Unterschiede zwischen technischer und kosmetischer bzw. pharmazeutischer Vaseline, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die Kosmetische im Vergleich zu als pharmazeutisch Bezeichneter im Zweifelsfall Parfüm, etc. enthält).
Nachteil ist aber der Schmelzbereich um die 40 bis 50 °C. Ordentlich Sonne oder anderweitige Wärmeentwicklung und die automatische Bodenbewässerung wird aktiv (siehe wikidorf - reintechnisch).

Wenn ich richtig informiert bin, hat das normale (Haushalts-)Nähmaschinenöl eine kinematische Viskosität in der Region um 20 mm²/s (40 °C). Das ist quasi vergleichbar (bzw. je nach Hersteller auch identisch) mit dünnflüssigem Weißöl (Paraffin perliquidum).
Hat (für Gröberes, vielleicht Kegelräder) schon jemand die dickflüssige Variante (Paraffin subliquidum, manchmal auch nur liquidum, ca. zwei- bis dreifache Viskositätsangabe) in Verwendung gehabt?

Als Randnotiz: Das Skydd Holzöl von Ikea wird im Internet (u.A. im mikrocontroller Forum) auch als Schmierstoff genannt (höchstwahrscheinlich ebenfalls medizinisches Weißöl, allerdings gibt es das Sicherheitsdatenblatt laut Internetseite nur auf Nachfrage).

Kennt von euch jemand die Hintergründe zum Vergilben von Ölen? Ab wann (oder überhaupt) ist es sinnvoll vergilbtes Öl nicht mehr zum Schmieren zu verwenden? Dieter hat im siebten Beitrag geschrieben, dass ein leichter Gelbstich hingenommen werden kann (manche der Schmieröle sind ja schon von Anfang an etwas gelblich). Was hat das eigentlich für Auswirkungen (rein informativ, falls bekannt)?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Juni 2017, 10:46 
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Beiträge: 3665
Wohnort: 97440 Werneck - Ettleben
serv

auch die besten Öle altern ...

deswegen soll ja auch im Automotor alle xxx km oder mindestens 1 x jährlich ein Ölwechsel gemacht werden

jedenfalls sind alle mir bekannten Pflanzen-Öle nicht harz und säurefrei

die Vitamine E + F bekommen uns gut, weil wir Mägen zum verdauen haben ...

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gruß dieter
der mechaniker


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BeitragVerfasst: Montag 11. September 2017, 09:18 
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Edelschrauber
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Ich hatte die Möglichkeit, den bösesten Fall von Lackverunreinigungen auf dem Tisch zu haben - und konnte mal richtig fein die ganzen Tipps testen, die hier durchs Forum geistern. Grundsätzlich ist es ja so, dass jeder Dreck sein optimales Reinigungsmittel hat. Allerdings kommt auf alten Maschinenlack ja meist Öl, Staub, Fingerschmodder vom Anfassen, Insektendreck und meist eine lange Lagerungszeit in oft auch feuchter Atmosphäre. So sing es dem hier behandelten grünen Lack aus den 50er Jahren. Hier noch mal der Urzustand:
Dateianhang:
k-20170909_213858.jpg

noch ist die Maschine nicht fertig, aber ich kann schon einmal erste Erkenntnisse teilen, da ich für diesen Zwischenzustand verschiedene Mittelchen getestet habe:
Dateianhang:
20170911_111939[1].jpg


Petroleum für die Grundsäuberung
- der meiste Schmutz ging mit Petroleum ansatzweise anzulösen, schön zu sehen ist das an der Stirnabdeckung. Hier habe ich ordentlich mit Petroleum eingeweicht und wieder abgewischt. Die hartnäckigen Stellen habe ich mit Kunststoffreiniger nachbearbeitet.
vorher
Dateianhang:
k-20170910_231521.jpg

nachher
Dateianhang:
k-20170910_232034.jpg


Was ist mit WD40 und ähnlichen Kriechölen
Ich habe diese Kombination von Petroleum und Kunststoffreiniger mit der Reinigungsleistung von WD40 und einem ähnlichen Produkt aus dem Hause Balistol verglichen - da zeigten sich die Kriechöle relativ wirkungslos. Erwähnenswert ist lediglich die Reinigungsleitung von insbesondere Waffenöl und ansatzweise auch herkömmlichem Nähmaschinenöl.
Links WD40, Mitte Petroleum und Kunststoffreiniger rechts anderes Kriechöl (Bereich war auch vor Behandlung dreckiger)
Dateianhang:
k-20170910_215044.jpg


Keine Angst vor Kunststoffreiniger
Ich habe gelesen, dass einige Angst haben, weil der Kunststoffreiniger angeblich den Lack angreift. Ich kann mir vorstellen, woher diese Angst kommt: Der Kunststoffreiniger löst wirklich diese feste organische Schicht. Kommt er mit dem Dreck in Verbindung kann es sein - vielleicht liegt es auch an der Verbindung mit anderen Mitteln wie Petroleum - dass sich ein weißlicher Schleier auf den Lack legt, es aussieht als würde der Lack schuppen oder sonstwie seltsam anmutet. Das ist meiner Erfahrung nach ausschließlich eine Reaktion mit der Verscnutzung auf der Maschine selbst und wird beim weiteren Reinigen mit Öl oder Petroleum komplett wieder entfernt. Mit dem Vorteil: Wenn der Schleier runter ist, ist auch die Maschine wieder sauber. Der Kunststoffreiniger löst den Dreck wirklich komplett vom Lack:
Dateianhang:
k-20170910_233343_001.jpg

sowas kann auftreten
Dateianhang:
k-20170910_232533.jpg

und so etwas (links bereits nachgereinigt - rechts noch mit Reaktionsrückständen
Dateianhang:
k-20170911_082923.jpg

aber mit Petroleum oder Öl sieht es am Ende dann so aus - und der Dreck ist weg
Dateianhang:
k-20170911_093329.jpg


Fazit: Solchen Dreck von einer Maschine zu bekommen ist egal mit welchem Mittel sehr aufwändig. Man muss mehrmals drüber gehen und vor allem an Ecken und Kanten, wo man nicht so viel Druck ausüben kann - ist es auch schon mal extrem nervig. Die Reinigungsleistung hängt extrem von eurem Willen ab und von Muskelkraft. Allerdings: Ohne Kunststoffreiniger hätte ich den Lack dieser Maschine auch mit noch so viel Kraft und Ausdauer nicht wieder sauber bekommen. Mit dem Kunststoffreiniger wäre ich allerdings vorsichtig bei sehr alten Maschinen und würde vorher einen Test erst an unauffälligen Stellen durchführen.

Vom Aufwand her - eine solche Maschine zu reinigen - müsste man sie als finanziellen Totalschaden ansehen und es auch so dem Käufer argumentieren. Kaufpreis max. 10 Euro ... grummel.


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