Naehmaschinentechnik-Forum

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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 10:40 
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Handraddreher
Handraddreher

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Ah ok. light

Nur wie soll ich das machen? Die Nadelstange ist immer nur dann unten, wenn der Hebel für die Kapsellüftung so knapp

öffnet? Das kann ich mechanisch nicht so einfach ändern?

Dazu muss doch das Timing der heruntergelassenen Nadel in direkter Verbindung mit dem Greifer und der Stellung des
Hebels für die Kapsellüftung passen?

Wie gesagt: Wenn die Nadelstange unten ist, dann ist der direkte und nachfolgende Weg des Hebels ganz klein.

Und nur dann, wenn die Nadelstange eben unten ist. Das kann ich durch ein Verdrehen des Greifers selbst nicht beheben.

Na wir schauen mal. Ich habe das Gefühl, dass da jemand in der Vergangenheit vielleicht mal was verstellt haben könnte. Aber nur auf Verdacht. Wir untersuchen das mal in Ruhe.....

Bilder folgen

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Gruß der Trommelmops smile


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 12:12 
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dann zeig bitte mal die Unterseite der Maschine

entweder ist die durch eine schnurkette oder zahnriemen synchronisiert
oder durch eine königswelle

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gruß dieter
der mechaniker


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 14:01 
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Edelschrauber
Edelschrauber

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@Dieter, warum macht man bei dieser Maschine den Aufwand mit der extra Kapsellüftung? Sonst reicht doch der "normale" Fadenspalt völlig aus.

Viele Grüße, Gerd


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 14:11 
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Handraddreher
Handraddreher

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Also die untere Antriebswelle ist mit einem Zahnriemen angetrieben.

Das Zahnriemenrad ist verstellbar auf der Welle gelagert und mit 2 Schlitzschrauben gesichert.

Das ist mir schon aufgefallen, dass es dort wohl verstellt werden kann, das Timing zwischen oben und unten im Prinzip.

Was mich wundert, ist gar nicht die Kapselöffnung, da hatte ich einen kleinen Blackout boewu denn die funktioniert sehr gut.

Der Faden hat mehr Platz als er braucht zum Durchschlüpfen. Und bleibt nirgends hängen, während der Bewegung um den kompletten Greifer.

Bis auf eine Ausnahme: Der Faden wird von der Greiferspitze an die Gegenspitze abgegeben. Habe ich bereits geschrieben.

Und da ist wohl des Übels Grund. Der Spalt zwischen Greiferspitze und Gegenspitze ist recht eng und nicht verstellbar.

Zumindest nicht erkennbar. Und das Schlimme ist nun, dass der Faden durch den Fadenspannhebel zwar nach oben gezogen wird, aber der Faden erst von der Gegenspitze freigegeben wird, wenn der Fadenspannhebel fast am OT angekommen ist und die Nadel bereits auf den Weg abwärts ist. Die Fadenschlaufe wird durch den Hebel zwar nach oben gezogen, aber der Faden wird von der Gegenspitze erst nach oben freigegeben, wenn die Greiferspitze fast wieder hinter der Nadel ihre Position erreicht hat. Dabei hält diese Gegenspitze den Faden recht fest und der Faden rutscht erst spät
von der Spitze und befindet sich auf dem Weg nach oben. Allerdings sollte doch meiner Meinung nach der Fadenspannhebel dabei nicht ganz oben angekommen sein in diesem Augenblick, da kein Zug auf dem Faden ist in diesem Augenblick.

Ich weiß nicht ob man das timen kann. Vielleicht geht das ja. Jedenfalls zieht der Fadenspannhebel den Faden nach oben, aber für meinen Geschmack etwas zu spät. Vielleicht gibt es ne Idee von euch dazu.

Und das Problem ist dabei zusätzlich, dass der Faden eher noch durch den Fadenspanner und die Fadenanzugsfeder gezogen wird, obwohl dieser fast zum Zerreißen gespannt ist. Anstatt von unten den Faden zu holen, weil die Gegenspitze noch nichts freigegeben hat, zieht der Fadenspannhebel eher durch die Fadenanzugsfeder und den Fadenspanner das Material. Das geht meiner Meinung nach nicht zusammen.

Bild folgt.

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Gruß der Trommelmops smile


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 14:53 
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das muß man gesehen haben

bei Pfaff-Modellen hat die Gegenspitze nicht den großen Einfluss auf die Stichbildung

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gruß dieter
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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 15:04 
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Handraddreher
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Also ich versuche krampfhaft Bilder hochzuladen. ..

Keine Ahnung warum es hakt....geht das nicht vom Smartphone?

dodgy

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Gruß der Trommelmops smile


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 15:44 
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Handraddreher
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Nun dann bleibt nur der umständlichere Umweg im Augenblick:

Denke nun erkennt man wie und was es so untenrum gibt smile Ich habe mir die augenblickliche Stellung der Welle und des Zahnriemenrades erst einmal markiert mit 'ner Reißnadel. Nur zur Sicherheit....

Die Gegenspitze kann ich nicht besser fotografieren als bereits geschehen. Die ist echt gut zu erkennen auf den Bildern.

Nun bleibt mal zu überlegen was es so alles sein kann. Zur Information: Ich verwende eine Nadel 135x5 in 1mm Stärke.

Der Faden ist ein Polyesterfaden mit der Stärke 40. Der rote Baumwollfaden war auch eine Stärke 40. Und beide funktionieren nicht. Egal wie fest ich den Fadenspanner zudrehe. Bei schlaufen unten etwas.

Das Material ist eine einfache PVC LKW Plane einlagig als Teststreifen. Wirklich nicht besonders dick.

Nun gehts an die Analyse huh


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 19:47 
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zeige bitte mal 10 cm ZZ auf deinem streifen
von oben und von unten

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gruß dieter
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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 21:03 
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Handraddreher
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Nun ich habe am Timing nur noch ein klein wenig geschraubt. Aber wirklich nur ein paar Grad den Greifer früher kommen lassen.

Es funktioniert eigentlich nun ok. Allerdings das die Gegenspitze regelrecht den Faden rüberfloppen lässt und man das

hakelige "Ruperfloppen" an der Fadenanzugsfeder auch echt sieht, ist nach wie vor merkwürdig.

Ansonsten habe ich experimentiert. 5 Lagen PVC LKW Plane übereinander genäht. Fazit es geht smile

Nur beim Verriegeln der Naht, da hat sich der Polyesterfaden immer wieder durchgerieben boewu , da der Spalt der Stichplatte zum Greifer recht eng ist. Und beim Zickzack, in der Stellung maximal Links da ist es am Engsten. Der Spalt der Stichplatte maß nur 1,5mm....Das erschien mir eindeutig zu wenig. Also einen 2mm VHM Fräser ausgepackt und die Stichplatte auf ein Maß von 2mm Spalt aufgefräst. Kann es sein dass diese Platten Irgendwie Verchromt, Vernickelt oder irgendwie anders beschichtet sind? Ich gehe mal davon aus, war jedenfalls nur mit dem guten Fräser zu bewerkstelligen.

Ich habe also einen Test mit einer geflochtenen dicken Schnur gemacht und diese auf eine PVC Plane "Aufgezickzackt"

Das Ergebnis hat mich nicht enttäuscht. Seht mal selbst: Und wenn es Verbesserungsvorschläge gibt: immer her damit smile


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Gruß der Trommelmops smile


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BeitragVerfasst: Dienstag 5. Juni 2018, 21:47 
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Edelschrauber
Edelschrauber

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Na, sieht doch super aus, Glückwunsch.. smile
(Die Stichplatten sind aus gehärtetem Stahl).

Viele Grüße, Gerd


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