Naehmaschinentechnik-Forum

Aktuelle Zeit: Freitag 20. Juli 2018, 06:16

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 30 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Juli 2017, 16:55 
Offline
Neu im Forum
Neu im Forum

Registriert: Mittwoch 26. Juli 2017, 11:30
Beiträge: 13
Zitat:
Der Nähfuß MUSS oben sein, wenn man den Faden einfädelt. Ansonsten kommt der Faden nicht zwischen die zwei Scheiben der Fadenspannung und bleibt nur noch mit viel Glück dort mal hängen.
hmmm.... ich glaub, das wars - zumindest in Verbindung mit anderer Spulenrichtung im Fuß light

Lieben Dank für eure Hilfe, ich hoffe jetzt, dass der Zustand stabil bleibt :)


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Freitag 28. Juli 2017, 07:44 
Offline
Edelschrauber
Edelschrauber

Registriert: Donnerstag 18. August 2016, 08:39
Beiträge: 536
Wohnort: Bayern
Hallo,

ich habe den Thread gerade erst entdeckt und jetzt kommt mein Senf auch noch.

Ich hatte diese Maschine und meine Tochter hat damit genäht (so im Alter zwischen 11 und 16). Ich finde die Maschine sehr gut (wenn sie noch in Ordnung ist), robust und sie näht zuverlässig und prima.

Die richtige Richtung der Spule ist auf jeden Fall wichtig für fehlerfreie Nähte.

Die Sache mit Nähfuß oben und unten beim Einfädeln und der Fadenspannung wurde ja schon geklärt.

Was mir explizit bei dieser Maschine aufgefallen ist (möglicherweise kam ich bei einer anderen noch nie auf die Idee, das auszuprobieren:)

Man sollte nie (!) mit eingefädelter Maschine aber ohne Stoff dazwischen nähen, um irgendwas zu testen.
Denn dann wickelt sich der Faden um eine "Nase" im Greiferbereich.

Das stört zwar eine Weile beim Nähen nicht unbedingt, aber wenn der Berg zu groß wird, stört's vielleicht doch irgendwann.

Das sieht dann so aus:
Dateianhang:
DSC_1413.jpg


Und sodann noch eine typische "Anfängerkleinigkeit", die gerne mal zu Fadensalat und Hängern im Greiferbereich führt:

Vor dem Losnähen Ober- und Unterfaden immer einige cm nach hinten (!) wegziehen und gegebenenfalls sogar bei den ersten 2 Stichen festhalten.

Am Ende der Naht den Stoff nach hinten (!) wegziehen und zwar dann, wenn die Nadel von unten kommend in höchster Position angekommen ist. Bzw. muss man an dieser Stelle seine Maschine auch ein bisschen kennenlernen: Es gibt Nadelpositionen, wo der Unterfaden nicht abläuft bzw. ein Stück Oberfaden unten hängen bleibt und sich dadurch am Ende der Naht Fadensalat bildet.
Da muss man einfach ein bisschen darauf achten und ein Gefühl dafür entwickeln.

Viel Spaß mit der Maschine!

LG Hummelbrummel

(PS: Solltest Du sie doch entsorgen, respektive dem Müll übergeben, hätte ich u.U. Verwendung für das Zubehör. Bei meiner war nämlich keinerlei Zubehör dabei. Ich habe sie ja einer Freundin gegeben und mit Pfaff-Füßen etc bestückt, die zum Teil auch passen, aber der Anschiebetisch und die Geradstichplatte wären natürlich so zum Vervollständigen schon noch eine feine Sache...)


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

_________________
Mutters Pfaff 362 - die Vertraute
Pfaff 260 automatic mit Tritt - die Zuverlässige
Ringschiffchen unbekannter Herkunft - das Dornröschen, schlafend
Singer 316G +15 und ihr Klon
Borletti 1102 - die für den Spieltrieb
Janome 230DC - die Neumodische


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Freitag 28. Juli 2017, 13:18 
Offline
Neu im Forum
Neu im Forum

Registriert: Mittwoch 26. Juli 2017, 11:30
Beiträge: 13
Danke für die Hinweise :)
Zitat:
Es gibt Nadelpositionen, wo der Unterfaden nicht abläuft bzw. ein Stück Oberfaden unten hängen bleibt und sich dadurch am Ende der Naht Fadensalat bildet.
Darüber bin ich offenbar auch gestolpert, ja :p
Ich hab sie ca 1x im Quartal im Gebrauch - sollte sie mich da wieder ärgern (bzw. ich alles wieder vergessen haben) ODER falls es mich zu einer Maschine zieht, die auch Leder kann, melde ich mich wegen dem Zubehör.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Freitag 28. Juli 2017, 19:02 
Offline
Moderator
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 18. Dezember 2012, 19:50
Beiträge: 4467
Wohnort: 97440 Werneck - Ettleben
Hummelbrummel hat geschrieben:
Hallo,
*****
Die richtige Richtung der Spule ist auf jeden Fall wichtig für fehlerfreie Nähte.

Die Sache mit Nähfuß oben und unten beim Einfädeln und der Fadenspannung wurde ja schon geklärt.

Was mir explizit bei dieser Maschine aufgefallen ist (möglicherweise kam ich bei einer anderen noch nie auf die Idee, das auszuprobieren:)

Man sollte nie (!) mit eingefädelter Maschine aber ohne Stoff dazwischen nähen, um irgendwas zu testen.
Denn dann wickelt sich der Faden um eine "Nase" im Greiferbereich.

Das stört zwar eine Weile beim Nähen nicht unbedingt, aber wenn der Berg zu groß wird, stört's vielleicht doch irgendwann.

Das sieht dann so aus:
Dateianhang:
DSC_1413.jpg


Und sodann noch eine typische "Anfängerkleinigkeit", die gerne mal zu Fadensalat und Hängern im Greiferbereich führt:

Vor dem Losnähen Ober- und Unterfaden immer einige cm nach hinten (!) wegziehen und gegebenenfalls sogar bei den ersten 2 Stichen festhalten.

Am Ende der Naht den Stoff nach hinten (!) wegziehen und zwar dann, wenn die Nadel von unten kommend in höchster Position angekommen ist. Bzw. muss man an dieser Stelle seine Maschine auch ein bisschen kennenlernen: Es gibt Nadelpositionen, wo der Unterfaden nicht abläuft bzw. ein Stück Oberfaden unten hängen bleibt und sich dadurch am Ende der Naht Fadensalat bildet.
Da muss man einfach ein bisschen darauf achten und ein Gefühl dafür entwickeln.

Viel Spaß mit der Maschine!

LG Hummelbrummel

(PS: Solltest Du sie doch entsorgen, respektive dem Müll übergeben, hätte ich u.U. Verwendung für das Zubehör. Bei meiner war nämlich keinerlei Zubehör dabei. Ich habe sie ja einer Freundin gegeben und mit Pfaff-Füßen etc bestückt, die zum Teil auch passen, aber der Anschiebetisch und die Geradstichplatte wären natürlich so zum Vervollständigen schon noch eine feine Sache...)


serv

tut mir leid,
aber das ist falsch
die nadel muß sogar über den oberen Totpunkt hinaus bewegt werden bis der fadenhebel auf dem höchsten punkt ist, die nadel bewegt sich sogar schon wieder minimal abwärts

nur dann ist nämlich der stich zuende und die fadenschlinge hat den greiferbereich verlassen


das wird leider immer wieder nicht beachtet und dann wird auf das Fabrikat geschimpft

_________________
gruß dieter
der mechaniker


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Freitag 28. Juli 2017, 20:48 
Offline
Neu im Forum
Neu im Forum

Registriert: Mittwoch 26. Juli 2017, 11:30
Beiträge: 13
Beruhigend, dass nicht nur ich da drüber gestolpert bin :)
Die Bedienungsanleitung lässt einen aber auch an mehreren Punkten arg im Regen stehen - da hat man wohl damals den Praktikanten rangelassen :p


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Samstag 29. Juli 2017, 12:26 
Offline
Edelschrauber
Edelschrauber

Registriert: Donnerstag 18. August 2016, 08:39
Beiträge: 536
Wohnort: Bayern
Hallo Dieter,

danke für die Richtigstellung.
ich hatte es eigentlich auch mit einer anderen Betonung gemeint:

Hummelbrummel hat geschrieben:

Am Ende der Naht den Stoff nach hinten (!) wegziehen und zwar dann, wenn die Nadel von unten kommend in höchster Position angekommen ist.
[b] Bzw. muss man an dieser Stelle seine Maschine auch ein bisschen kennenlernen: Es gibt Nadelpositionen, wo der Unterfaden nicht abläuft bzw. ein Stück Oberfaden unten hängen bleibt und sich dadurch am Ende der Naht Fadensalat bildet.

Da muss man einfach ein bisschen darauf achten und ein Gefühl dafür entwickeln. !!!
[/b


Ich hab den Umgang mit einer Nähmaschine vor über 30 Jahren in der Schule gelernt und gestalte daher das Ende der Naht seit vielen Jahren intuitiv richtig. Wenn man dann neben einem Nähanfänger steht, fragt man sich erst mal, warum da jetzt plötzlichen ein Problem ist, man muss doch bloß den Stoff wegziehen und es gab noch nie ein Problem - naja, jedenfalls nicht, solang man sich erinnert..... .
Das wichtige scheint mit zu sein, dass es da ein "richtig" und ein "zu Problemen führend" gibt und dass man an dieser Stelle ein Gefühl für seine Maschine und den richtigen Arbeitsablauf entwickeln muss. Den exakten Punkt konnte/könnte ich jetzt nicht mathematisch/physikalisch korrekt beschreiben, aber richtig machen kann ich es trotzdem und glaube, wenn man einfach drauf achtet, findet man es schon raus.
Wenn es da ein Problem gibt, ist es allerdings nützlich, zu wissen, dass man darauf achten muss.

Edit: Tippfehler

_________________
Mutters Pfaff 362 - die Vertraute
Pfaff 260 automatic mit Tritt - die Zuverlässige
Ringschiffchen unbekannter Herkunft - das Dornröschen, schlafend
Singer 316G +15 und ihr Klon
Borletti 1102 - die für den Spieltrieb
Janome 230DC - die Neumodische


Zuletzt geändert von Hummelbrummel am Sonntag 30. Juli 2017, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sonntag 30. Juli 2017, 06:44 
Offline
Neu im Forum
Neu im Forum

Registriert: Mittwoch 26. Juli 2017, 11:30
Beiträge: 13
Zitat:
dass es da ein "richtig" und ein "zu Problemen führend" gibt und dass man an dieser Stelle ein Gefühl für seine Maschine und den richtigen Arbeitsablauf entwickeln muss.
allerdings. Ich hätte jetzt die Maschine in die Tonne gekloppt, weil ich sie für defekt gehalten hätte. So ein Forum da wirklich äußerst hilfreich rauch


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. August 2017, 06:42 
Offline
Neu im Forum
Neu im Forum

Registriert: Mittwoch 26. Juli 2017, 11:30
Beiträge: 13
Rückmeldung:
Sie läuft wunderbar, wenn man die Dinge beherzigt, die hier zu lesen sind.
Vielen Dank ans Forum, ich hätte schon fast eine einwandfreie Maschine zum Müll geworfen und habe nebenher viel gelernt.#

mx


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. August 2017, 08:22 
Offline
Greiferpolierer
Greiferpolierer
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 4. Mai 2017, 13:57
Beiträge: 406
Wohnort: unten links
Mir gelingt es auch nicht immer am Ende der Naht den Richtigen (Zeit)Punkt zu erwischen, an dem der Stoff "frei" ist. Ich spiele dann, nachdem ich die Nadel hoch genommen habe, ein bisschen mit dem Handrad, bis sich der Stoff befreit, und ich ihn abschneiden kann.

rolleyes

_________________
Ok... - sagen wir mal so... ich will es auf max. 3 (drei) Stück begrenzen boewu

Pfaff 1214 (Alltagsmaschine); Bernina KL117; Bernina 117L - Asyl haben: (neben zwei weiteren 117er) Bernina Favorit und Pfaff 130 Alpina... ich bevorzuge grüne Maschinen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. August 2017, 09:42 
Offline
Edelschrauber
Edelschrauber
Benutzeravatar

Registriert: Montag 23. Januar 2017, 15:15
Beiträge: 3496
Wohnort: Bremerhaven
Mit meinem heutigen Stand frage ich mich eh: Wieso kauft man sich überhaupt neue Maschinen? Aber nicht jeder traut sich, seine alte Maschine selbst wieder fit zu machen- und eine Reparatur scheint erst mal teuer. Hätte ich gewusst, was die alten auf dem Kasten haben, hätte ich mit dem Plastikkram gar nicht erst angefangen. Seufz - aber man lernt ja nie aus ...

_________________
... näh wie du dich fühlst ...
alte schwarze Ladies, Meister, Special Interest: Zierstiche - Bernina, Gritzner, Elna, Pfaff, Adler, Anker, Phoenix, Haid & Neu, ... oh man, ich brauch ne Therapie
Bild


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 30 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
*Impressum & Datenschutz
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de