Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Dienstag 13. September 2016, 22:27 
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... mal wieder in einen zugespitzten Fachbereich, Aufgrund der vermutlich gebündelten Expertise, welche er in euren Gefilden erhofft zu finden!

Zwar werde ich selbst vmtl. Nähmaschinen nicht mit dem Herz betrachten, wie es den Schein bei einigen Usern hier erweckt, doch auch mich packte mit mehr Kenntniss über die Einzelheiten, selbstverständlich der technokratische Eifer, die nach meinen eigenen Parametern bestimmte, bestmögliche Komposition in der verfügbaren Maschinenwelt herauszusuchen.

Nun, um etwas konkreter zu werden:
Ich habe immer wieder neuartige Bastelideen, weshalb es gerade dazu kommt, dass ich mich mehr in´s Spiel um die Systematik Nähen und darüber hinaus in das übergeordnete Gesamtthema einarbeiten wollte.
Beginnend mit der Fasertechnik bis hin zur aktuellen Verarbeitungsstufe: Dem herstellen von räumlichen gebilden mittels Nahtverbindung von Flächengebinden.

Nun erstellte sich während der letzten Tage mein kleines Nachschlagewerk, da ich mittels meiner Recherche kein digital frei verfügbares Produkt in der umfangreichen Ausarbeitungstufe auffinden konnte.
Nach Fasertechnik, Bindungslehren und dem Vorgreiffen zur Veredelung,
ergänzt sich mein Dokument langsam um den Punkt "Anschaffungen" mit dem Unterpunkt Erstanschaffung. Ein Thema darin, ist selbstverständlich auch die erste Nähmaschine.


Weshalb ich Suche: Der Grund ist geleitet vom typischen "Make Your Own Gear" Outdoorenthausiast. Ihr kennt es: Was Ihr sucht, gibt es nie ...

Rein von den Recherchewegen und meinem Startpunkt war ich meiner Meinung leider in der vorgeprägten Haltung zu der Maschinenauswahl: In den unversierteren Mileus wird oft die "Industrienähmaschine" Pfaff 362 Automatic hochgelobt.

Nach einem nun doch längerem Rechercheweg, getrieben durch die Nähmaschinentechnik, Aufbauarten, ja gar Sticharten von denen ich nicht wusste, kam ich Glücklicherweise an ein halbwegs gutes Nachschlagewerk: Dem Nähmaschinen Verzeichnis.
Durch pure Datenblätter war zwischenzeitlich eine Begeisterung an den Maschinen von Singer (411G und 432G) gegeben, bin ich nun aber unerwarteter Weise wieder zum Kompromiss Pfaff 36X Serie zurück - nachdem ich dort zwischenzeitlich an der 1071 und der 12XX Serie aufgrund des IDT interessiert war. Für meinen Zweck aber leider ein K.O. Kriterium: Die Nylon Zahnräder.

Nun - Ideal ist bisher keine Maschine welche ich gefunden habe, aber als erste Primärnähmaschine erfüllt sie die meisten meiner Prioritäten:

• Robust – Vibrationsarm durch Schweres Gewicht – Präzise Vollmetall Innerein!
• Minimum Geradestich – Zick Zack Stich.
• Rückwärtsgang
• Ersatzteile Markt Verfügbarkeit!
• Diverse Nähfüßchen, auch für Reißverschluss
und etwas, was man selbst bei den Singer der 4XX Serie vermisst:
• auf Fußpedalantrieb Umrüstbar.



Warum? Ich wollte unabhängig von Elektrik oder Elektronik sein und als kompletter Näheinsteiger eine Erstmaschine, welche ich trotz meines noch sehr jungen Alters, weitervererben kann. Sie sollte soviel wie möglich Luxus bieten, auch wenn ich erahnen kann, dass der wirklich Arbeitserleichternde Luxus in dieser Generation, und rein mechanisch gelöst, nicht vorhanden ist.

Da auch beim nicht aktiven Betreiben einer Nähmaschine für diese immer mal Bedarf im Haushalt ist, hoffe ich eine gute Wahl zu treffen.

Klingt nun für den Profi vielleicht nicht danach, dass man sich auf die Pfaff 36X Modelle einschießen müsste, aber als Neuling kenne ich zu wenige Spezial Derivate und fühlte mich mit einer Woche Auseinandersetzungsphase welches Produkt nun in´s Haus kommt langsam genötigt zu entscheiden.

Nun, der Einstieg beginnt auch gerade heute: So habe ich eine Pfaff 60 mit Pfaff Unterschrank und integriertem Fußbedal für nur 20€ gefunden, und trotz des hochpreisig angesiedelten Markt eine Pfaff 362 (keine Automatic, kommt mit allen orig. Nähfüßen, Fußpedal, als Koffermaschine mit Freiarm und Anklapptisch) für 180€ erstanden. Auf den tatsächlichen Zustand werde ich gespannt sein, und freue mich eigentlich sogar schon auf die direkte "Demontage" beim Erhalt und der Schrittweisen Inbetriebnahme durch mich lol

Und während ich die Welt der Textilien nun genauer erkunde, möchte ich mir im Forum einen fundierteren Kenntnisstand anlesen, worauf ich beim der nächsten Anschaffung Priorität lege.


Genug für´s erste, oder?


Als Post Scriptum an den Administrator: Darf ich die Öffentlichkeit zu ihrer Meinung über den Mailprovider fragen mx ?


Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 06:36 
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Edelschrauber
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Was für Materialien willst Du denn nähen und was für eine Fadenstärke brauchst Du? "OWN GEAR" kann alles und nichts sein. Ich würde mich vermutlich zunächst mal vom Gedanken der grauen Pfaff "Elefanten" und sonstigen Haushaltsmaschinen frei machen, wenn man schwerere Materialien nähen möchte und mich etwas in Richtung Handwerker- oder Industrienähmaschinen orientieren.

Ich würde z.B. eine Pfaff 138 vorschlagen oder eine Singer 20U bzw Pfaff 114. Letztere sind baugleich. Die Pfaff 114 gab es aber früher auch in einer anderen Form - ähnlich der Dürkopp 252, die wäre evtl auch eine Option. Diese Maschinen lassen sich alle mit Motor und Tretgestell betreiben. Alle Maschinen haben einen recht breiten Transporteur, was bei schweren und groben Materialien von Vorteil ist.

Ohne Markenklüngel in die Waagschale zu werfen und wenn man keine Hutschi-Dutschi Zierstiche braucht, würde ich vermutlich zur Pfaff 114 oder Singer 20U greifen. Nähfüße und Teile sind an sich kein Problem.

Oder - wenn man etwas Vintage mag kann ich aus Erfahrung die Singer 307G2 empfehlen. Ersatzteillage ist aber etwas schwierig ABER es passen z.B. diverse Transporteure und Nadelplatten von Singer 457, 20U, 107W usw. Der große Vorteil bei Singer im allgemein ist dass man oft Teile anderer Maschine untereinander tauschen kann und Singerteille für Industrie / Handwerkermaschinen gibt es gut und günstig z.B. bei College Sewing in England.

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Mit'm Öl nich sparsam sein!

--- Singer 111G156 - Singer 307G2 - Singer 29K71 - Singer 133K3 - BUSMC / DVSG 6HM - Singer 34K S.V. 5 - Singer 212G141 - Singer 45D91 - Singer 132K6 - Singer 108W20 - Singer 107W1 ---


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 07:07 
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Edelschrauber
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Hallo und herzlich willkommen!
GuestNo1 hat geschrieben:
Aufgrund der vermutlich gebündelten Expertise, welche er in euren Gefilden erhofft zu finden!
Wenn nicht hier, wo sonst biggrin

GuestNo1 hat geschrieben:
Beginnend mit der Fasertechnik bis hin zur aktuellen Verarbeitungsstufe: Dem herstellen von räumlichen gebilden mittels Nahtverbindung von Flächengebinden.
Klingt sehr theoretisch. Wenn du schreibst, welche Flächengebinde du zu einem großen Ganzen verbinden möchtest, können wir konkrete Tipps zur Maschinenwahl geben.

GuestNo1 hat geschrieben:
Für meinen Zweck aber leider ein K.O. Kriterium: Die Nylon Zahnräder.

Nun - Ideal ist bisher keine Maschine welche ich gefunden habe, aber als erste Primärnähmaschine erfüllt sie die meisten meiner Prioritäten:

• Robust – Vibrationsarm durch Schweres Gewicht – Präzise Vollmetall Innerein!
• Minimum Geradestich – Zick Zack Stich.
• Rückwärtsgang
• Ersatzteile Markt Verfügbarkeit!
• Diverse Nähfüßchen, auch für Reißverschluss
und etwas, was man selbst bei den Singer der 4XX Serie vermisst:
• auf Fußpedalantrieb Umrüstbar.

Nun, die 362 ist weder Vollmetall - mindestens zwei Kunststoffzahnräder sind verbaut - noch mit einfachen Mitteln auf Tretantrieb umrüstbar.
Die Singer 4xx gab es auch mit Tretantrieb, die Pfaff 362 m.W.n. nicht.
Abgesehen davon finde ich z.B. die Singer 411 zwar toll, aber ich würde diese feine, superleichtlaufende und relativ filigrane Maschine nicht bei Outdoormaterialien einsetzen wollen.

Apropos outdoor: Der Tretantrieb setzt einen Tisch mit Tretmechanik und entsprechenden Ausmaßen und Massen voraus. Solange ich nur im eigenen Garten nähe, ist das kein großes Problem, aber unterwegs wären Maschinen mit Tretkurbelantrieb "etwas" praktischer. Die gibt es komplett mit Koffer schon deutlich unter 20 kg und die Teile nähen durch die meist sehr robuste Bauform alles weg, was unters Füßchen passt, also aufeinander geschichtete Flächengebinde bis knapp 7 mm Stärke.

Mein erster Tipp wäre auch eine Pfaff 138 oder 38 gewesen. Meine beiden waren mit Tisch auch nicht (viel) teurer als deine Pfaff 60, sind aber eine ganz andere Gewichtsklasse.
Die 60 ist eine gute Maschine für Einsteiger, da sie superleicht läuft und mit Tretantrieb viel mehr Spaß macht als die Zickzack-Pfaffen, die nach der 130 kamen (230, 260 usw.), für richtig dickes Zeug ist sie aber ungeeignet.

Im Bereich der Outdoormaterialien schätze ich, dass 95% +x Geradstich und 5% -x Zickzack verwendet werden, da sehe ich Null Bedarf für irgendwelche Zierstiche.

So, genug für den Anfang von meiner Seite...

Gruß
Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 07:15 
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Edelschrauber
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Das Thema Antrieb - alternativ mit Tritt oder mit Motor -- lässt sich bei fast allen Maschinen bis in die Siebziger-Jahre-Modelle realisieren. Allerdings werden in allen Maschinen dieser Zeit erste Kunststoff-Arten Verwendung finden, deren Langzeitverhalten und Öl-Resistenz damals noch nicht ganz abgeklärt waren. (Weshalb manche Hersteller u.a. auch Pfaff stille Rückrufe machten) In Folge wird man das nicht ausschließen können, zumal damit auch ein Sanftlauf erreicht werden konnte. Hohes Gewicht allein hat somit nicht zwangsweise mit Sanftlauf zu tun - insofern verstehe ich die Forderung des hohen Gewichts als Kriterium nicht.

Es kommt immer noch darauf an, wozu man die Maschine nutzen will, welche Stichbreiten / Stichlängen, Durchstichskraft, Stichzahl usw. notwendig sind.

In jedem Fall ist die Pfaff 3xx keine Industriemaschine - wobei die Frge erlaubt sein darf: Eine Industriemaschine ist zumeist ein schneller Spezialist, während die Haushaltsmaschine ein Eierlegendes Wollmilchschwein sein muss, um von der Gardine bis zum Ledergurt alles verwursten zu können.

Im Umfang der Maschinen der Fünfziger-Siebziger Jahre könnten fast alle Maschinen benannt werden, jede hat Vor und Nachteile. Bei den Pfaffen hätte man den Vorteil der Verbreitung und Häufigkeit im Angebot. Dadurch gibt sich - je nach Modell auch entsprechende Nachfrage im Markt - nicht immer sind die selbst häufigen Angebote mancher Maschinen im Markt tatsächlich bezahlte Preise - für Viele scheint alles über 50 Jahre "antik" zu sein und wird als Rarität bezeichnet - obwohl z.b. die Pfaff 30 oder 130 ein "Massenprodukt" sind - d.h. hier können selbst kleine. gewöhnliche Ersatzteile wie Spulen oder Spulenkapseln teilweise gewichtige Anhängsel haben und billiger sein als das filetierte Ersatzteil. Und eine Pfaff 362 zu 180€ als Nicht-Automatik ist m.E. kein Schnäppchen. Wobei "Automatik" sich eigentlich nur rein auf Zierstiche bezieht, die sich mechanisch aus der Kombination von Stichbreite und -Länge ergeben - selbst mit Geradstich kann man sticken, wenn man es kann.

Die Frage des Tretens als Alternative setzt in jedem Fall den Tisch/Schrank voraus - der dann auch "geeignet" sein muss.

Als ein wichtiges Kriterium könnten aus meiner Sicht eher der innere Antrieb angesehen werden: Schnurketten/Kunststoff-riemen haben (u.a. auch wartungsabhängig z.B. öldurchtränkt) die Zeit nicht unbeeinträchtigt überstanden bzw. gar nicht. Und für manche per se tolle Maschine gibt es keine Zahnriemen bzw. ähnliche Antriebselemente mehr.

So -nun dürften alle Klarheiten beseitigt sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 12:33 
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Edelschrauber
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Ich denke das mit den Schnurketten und Öl sollte man etwas differenziert betrachten. Ich weiß ja nicht was Pfaff als Materialien für Schnurkettenstränge bei den Haushaltsmaschinen verwendet hatte aber die Schnurketten, die ich bisher in Dürkopp, Singer, CLAES usw. Industrienähamschinen vorgefunden habe, waren allen eigentlich durch die Bank olig bzw. ölgetränkt und es hat Ihnen nicht geschadet. Wenn Paff bei den Grauen Elefant Nähmaschinen Material mit hohem Kunstfaseranteil verwendet hat, dann ist die Schnurkette sicherlich anfälliger für Öle - vor allem, wenn man die falschen Öle verwendet hat.

Wenn ich das Material der "Industrie Schnurketten" richtig einordnen kann, dann ist es eine Naturfaser, was genau weiß ich nciht aber ich tippe auf Baumwolle, Hanf oder Leinen oder ähnliches und das scheint sehr resistent zu sein.

Die modernen Zahnriemen sind, soweit ich weiß, zumindest bei Industrienähmaschinen, aus NBR / EPDM gefertigt und das ist unempfindlich gegen Öle usw.

Das sind aber nur meine Gedanken zu Schnurketten & Co. wink

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 15:27 
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Zitat:
durch die Bank olig bzw. ölgetränkt und es hat Ihnen nicht geschadet


das habe ich auch vielfach beobachtet

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allerlei schwarze und graue Pfaffs, 2 schwarze Gritzners, 1 grüne Husquarna, 1 moderne, mechanische Bernina, 4 Phoenix Universa 249, 1 Leder-Adler und dann noch 1 kaputte FREIA ... mehr brauche ich eigentlich nicht zum glücklich sein tongue


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 20:09 
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heart -lich Bild im Forum

wenn du dir eine pfaff 362 angeschafft hast, hat diese Maschine zwangsläufig nadelhochstellung und das setzt motorbetrieb voraus

im übrigen passen unter das füßchen einer pfaff 1071 oder 1171 mehr material drunter und dieser IDT ist bei nahtübergängen einfach unschlagbar

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Samstag 17. September 2016, 19:11 
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Hallo,

ja super in welche Richtung sich das Thema von alleine schon entwickelt! Gerne mehr Kreuz und Quer Gedanken von euch, speziell Maschinenmodelle erwähnen hilft mir aktuell - da das Nähmaschinen Verzeichnis scheinbar an seine Informationsgrenzen stößt inden es nicht alle Modelle Namentlich gelistet hat.

@adler
Zitat:
Was für Materialien willst Du denn nähen und was für eine Fadenstärke brauchst Du? "OWN GEAR" kann alles und nichts sein. Ich würde mich vermutlich zunächst mal vom Gedanken der grauen Pfaff "Elefanten" und sonstigen Haushaltsmaschinen frei machen, wenn man schwerere Materialien nähen möchte und mich etwas in Richtung Handwerker- oder Industrienähmaschinen orientieren.


Zu Anfang werden es vornehmlich noch dünne Stoffe sein: Mein erstes Nähprojekt zum testen wird ein abgestepptes Quilt für den Einsatz im an meiner Hängematte. Dazu werde ich Polyester Gewebe, vmtl. um die 60 den stark, welches ich hier von alten Schlafsäcken entnehmen will. Aktuell also nur 2-4 Lagen 60den, eng gewebt. Später wird im schlimmsten Fall wohl Leder vernäht, oder sehr dicht gewebte Gurtbänder aus Kunststofffasern und ähnliches.

An Nadeln hab ich als Maschinennäh-Neueinsteiger einfach mal von R bis SUK, in 60 bis 100, teils 110, durchweg alle zum probieren bestellt. Garn habe ich leider das von mir gewünschte von Coats in Deutschland nicht gefunden, daher habe ich in günstigen Gebinden nur Astmann 120 Polyesterfilament hier und die Tage dürfte noch 150er Coats Epic eintrudeln. Da ich keine 300 oder 1000m Rollen, sondern direkt 5000er haben möchte, bzw. zumindest den Preis/m auch in kleinen Rollen, haben wollte fand ich bisher kaum gewünschte Produkte.
Vor allem das Thema Garn / Nadeloption hat mir in der Theorie schwer zugesagt, weshalb ich erstmal zu Coats Epic Polyester-Multifilament Garnen greifen wollte von wie erwähnt 80 bis 180 Stärken, um einfach mal selber Vorort alle Kombinationen von Garn/Nadel/Einstellungen zu den mir gegeben Stoffen teste, und dies mit allen neuen Stoffarten künftig wiederhole.

Zitat:
Ich würde z.B. eine Pfaff 138 vorschlagen oder eine Singer 20U bzw Pfaff 114. Letztere sind baugleich. Die Pfaff 114 gab es aber früher auch in einer anderen Form - ähnlich der Dürkopp 252, die wäre evtl auch eine Option. Diese Maschinen lassen sich alle mit Motor und Tretgestell betreiben. Alle Maschinen haben einen recht breiten Transporteur, was bei schweren und groben Materialien von Vorteil ist.


Das mit dem Transporteur klingt direkt einleuchtend und muss mit auf die Liste an Abwägungen, danke dafür! Bezüglich der Maschine wollte ich zu anfang keinen Schnellnäher, vor allem aber aus dem Grund das ich dachte Geradestich und ZickZack Stich können zu wollen, und mir 2 seperate Schnellnäher jetzt erst mal nicht in meine Erstgefühl passten. Vor allem da ich die Preise bei den ersten Blicken ähnlich angesiedelt gesehen habe, und nicht unbedingt 400€ für die Maschinen investieren wollte, worauf dann noch das Zubehör käme, ggf. unterschiedliche Nadelsysteme und und und.

Wenn ich dort ein besseren Überblick habe was ich benötige, was realistisch etwas kosten darf, worauf ich zu achten habe und ähnliches, wird sich das aber sicher bald in die Richtung entwickeln! Die Pfaff 138 und Dürkopp 252 habe ich sogar schon mal gesehen im Netz, ich denke durch deinen Anreiz schau ich mir die noch mal explizier an!



Zitat:
Ohne Markenklüngel in die Waagschale zu werfen und wenn man keine Hutschi-Dutschi Zierstiche braucht, würde ich vermutlich zur Pfaff 114 oder Singer 20U greifen. Nähfüße und Teile sind an sich kein Problem.


wink Keine Zierstiche nötig, und Markentechnisch fände ich Singer sogar interessant - so als historischer "Erfinder"! Dahingehend bin ich aber auch für eine Juki oder ein russisches Modell offen.

Zitat:
Oder - wenn man etwas Vintage mag kann ich aus Erfahrung die Singer 307G2 empfehlen. Ersatzteillage ist aber etwas schwierig ABER es passen z.B. diverse Transporteure und Nadelplatten von Singer 457, 20U, 107W usw. Der große Vorteil bei Singer im allgemein ist dass man oft Teile anderer Maschine untereinander tauschen kann und Singerteille für Industrie / Handwerkermaschinen gibt es gut und günstig z.B. bei College Sewing in England.


Dein Beitrag entwickelt sich für mich mit: Vintage klingt gut - ich prüfe das mal :)


Hallo @det
Zitat:
Klingt sehr theoretisch. Wenn du schreibst, welche Flächengebinde du zu einem großen Ganzen verbinden möchtest, können wir konkrete Tipps zur Maschinenwahl geben.

Da hat jemand einen guten Kernpunkt erwischt :) Nun, zu Anfang vorallem Gewebe, aber einer meiner Intuitionen das Nähen zu umschließen, war mein Interesse an der Herstellung von Edelhaar Maschenwaren welche ich am Wünschenswertesten auch mittels "perfekter Masche" verbinde, also wie eine nicht existente Naht. Fast wie aus einem Teil gestrickt? Der passende Terminus fehlt mir noch.

Zitat:
Nun, die 362 ist weder Vollmetall - mindestens zwei Kunststoffzahnräder sind verbaut - noch mit einfachen Mitteln auf Tretantrieb umrüstbar.


Die Umrüstung zum Tretantrieb war mir aus an-gelesenen Informationen insofern möglich, das ein Handrad über den Maschinenkorpus hinaus steht, welches bspw bei einer Singer 401/411/432G nicht danach aussah und möglich sei? Aber ja, um einen Riemen, welcher in irgendeiner Form eine Verzahnung aufweißt, auf dem aktuellen Handrad unterzubringen sehe ich natürlich auch nur den Weg der Modifikation. Der Gedanke kam aus dem Anlass, dass ich in vielen Bereichen gerne elektrisch Autark bin, von daher ist der praktische Alltagsbetrieb sicherlich unter Spannung, es soll aber auch anders genutzt und geübt werden können.

Zuden Kunststoffzahnrädern: Das hatte ich dann entweder nicht korrekt recherchiert oder falsch abgespeichert, aber eigentlich sollte dies wirklich ein Kaufgrund werden. Nun hatte ich schon zugeschlagen, bevor ich deine Info gelesen habe - und seither begegnet es mir in jedem englisch sprachigem Video über das Modell, sogar dass ich eines von der Zick Zack Automatik direkt unter dem Gehäusedeckel erkenne... Ou man... Meines sieht zwar nach erster Inspektion in Ordnung aus, aber wenn es möglich wäre würde ich diese gerne gegen alterungsunabhängigeres Material wechseln :(



Zitat:
Apropos outdoor: Der Tretantrieb setzt einen Tisch mit Tretmechanik und entsprechenden Ausmaßen und Massen voraus. Solange ich nur im eigenen Garten nähe, ist das kein großes Problem, aber unterwegs wären Maschinen mit Tretkurbelantrieb "etwas" praktischer. Die gibt es komplett mit Koffer schon deutlich unter 20 kg und die Teile nähen durch die meist sehr robuste Bauform alles weg, was unters Füßchen passt, also aufeinander geschichtete Flächengebinde bis knapp 7 mm Stärke.


Meine Nähmaschine benötige ich nur statinör, weshalb ich den Tisch mit der Tretmechanik von Pfaff oder Singer in einer alten Gussvariante in Aussicht genommen habe. Bei der Pfaff 60 welche ich erstehen wollte ist einer bei, aber mir stände auch die Option auf eine alte Singer mit Gusseisenerem Tisch für 40€ in der Umgebung, weshalb ich diese wohl mal betrachten gehen werde.



Zitat:
Mein erster Tipp wäre auch eine Pfaff 138 oder 38 gewesen. Meine beiden waren mit Tisch auch nicht (viel) teurer als deine Pfaff 60, sind aber eine ganz andere Gewichtsklasse.
Die 60 ist eine gute Maschine für Einsteiger, da sie superleicht läuft und mit Tretantrieb viel mehr Spaß macht als die Zickzack-Pfaffen, die nach der 130 kamen (230, 260 usw.), für richtig dickes Zeug ist sie aber ungeeignet.

Im Bereich der Outdoormaterialien schätze ich, dass 95% +x Geradstich und 5% -x Zickzack verwendet werden, da sehe ich Null Bedarf für irgendwelche Zierstiche.

So, genug für den Anfang von meiner Seite...

Gruß
Detlef


Die 138er soll man also für ca. 20€ finden? Die 138er fand ich bisher glaube ich für um die 150€, aber wenn ich diese mal günstig mitnehmen kann probier ich es.
Bzgl. der Stichart weiß ich zwar nicht wie oft der ZickZack vorkommt, aber da ich diesen ja zwangsweise geplant habe auch Versäumen zu nutzen, wird das mindestmaß wohl dies. Obendrauf schau ich mal wie oft der wirklich vorkommt in meinen Anwendungsbereichen.


Zitat:
Das Thema Antrieb - alternativ mit Tritt oder mit Motor -- lässt sich bei fast allen Maschinen bis in die Siebziger-Jahre-Modelle realisieren. Allerdings werden in allen Maschinen dieser Zeit erste Kunststoff-Arten Verwendung finden, deren Langzeitverhalten und Öl-Resistenz damals noch nicht ganz abgeklärt waren. (Weshalb manche Hersteller u.a. auch Pfaff stille Rückrufe machten) In Folge wird man das nicht ausschließen können, zumal damit auch ein Sanftlauf erreicht werden konnte. Hohes Gewicht allein hat somit nicht zwangsweise mit Sanftlauf zu tun - insofern verstehe ich die Forderung des hohen Gewichts als Kriterium nicht.


Technische Errungenschaft war in jedem Teilbereich der Konstruktion schon immer indiziert durch Gewichtseinsparung, aber eben genau weil es auf dieser kritischen Schwelle der frisch aufblühemenden Kunststoffindustrie kam, wusste man noch nichts zu den Nachteilen. Da ich Kunststoff aufgrund seiner Nachteile vor allem in mechanisch beanspruchten Stellen, bzw. hochbelasteten Stellen, vor allem im Bezug auf die Standzeit, Berufsbedingt schon nicht vertrauen schenken kann - dachte ich mir das für eben Apparate dieser Ära eine gute Verallgemeinerung ist: Nimm Metall, indiz dafür, hohes Gewicht. Zudem kommt eine gewissen kompensation von Schwingungen/Vibration durch schlichte Masse und deren physikalischen Symptome.
Kurz gesagt kenne ich das real schwache Glied der Kette nicht und die einzelnen Errungenschaften dieser Industrie und somit das allgemeine Gefühl "was wichtig ist" in der Konstruktion.
Vll. relativiert sich künftig ja doch diese Forderung.


Es kommt immer noch darauf an, wozu man die Maschine nutzen will, welche Stichbreiten / Stichlängen, Durchstichskraft, Stichzahl usw. notwendig sind.

Zitat:
In jedem Fall ist die Pfaff 3xx keine Industriemaschine

Das selbe wollte ich mit der Unterstreichung auch herausstellen ;)

Zitat:
wobei die Frge erlaubt sein darf: Eine Industriemaschine ist zumeist ein schneller Spezialist, während die Haushaltsmaschine ein Eierlegendes Wollmilchschwein sein muss, um von der Gardine bis zum Ledergurt alles verwursten zu können.


Oben nannte ich aus anderem Grund schon weshalb die spezialisierte Maschine eher nicht meine erste Wahl geworden ist,
sodass ich mit der eher lernfreundlicheren Maschine mit Multitalent (Gerade + ZZ Stich) beginnen wollte.

Zitat:
Im Umfang der Maschinen der Fünfziger-Siebziger Jahre könnten fast alle Maschinen benannt werden, jede hat Vor und Nachteile. Bei den Pfaffen hätte man den Vorteil der Verbreitung und Häufigkeit im Angebot. Dadurch gibt sich - je nach Modell auch entsprechende Nachfrage im Markt - nicht immer sind die selbst häufigen Angebote mancher Maschinen im Markt tatsächlich bezahlte Preise - für Viele scheint alles über 50 Jahre "antik" zu sein und wird als Rarität bezeichnet - obwohl z.b. die Pfaff 30 oder 130 ein "Massenprodukt" sind - d.h. hier können selbst kleine. gewöhnliche Ersatzteile wie Spulen oder Spulenkapseln teilweise gewichtige Anhängsel haben und billiger sein als das filetierte Ersatzteil.


Mit der Aussage triffst Du sehr was ich mir als Quereinsteiger schon denke: Nun finde ich 20€ für eine Pfaff 60 vll. sogar spott-billig, dafür das ich aus einem Hobbybereich komme indem ich bereit bin für einen 100g Titaniumbecher 150€ + Steuern + Zoll + Importarbeit + die Gewissensbelastung was ich damit für einen Umwelteinfluss verursachte, hinzunehmen. Daher halte ich für eine "antike" Maschine von 1900-1950 auch 100€ für definitiv mehr als angemessen.

Zitat:
Und eine Pfaff 362 zu 180€ als Nicht-Automatik ist m.E. kein Schnäppchen. Wobei "Automatik" sich eigentlich nur rein auf Zierstiche bezieht, die sich mechanisch aus der Kombination von Stichbreite und -Länge ergeben - selbst mit Geradstich kann man sticken, wenn man es kann.


Schau: Das ist Deine Meinung da Du noch die 50€ Pfaff 362 Automatik im Bestzustand von einer wirklich Nähbegeisterten Familie kennst welche im guten Zustand abgegeben werden. Der Markt für Menschen wie mich sieht aktuell so aus, das 50% der gewerblichen Anbietern behauptet es sei eine Industrienähmaschine, diese ohne gewechselte Kondensatoren, schlicht gereinigt für 200-450€ erfolgreich anbieten. Kunde, welche freiwillig 250€ und mehr für gebrauchte, hässliche Maschinen bieten. Nun kommt z.T. meinerseits wieder zum tragen: Da ich für andere Hobbys deutlich mehr zahle, und bspw. für einen kleine Druckluftpumpe schon 170€ zahlen muss, sehe ich den Gegenwert der Maschine nicht im Alter, und ob diese schon ihren Kaufpreis amontisiert hat, sondern darin was sie mir Ermöglicht zu tun. Und für 180€ kann ich nun Nähen: Wunderbar!
Wobei der Schein schon trügt. Auch meine 180€ Maschine vom Händler ist bitter: So sieht es danach aus, dass die automatische Einfädelung "fehlt". Noch bin ich kein Profi, aber für mich sieht das schwer beim zerlegen danach aus, dass ich mehr als nur das Handrad, erstmal nicht zum Bewegen der Mechanik nutzen sollte!

Schon defekte werden heutzutage vom Markt einfach für um die 100€ gehandelt, da das Fußpedal schon 50€ Wert und dies und jenes...

Wenn man unendlich viel Zeit hat, sicher: Dann findet man auch einen Porsche 911 ab und zu in einer Hinterhof Garage auch mal für 15.000 anstatt 60.000 €, aber wenn ich kein Porsche Kenner bin, schaff ich es wahrscheinlich nicht diese Garage ausfindig zu machen, geschweige denn wüsste ich was vor mir steht selbst wenn ich es sehe.

Insofern die "Nähmaschinen Technik Szene" mal etwas gegen den allgemeinen Irrglauben tun möchte: Man könnte publizieren, dass der Markt verschwommen ist und von vielen Gierigen Fischen besetzt. Wenn Ihr eine Alternative, bspw. ein aktiven Forenmarktplatz mit 50€ 362er welche TOP sind anbieten könnt, werden vll. mehr dem folgen. Bis dahin gilt: Wohnungsentrümpler welche einen Fund machen und Googlen sehen nur "Industrie" und "Modell 362 = 362 €", weshalb diese gehypten Maschinen wohl länger so teuer bleiben werden.
Aber nicht schlimm, jeder der noch 1 Woche mehr recherche als ich investiert, käme vll. doch dazu eine 138, 38, 130 oder Singer oder Dürkopp oder oder oder anzuschaffen, wodurch er diesem Prozedere entgeht.

Hallo @Dieter

Zitat:
wenn du dir eine pfaff 362 angeschafft hast, hat diese Maschine zwangsläufig nadelhochstellung und das setzt motorbetrieb voraus


Insofern die elektrik das noch zulässt, oder? :D Die Nadelhochstellung muss ich ja nicht nutzen, daher wäre ein manueller Betrieb doch nicht ausgeschlossen, oder?
Zitat:
im übrigen passen unter das füßchen einer pfaff 1071 oder 1171 mehr material drunter und dieser IDT ist bei nahtübergängen einfach unschlagbar


Ein Maschine mit Obertransport wird sicher folgen, lese ich nämlich die oft zitierten Vorteile bei den dünnen und elastischen Stoffen... Mhhhh biggrin

Danke euch für die vielen Antworten noch mal, es war schon zu viel um alles fix zu beantworten.
Nun werde ich dann aber mal den Pfaff Bereich des Forums aufsuchen und nach zerlegten Maschinen suchen: Denn es kommt mir vor als fehlt ja wie erwähnt Teile in meiner Maschine, weshalb ich mich noch nicht traue sie zu testen. Mehr Infos aber im dementsprechenden Bereich.


Howdy für den Moment


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Samstag 17. September 2016, 21:58 
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Edelschrauber
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GuestNo1 hat geschrieben:
Zuden Kunststoffzahnrädern: Das hatte ich dann entweder nicht korrekt recherchiert oder falsch abgespeichert, aber eigentlich sollte dies wirklich ein Kaufgrund werden. Nun hatte ich schon zugeschlagen...
Mach dir wegen der Zahnräder keinen Kopp, die sind sehr haltbar - da kenne ich bei Singer, Riccar, Privileg und Adlerette einige Modelle, da springt man vor Freude in die Luft, wenn man mal ein intaktes Exemplar erwischt, während bei den Pfaffen defekte Zahnräder die absolute Ausnahme sind.

GuestNo1 hat geschrieben:
Die 138er soll man also für ca. 20€ finden? Die 138er fand ich bisher glaube ich für um die 150€, aber wenn ich diese mal günstig mitnehmen kann probier ich es.
Man findet sie sogar zu verschenken an Selbstabholer, einfach hier im Forum aufmerksam mitlesen, unsere eifrigen ebay-Agent(inn)en finden die Schnäppchen und - das ist nicht selbstverständlich - geben die Infos weiter.

Meine 138 hat keinen Motor, musste mit Tisch aus dem 1. OG heruntergetragen werden und war als Pfaff 130 inseriert.
Sie braucht auch noch etwas Pflege, da der Stichlagensteller festsitzt.

Wenn du Zeit hast, wird die schon eine passende Maschine für kleines Geld zulaufen, wenn du es denn willst.

Gruß
Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Gast verirrt sich...
BeitragVerfasst: Sonntag 18. September 2016, 06:12 
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Edelschrauber
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Es kann auch durchaus interessant sein verschieden Maschinen zu testen - oft ist der Weg ein Teil des Ziels und man lernt so einiges dazu. Die eine perfekte Maschine gibt es nicht, man muss fast immer Kompromisse machen und man endet meist bei mind. 2 Maschinen. Und wenn man Spaß dran gefunden hat und man feststellt, was diese oder jene Maschine kann und die andere nicht, ist man gaaaanz schnell bei weit mehr als 2 Maschinen angekommen biggrin

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Mit'm Öl nich sparsam sein!

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