Ich habe hier noch Bilder von einer Singer 29K Elektrolys Suppe.

https://www.youtube.com/watch?v=ys9XK-DbbL4
Der Typ benutzt Natron, ich nehme Waschsoda (0,5Kg 0,99cent im Neukauf)
Fischkopp hat geschrieben:Das stimmt schon, nur sind Schrauben und das Material wo sie drin sitzen meist aus verschiedenen Werkstoffen die sich unterschiedlich ausdehnen.Wenn damals an den Schrauben produktionsbedingt Öl anhaftete und dieses im laufe der Jahre getrocknet ist wirkt das wie Klebstoff der sich durch wärme und kurzzeitiges ausdehnen löst,Ich glaube nicht, das die Schrauben damals aus Gehässigkeit extra fest angeballert wurden.
Hast Du "das Innere" alles aus- und wieder ein-gebaut, oder blieb das einfach drin?Singer 29K Elektrolys Suppe
Das war mir dann auch eingefallen.Man kann auch die Maschinen ohne zu entschlacken über lackieren.
Manohara hat geschrieben:mit Recht !habe viel zu viel Angst vor dem 'Bing' der Gussteile
Dafür müsste die Gegenseite supergut abgestütz sein.
Aber bei jeder Form von Kraftanwendung wäre das eine gute Voraussetzung.
Es kommt immer drauf an, was man so zur Verfügung hat.
Eine gute "Methode" ist: Sand in einem Stoff- oder Leder-Behälter. Ein Kissen oder sowas.
Oder auch einfach ein Laken zusammenfalten, bzw. knoten, so dass der Sand "gefangen" ist.
Hast Du den Trick mit dem Bohrschrauber, der auf "durchrutschen" gestellt ist, schon probiert?
Ich finde, das klingt gut.
Blöd ist es halt, wenn die Schraube dabei "vernackelt".
Dabei kommt es aus meiner Erfahrung zu 70% auf die richtige Richtung an, und mit den restlichen 30%: andrücken. (vielleicht eine zweite Person?)
Ich habe nie Eisen entlackt und selten Holz. Das ist irgendwie eklig, mit der beißenden Chemie. Umwelt- und Haut-technisch.
Wenn Du schon eine Heißluft-Pistole anschaffst, kannst Du doch Mal probieren, ob sich der Lack damit "abbrennen" lässt. Die Dinger werden teilweise echt heiß.
Das ist im Prinzip eine bewährte "Maler-Methode". (gut lüften)
Ich quatsch' halt gern
Nicht, dass ich Frauen nicht grundsätzlich spannend fände ...dass die Frau des Hauses innerhalb kürzester Zeit vom Stand Null aus zur ‚Schrauberin’ mit Bedarf an entsprechend speziellem Werkzeug mutiert?
Hallo, Folker, das sieht ja oberaffengeil aus und scheint eine tolle und günstige Methode zu sein, zumal noch entrostend!adler104 hat geschrieben:Zum Entlacken empflehle ich ein Elektrolyse Bad. Musst nur etwas Geduld haben und die harten Farbreste evtl. mit den Messer abkratzen oder so. Vorteil ist, die Maschien wird entrostet und entlackt. Und feste Schrauen lösen sich so auch, falls Du die nicht lösen kannst. Nachteil, da entsteht schon ein bisschen Sauerei aber es ist die am wenigsten Aufwendige Methode, da man es einfach "laufen lassen" kann bis es fertig ist.
Ich habe hier noch Bilder von einer Singer 29K Elektrolys Suppe.Bild 2 zeigt wie schön sich die Farbe kräuselt.
https://www.youtube.com/watch?v=ys9XK-DbbL4
Der Typ benutzt Natron, ich nehme Waschsoda (0,5Kg 0,99cent im Neukauf)
Hallo, Helmut, danke für den Tipp. Mit Molto habe ich auf Holz schon gearbeitet, klingt gut, dass der auch auf Metall funzt... Vorteil wäre auch die passgenaue Aufbringungsmöglichkeit s.o. decals).Hosenkürzer hat geschrieben:Hallo Karin,
ich verwende zum Abbeizen sowohl von Holzteilen als auch z.B. von Gussgestellen Molto-Abbeizer (große Kunststoffdose). Der hat eine Gel-Konsistenz und ich bin eigentlich recht zufrieden damit.Hat jemand evtl. schon Erfahrungen mit herkömmlichem Abbeizmittel gemacht?
Einstreichen, mit Klarsichtfolie abdecken bzw. einwickeln und über Nacht wirken lassen - mit der Spachtel u/o Stanleymesser abscheren - dann gut mit Nitroverdünnung oder Aceton abwaschen. Bei hartnäckigen Resten mit der Drahtbürste nachhelfen (natürlich nur bei Metall - Werkstücken). Eventuell wiederholen. Mir ist das jedenfalls lieber als die Schleiferei. Heute sind die Abbeizer ja nicht mehr so giftig wie früher, Pentachlorphenol ist jedenfalls nicht mehr drin. Trotzdem ev. Atemschutzmaske tragen (mit Kohlefilter) und gut lüften.
Fein Schleifen musst Du dann vor dem Grundieren und Lackieren sowieso noch, da kennt sich Adler104 aber sicher besser aus als ich.
lG Helmut
Hallo, Manohara, ja, bei meinen schwarzen Pfaffen habe ich das an weniger beschädigten Stellen auch einfach angeschliffen und überlackiert, aber bei der Singer scheint mir eine 'Ganzkörperkur vonnöten zu sein: Wenn ich mit meinem berühmten Schälmesser am Lack kratze, geht der ohne viel Federlesens ab. Außerdem gibt es diverse rostige Stellen und welche, wo das blanke Metall zu sehen ist...Manohara hat geschrieben:Das war mir dann auch eingefallen.Man kann auch die Maschinen ohne zu entschlacken über lackieren.
Wenn der Lack im Prinzip noch gut hält, ist das doch eine Lösung, die mindestens so gut ist wie eine neue Grundierung.
Anschleifen, spachteln, nachschleifen und: fertig ist der Untergrund.
Die Frage, ob Du alles rausgenommen hast, war vor Allem eine nach: " ... und das bekommst Du so wieder zusammen, dass es funktioniert?"
Ich würde gerne mein Exemplar einer Pfaff 130 vernickeln- aber ich traue mich nicht.
Danke für die Blumen, Manohara!Manohara hat geschrieben:Nicht, dass ich Frauen nicht grundsätzlich spannend fände ...dass die Frau des Hauses innerhalb kürzester Zeit vom Stand Null aus zur ‚Schrauberin’ mit Bedarf an entsprechend speziellem Werkzeug mutiert?![]()
aber Technik interessierte haben meinen besonderen Respekt.![]()
Emanzipation vom Feinsten