Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. April 2018, 18:45 
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Nählichtwechsler
Nählichtwechsler

Registriert: Samstag 9. Dezember 2017, 09:48
Beiträge: 249
Wohnort: München
Manohara hat geschrieben:
Achse und Welle?

ich wusste bisher garnicht, dass es da einen Unterschied gibt. rolleyes

Bei Google gibt es auch Achsen, die sich drehen.
Die Internet-Seite "Tec.Lehrerfreund" formuliert es so:

Eine Achse ist ein Bauteil, das umlaufende oder schwingende Nachbarbauteile trägt.
Eine Welle überträgt Drehbewegungen und Drehmomente.

Umlaufend und schwingend bedeutet nach meinem Verständnis: eine oder zwei Richtungen.
Der Unterschied von Drehmoment und Drehbewegung?
Das erste ist der Impuls, das Zweite das Ergebnis des Impulses?

Entscheidend ist - wie ich es verstehe - die Achse "trägt" und die Welle "überträgt".


... Was muss ich mir in meinem Alter aber auch noch so den Kopf zerbrechen dodgy

Drehmoment ist eine Kraft in eine bestimmte Drehrichtung.
Drehbewegung ist einfach nur eine Übertragung der Drehrichtung. Dabei ist die Kraft die notwendig ist zweitrangig.

_________________
Bisher vorhanden: Singer 34k S.V.5, Singer 29k31 /29k56 Pfaff 138-6-U, Pfaff 193-5BII L, Singer 128, Junker & Ruh und noch ein paar die ich erst angucken muss angel
Neuestes Mitglied der Familie : Singer 17-16
Ich glaube ich bin süchtig...


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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. April 2018, 20:05 
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Nadeleinsetzer
Nadeleinsetzer

Registriert: Donnerstag 20. April 2017, 13:05
Beiträge: 47
Servus Gerd,
da hast du dir ja wirklich etwas Arbeit an Land gezogen. Ich bin auch (wie die Jungfrau zum Kind) letzte Woche an eine 1222 gekommen. Und das ganze noch extrem günstig beerchug
Die Mechanik scheint bei mir sehr gut und komplett zu sein, doch macht die Elektronik Probleme. Wenn ich die Maschine anstecke, läuft sie ständig auf gleicher Drehzahl. Sobald ich den Anlasser etwas betätige, fliegt die Sicherung rauß. Wenn ich eine neue Sicherung einsetze, geht das ganze von vorne los. Auf dem Schaltplan konnte ich noch erkennen, dass die Sicherung auch die Beleuchtung absichert. Ich habe dann diese abgeklemmt, aber das gleiche Problem. Hast du da eine Vermutung?
Ach so, hätte ich fasst vergessen - Weißes Gehäuse mit rotem Punkt - müsste also Pfaff sein.
Danke für die tollen Bilder. Wenn Dieter mit Teilen nicht helfen kann, darfst du dich gerne bei mir melden. Ich glaub da liegt noch ein Schlachtopfer bei mir irgendwo rum....
Gruß Werner biggrin

_________________
Schrauben ist Mediation biggrin


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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. April 2018, 20:51 
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Greiferpolierer
Greiferpolierer

Registriert: Samstag 17. Juni 2017, 19:22
Beiträge: 488
Wohnort: 51109 Köln
Hallo Werner,
ich stehe gerade erst am Anfang mit meiner "Erforschung" der 1222-Elektronik. Aber ich würde zur Sicherheit mal die Platine etwas herausziehen und auf die Unterseite schauen. Da müßte dann PFAFF eingeprägt sein. Auf der Platine sind zwei kleine Potentiometer. Wenn Du am rechten Poti drehst (das, das am nächsten am Rand der Platine steht. Kleinen Schraubendreher mit Plastikgriff benutzen!), müßte sich die Drehzahl ändern bei nicht getretenem Pedal. Das wäre wenigstens ein Zeichen, dass die Thyristoren angesteuert werden. Merke Dir die Stellung des Potis vor dem Drehen, damit Du es hinterher wieder korrekt zurücksetzen kannst.

Und beim Fußanlasser würde ich empfehlen, mal den Widerstand des Potis mit einem Ohmmeter zu messen. Dazu müßtest Du das Pedal wenigstens halb durchtreten, da das Drehpoti m.W. am Anfang der Widerstandsbahn freigefräst ist und der Widerstand dann "unendlich" ist. Bei einem PFAFF-Pedal sollte sich ein Widerstandswert von max. 20 kOhm messen lassen.

Viele Grüße, Gerd

P.S.: Da muss ich auch fairerweise mal zum Drachenforum verlinken. Dort ist z.B. das Drehpoti des 1222-Fußanlassers geöffnet worden und man sieht, dass am Anfang der Widerstandsbahn ein Stück fehlt.
https://www.drachenforum.net/index.php/Thread/67641-Pfaff-1222-und-die-Elektronik/


Zuletzt geändert von GerdK am Donnerstag 12. April 2018, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 09:50 
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Werner Josef hat geschrieben:
Servus Gerd,
da hast du dir ja wirklich etwas Arbeit an Land gezogen. Ich bin auch (wie die Jungfrau zum Kind) letzte Woche an eine 1222 gekommen. Und das ganze noch extrem günstig beerchug
Die Mechanik scheint bei mir sehr gut und komplett zu sein, doch macht die Elektronik Probleme. Wenn ich die Maschine anstecke, läuft sie ständig auf gleicher Drehzahl. Sobald ich den Anlasser etwas betätige, fliegt die Sicherung rauß. Wenn ich eine neue Sicherung einsetze, geht das ganze von vorne los. Auf dem Schaltplan konnte ich noch erkennen, dass die Sicherung auch die Beleuchtung absichert. Ich habe dann diese abgeklemmt, aber das gleiche Problem. Hast du da eine Vermutung?
Ach so, hätte ich fasst vergessen - Weißes Gehäuse mit rotem Punkt - müsste also Pfaff sein.
Danke für die tollen Bilder. Wenn Dieter mit Teilen nicht helfen kann, darfst du dich gerne bei mir melden. Ich glaub da liegt noch ein Schlachtopfer bei mir irgendwo rum....
Gruß Werner biggrin


serv

wie Gerd schon geschrieben hat :

Platine soweit herausziehen, damit du von der Unterseite sehen kannst ob pfaff- oder SEL-
laß die steckerchen noch dran

bitte Fotos von Unterseite und von der oberseite


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gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2018, 19:55 
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Greiferpolierer
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Sagt mal, kann mir jemand die Funktion (den Ablauf im Betrieb) der Stopmatic-Einrichtung bei den 12xx-Maschinen erläutern?
Nicht die Einstellanleitung ( http://www.drachenwiki.de/index.php/Pfaff_-_Einstellanleitung_-_Stopmatic-Einrichtung ), denn die habe ich, aber dort wird nicht erläutert, wie die Einrichtung überhaupt arbeitet. Ist das eine rein mechanische Geschichte, oder spielt die Elektrik/Elektronik dabei eine Rolle? Wenn die Klinke in das Antriebsrad eingerastet ist (die Maschine also in Nadelhochstellung gestoppt ist), wie wird die Klinke dann wieder gelöst?

Vielen Dank im voraus.. smile

Viele Grüße, Gerd


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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2018, 20:39 
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serv

gaaans einfach Füßchenhebel etwas runterlassen, dann läßt der zug auf die betätigungsstange nach, der microschalter geht zurück ...

ich hab hier eine schlachtmaschine für dich
da fehlen schon Motor und noch ein paar andere dinge

"untenrum isse aber noch unberührt"


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gruß dieter
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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 13:36 
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Greiferpolierer
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Hallo Dieter,

bzgl. Stopmatic: Da war ich auf einem völlig falschen Dampfer (nicht die Titanic, aber immerhin.. rolleyes ).
Ich dachte bei "Stopmatic" an eine solche Funktion, wie man sie an modernen Maschinen hat (z.B. Bernina Bernette u.a.), wo beim Stop der Maschine die Nadel oben (oder wahlweise unten) stehenbleibt - ohne dass man den Füßchenhebel bedienen muss. Jetzt habe ich es in Funktion gesehen, alles klar.. smile

Viele Grüße, Gerd


Zuletzt geändert von GerdK am Montag 16. April 2018, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 13:53 
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Edelschrauber
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https://youtu.be/6IYedEMSaFw
Huhu Gerd, wenn das alles ist, hier ein Video der Funktion.

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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 13:54 
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Greiferpolierer
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Wohnort: 51109 Köln
1222-Update: Der Fußanlasser fehlt ja bei meiner Maschine, ich will da eine Alternative bauen.
Zum Testen habe ich Potis von CONRAD genommen ( https://www.conrad.de/de/schiebe-potentiometer-10-k-mono-01-w-linear-tru-components-f3031n-1-st-1567032.html ), und zwar 2 x 10 kOhm-Potis, da es 20 kOhm nicht gab. Da es aber Schiebepotentiometer sind, kann man sie sehr gut mechanisch koppeln, und mein Plan ist, sie in einen Billig-Fußanlasser einzusetzen, nachdem ich dessen Innereien rausgeschmissen habe (OK, "Willst du Gott zum Lachen bringen: Mache einen Plan" biggrin ). Auf die Leistung muss man nicht achten, es fallen am Poti im Betrieb max. 2,5 mW an, man kann also jedes Poti nehmen.

Sieht also testweise so aus:
Dateianhang:
Potis.JPG

An einem Ende eines Potis habe ich ein Stück der Kohlebeschichtung weggekratzt, wie es bei dem echten Poti der 1222 auch der Fall ist, damit bei Fußanlasser-"Leerlauf" der Potiwiderstand unendlich ist.
Dateianhang:
100_7990.JPG

Dateianhang:
100_7992.JPG

Die PFAFF-Platine und damit die Maschinensteuerung läuft einwandfrei, da mußte ich nichts dran reparieren.

Viele Grüße, Gerd


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Zuletzt geändert von GerdK am Montag 16. April 2018, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: PFAFF 1222, Aufarbeitung
BeitragVerfasst: Montag 16. April 2018, 13:58 
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Greiferpolierer
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Registriert: Samstag 17. Juni 2017, 19:22
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nicole.boening hat geschrieben:
https://youtu.be/6IYedEMSaFw
Huhu Gerd, wenn das alles ist, hier ein Video der Funktion.
Hallo Nicole,
Danke Dir, ich habe es jetzt auch an meiner Maschine gesehen. Ich hatte einfach überzogene Erwartungen an die Funktion "Stopmatic" und dachte, das Ding würde ohne Füßchenhebelbetätigung "von selbst" oben stehen bleiben (wie bei modernen Maschinen). Alles klar jetzt bei mir smile

Viele Grüße, Gerd


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