Naehmaschinentechnik-Forum

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 Betreff des Beitrags: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. März 2013, 11:42 
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Diese Maschine ist noch echte Wertarbeit. Ich liebe sie.
Näht ohne Probleme mehrere Lagen Leder.
Ich habe versucht eine Maschine des gleichen Herstellers und Baujahrs zu ergattern, musste aber leider feststellen das diese kaputt war.
Der Motor hatte sich festgesetzt. Ein Besuch beim Onkel Doktor offenbarte " diese alten Maschinen sind aus Alu und das dehnt sich im Laufe der Jahre aus und dann geht nix mehr." Reparatur lohnt sich nicht :-(
Vllt. weiß einer von Euch da genaueres.
Eine Anleitung habe ich in PDF Format.


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. März 2013, 12:08 
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hallo

Ich kenne mich nicht in Nähmaschinen aus, aber es ist mir nicht bekannt, dass alu sich dehnt im laufe der Zeit. Metal variiert unter Temperatureinfluß, aber kommt unter normalen Umständen in seine Form zurück. Klar, wenn die Maschine mit nem Flammenwerfer bearbeitet wird, kann ich das nicht garantieren. Aber sonst....

Ich fürchte, das ist eine faule Ausrede...

Wie sieht sie denn von innen aus ?

Elmar, Dieter oder ein anderer Spezialist wird Dir schon weiterhelfen....nur ja nicht zum alten Eisen werfen !

_________________
FG Marie


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. März 2013, 12:43 
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Püppi Production hat geschrieben:
Diese Maschine ist noch echte Wertarbeit. Ich liebe sie.
Näht ohne Probleme mehrere Lagen Leder.
Ich habe versucht eine Maschine des gleichen Herstellers und Baujahrs zu ergattern, musste aber leider feststellen das diese kaputt war.
Der Motor hatte sich festgesetzt. Ein Besuch beim Onkel Doktor offenbarte " diese alten Maschinen sind aus Alu und das dehnt sich im Laufe der Jahre aus und dann geht nix mehr." Reparatur lohnt sich nicht :-(
Vllt. weiß einer von Euch da genaueres.
Eine Anleitung habe ich in PDF Format.


serv
diese aussage ist natürlich totaler schwachfug
diese modellserie hat 2 krankheiten :
1. der fadenhebel geht kaputt (die plastikführung innen), dann schlackert das teil blos noch rum
2. die stich-erzeugungs-kulisse aus plastik bekommt risse, dann kannst du keine stiche mehr einstellen ( bitte die rückseite fotografieren)

allerdings sind beide probleme letal
ersatzteile gibts nimmer
und falls doch, haben die auch schon ein gewisses alter ...
aus anderer maschine ausbauen ?
wenn man sie heil herausbringt,
es ist nicht sicher, daß sie nach dem einbau noch heil sind !


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_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. März 2013, 15:53 
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Genau das ist es warum ich Plastik nicht mag.

Aber eben Jenes bin ich in der Lage selber zu fertigen.

Leider steht der Aufwand in keiner Relation.

_________________
„Gruß, Elmar "
„Wilde Tiere töten nie zum Spaß, der Mensch ist der einzige, dem die Qual und der Tod seiner Mitlebewesen Vergnügen bereitet."


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. März 2013, 16:30 
dieter kohl hat geschrieben:

...
die stich-erzeugungs-kulisse aus plastik bekommt risse, dann kannst du keine stiche mehr einstellen ( bitte die rückseite fotografieren)
...
ersatzteile gibts nimmer
und falls doch, haben die auch schon ein gewisses alter ...
aus anderer maschine ausbauen ?
wenn man sie heil herausbringt,
es ist nicht sicher, daß sie nach dem einbau noch heil sind !


Diese Grundschablone, die hinter den auswechselbaren Stichmusterdingern sitzt und die irgendwann mit Sicherheit bricht (über 50% der damals verbauten dürften schon gebrochen sein), gibt es zwar wieder, aber erstens für einen Haufen Geld (50 bis 70 Euro), und zweitens sind die Nachbauten bis vor einigen Jahren nach meinen Infos nicht besser gewesen als die alten. Und man kann sich kaum sicher sein, welche Version man für sein Geld bekommt ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Freitag 15. März 2013, 08:35 
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Beiträge: 105
Männer dodgy ..macht die maschine nicht madig tongue

Nein diese Maschine geht, die andere nicht taugliche habe ich zurück gegeben.

Ich hatte beide aufgeschraubt um mir selbst den Fehler anzusehen. Der Hebel der demn Rückwärtsknopf war am Ende blockiert. Dort ungefähr wo das Handrad liegt.Die Maschine nähte nur noch rückwärts.
Für mich so das so aus als hätte sich da ein Zahnrad blockiert.


Habt Erbarmen mit einer Frau die nicht so viel technischen Verstand besitzt wite

ich hoffe es ist dir recht, daß ich den jungen gegen das mädel getauscht hab
gruß dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Freitag 15. März 2013, 08:37 
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Aber wenn wir schonmal dabei sind. Ich hab mir vermutlich den Nadelarm...Gestänge oder wie das heißt verbogen.
Die Nadel steht zu weit rechts.Ich werd mal demnächst schrauben und gucken was ich da kaputt gemacht habe heul


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Freitag 15. März 2013, 10:39 
Hallo Püppi,

schrauben solltest du bitte nicht!

Das Feststecken des Rückwärtsknopfes ist bei diesen Modellen nach langer Standzeit häufig, oft liegt es an einer Verharzung des Knopflochmechanismus. Für Details schaue ich noch mal in mein Archiv, bis dahin hier ein Link: http://husqvarna-viking-service-repair. ... +Repair%29


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Freitag 15. März 2013, 15:21 
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Beiträge: 3665
Wohnort: 97440 Werneck - Ettleben
serv

nein wir machen hier keine marke madig

aber wenn wir mit bestimmten reparaturen unsere erfahrungen haben, dann sagen wir das auch :
kurz, knapp, klar und deutlich

für die mädels gibt´s woanders auch so einen schönen smilie
Bild

_________________
gruß dieter
der mechaniker


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna Modell 6440
BeitragVerfasst: Freitag 15. März 2013, 15:24 
So, ich hab’s mir noch mal durch den Kopf gehen lassen: Dass die Nadelposition nicht mittig ist, liegt ziemlich sicher an einer verharzten Knopflochfunktion hinter dem unteren Drehknopf (hatte ich auch schon mal), und dass der Rückwärtsknopf nicht mehr raus will, ist bei Husqvarna ebenfalls „normal“, die Mechanik ist auch verharzt.

Zuerst legst du die Mechanik rechts möglichst frei: Handrad vorsichtig mit zwei Schraubenziehern links und rechts gleichmäßig abhebeln, dann rechte Abdeckung abschrauben, evtl. sitzt dafür unter der Bodenplatte noch eine kleine Schraube (bei meiner 6230 aber nicht). Dann hinten die kleine Abdeckung abschrauben.

Und nun reinigst du die Mechanik hinter den rechten beiden Bedienungsknöpfen mit Pinsel und Petroleum. Dann erwärmst du sie mit einem Fön. Dann spielst du etwas an den Knöpfen herum, und dann beginnst du die Prozedur wieder ... und wieder ... und wieder – kann dauern, bis es wieder flutscht.

Um die Knopflochmechanik wieder gangbar zu machen, habe ich damals innen an schwer zugänglichen Stellen noch etwas mehr gedrückt und gehebelt, aber das solltest du lieber nicht machen: Petroleum, Wärme und Geduld sollten reichen. Bei mir hat’s Tage gedauert, bis ich von der Knopflochautomatik ein „Pling“ hörte und die Nadelposition plötzlich wieder mittig war.

Und was den Motor betrifft: Lockere die Umlenkrolle (das „Vorgelege“), nimm den Keilriemen zum Motor ab und lass ihn einmal so laufen, dann wissen wir mehr. Fotos wären natürlich auch nett. smile


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